Tryout in Gießen war voller Erfolg

Peter Springwald war zufriedenDer erste große Schritt in Richtung Canton, Ohio, ist am vergangenen Wochenende getan. Im hessischen Gießen versammelt der für den Nachwuchs zuständige Sportdirektor Peter Springwald 250 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, um gemeinsam mit dem Trainerstab der deutschen Junioren-Nationalmannschaft den Kader für die bevorstehende Junioren-WM festzulegen. Doch noch steht nicht fest, wer mit nach Canton fliegen darf. Denn erst am Donnerstag wird ein vorläufiger Kader von 95 Spielern veröffentlich. „Bis dahin werden die Coaches noch ein wenig arbeiten müssen. Das Internet wird etwas glühen, da wir die Filme austauschen und die Trainer ihre Auswahl bestätigen oder überdenken müssen“, sagt Springwald. Dabei wird es durchaus die eine oder andere Überraschung geben. Am Ostermontag steht dann in Köln ein weiteres Sichtungstraining auf dem Fahrplan.

Es war durchaus beeindruckend, was sich den Anwesenden auf der Sportanlage es MTV Gießen am Sonntagmorgen bot. Denn mehr als 250 Spieler waren erschienen, um sich eines der begehrten Tickets für die erste Junioren-Weltmeisterschaft zu ergattern. Schon bei der Anmeldung wurde den Jugendlichen ein Anreiz vermittelt. Bei der Registrierung der Spieler lief im Hintergrund ein Endlosvideo mit den besten Szenen aus dem Freundschaftsspiel gegen Polen. „Zum Glück waren ausreichend Assistenten anwesend, so dass alles ohne Probleme durchgezogen werden konnte“, freute sich Springwald über die ausgezeichnete Organisation des Tryouts durch die Gießen Golden Dragons. „Es hat sich im Vergleich zum Vorjahr organisatorisch noch mal einiges verbessert. Wir werden mit Sicherheit immer wieder nach Gießen kommen. Das Terrain und die Organisation ist hervorragend“, freute sich Springwald über die Infrastruktur des Tryouts.

In den ersten drei Stunden des Sichtungstrainings standen zunächst athletische und positionsbezogene Test. Bereits dann wurden die ersten Spieler wieder nach Hause geschickt. Am Nachmittag ging es dann darum, das spielerische Verständnis der Kandidaten zu testen. Die Fitness war durchweg vorhanden, so dass es trotz des Vollkontaktes am Nachmittag zu keinen Verletzungen kam. „Die Maßgaben, die wir publiziert haben, wurden eingehalten und umgesetzt“, so der Sportdirektor. Allerdings nicht bei allen Spielern, die im vergangenen Jahr das Trikot der Nationalmannschaft trugen. Der eine oder andere Spieler nahm die Ratschläge der Trainier nach dem Spiel in Polen nicht ganz so ernst und fiel so aus dem Kader. „Da waren wir doch von ein paar Leuten enttäuscht, dass sie ihre athletischen Möglichkeiten nicht ausgenutzt haben.“ Es gab aber auch positive Überraschungen, die die Vorgaben umgesetzt haben und so auch weiter im Rennen sind.

Nach dem Lehrgang in Köln soll dann der Kader festgelegt werden, der dem Weltverband als der mögliche WM-Kader genannt wird. Eine Änderung ist dann nicht mehr möglich. Der 75er Kader wird daher dann auch so spät wie möglich auf 45 Spieler reduziert, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. „Beide QB-Starter aus Sevilla sind dabei, aber auf der dritten Position wird es eine faustdicke Überraschung geben.“ Der Eine oder Andere hat auch jetzt noch mal Hinweise bekommen, an sich zu arbeiten. „Ich glaube nicht, dass wir noch einige Durchhänger haben werden.“

Hundt - 02.03.2009

Peter Springwald war zufrieden

Peter Springwald war zufrieden (© Tillmann)

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