Ohio State kann nach dem 30:20-Sieg bei Illinois, gegen das man in der letzten Saison die einzige Regular-Season-Niederlage kassiert hatte, weiter darauf hoffen, Champion der Big Ten Conference zu werden und sich für den Rose Bowl zu qualifizieren. Dazu sind am kommenden Samstag ein eigener Sieg gegen Michigan sowie eine Niederlage von Penn State gegen Michigan State nötig. Käme es so, dann wäre Penn State mit zwei Niederlagen innerhalb der Conference aus dem Rennen. Ohio State und Michigan State wären punktgleich, aber Ohio State hat das direkte Aufeinandertreffen Mitte Oktober gewonnen.
Ohio State setzte angesichts des starken und ständig wechselnden Windes im Angriff ganz auf das Laufspiel - mit Erfolg. Die Buckeyes holten 305 ihrer 354 Yards sowie drei ihrer vier Touchdowns mit Läufen. RB Chris Wells erlief 143 Yards und einen Touchdown und QB Terrelle Pryor 110 Yards und einen Touchdown. „Wir wussten, dass wir eine größere Chance hätten, zu gewinnen, wenn wir viel laufen. Man konnte passen, aber es bot sich nicht an, zu versuchen, primär darauf zu setzen“, sagte Head Coach Jim Tressell zu seiner taktischen Marschroute.
Ohio State begerrschte das Spiel ab dem zweiten Viertel, profitierte aber auch von einigen schweren Fehlern der Gastgeber. Beim ersten Spielzug des zweiten Ballbesitzes der Illini verlor deren QB Isaiah Williams an der eigenen 19-Yard-Linie den Ball. Fünf Spielzüge (drei Läufe von wells, zwei von Pryor) später ging Ohio State mit einem 1-Yard-Lauf von Pryor mit 7:0 in Führung. In der Schlussphase des ersten Viertels leistete sich dann Head Coach Ron Zook eine Fehlentscheidung, die letztlich mitverantwortlich für neun weitere Punkte der Buckeyes war. Im ersten Spielzug des vierten Ballbesitzes an der eigenen 8-Yard-Linie ließ er Eddie McGee an Stelle von Williams einen Spielzug ausführen. McGee holte im ersten Versuch zwar drei Yards, aber warum man in einer solch prekären Feldposition seinen besten Mann im Angriff vom Feld nimmt, bleibt Zooks Geheimnis. Nach einem weiteren 3-Yard-Lauf (durch RB Daniel Dufrene) und einem erfolglosen Pass von Williams im dritten Versuch musste Illinois aus der eigenen Endzone heraus punten. Der Punt wurde aus der Endzone geblockt. Das gab einen Safety (zwei Punkte) und nach dem folgenden Free Kick Ballbesitz für Ohio State an der 43-Yard-Linie der Gastgeber. Fünf Spielzüge später baute Ohio State seine Führung in der ersten Minute des zweiten Viertels mit einem 3-Yard-Lauf von Wells auf 16:7 aus.
Der folgende Ballbesitz der Illini endete im elften Spielzug und nach Erreichen von Ohio States 12-Yard-Linie mit einer Interception an der 6-Yard-Linie (plus Return an die 24-Yard-Linie). Anschließend genügten sechs Spielzüge, darunter ein 35-Yard-Lauf von Pryor im dritten Spielzug, um auf 23:7 davonzuziehen (20-Yard-Pass von Pryor auf WR Dane Sanzenbacher). „Du kannst nicht mehrfach den Ball verlieren und erwarten, zu gewinnen“, kommentierte Zook den Auftritt seines Teams treffend.
Hoch - 16.11.2008

QB Terrelle Pryor war von Illinois' Abwehr nicht zu halten. (© Getty Images)
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Beim Blick auf das deutliche Endergebnis von 45:16 würde man es kaum vermuten, doch der "Homecoming"-Sieg von Ohio State gegen Maryland war bestenfalls durchwachsen. Da Head Coach Ryan Day im Hinblick auf das Spiel gegen Indiana in der kommenden Woche versuchte, Stammspieler zu schonen, kamen vermehrt Akteure aus der zweiten Reihe zum Einsatz....
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