Penn State untermauerte mit einem 48:7-Sieg bei Wisconsin seine Ambitionen in Sachen Conference-Titel in der Big Ten und Meisterschaftsfinale. Trotz dieses Erfolges blieb Head Coach Joe Paterno zurückhaltend, wollte die Höhe des Sieges nicht überbewerten. „Wisconsin hat uns den Ball mehrfach geschenkt. Ich hätte nie gedacht, dass wir mit 41 Punkten Differenz gewinnen würden. Wer geglaubt hätte, dass wir mit 41 Punkten gewinnen können, der kann sich noch nicht lange mit diesem Sport beschftigen“, wiegelte Paterno ab. Die Höhe des Sieges war gewiss ungewöhnlich, die Art, wie er zustande kam, war typisch für Penn State in dieser Saison. Nach Penn States 10:0 in der fünften Minute des zweiten Viertels musste Wisconsin nach drei Spielzügen ohne Raumgewinn punten. Mit einem 63-Yard-Return sorgte Derrick Williams für das 17:0. „Dieser Punt Return hat uns viel von unserem Schwung genommen", sagte Wisconsins Head Coach Bret Bielema später.
Bei diesem Statement war Bielema wohl ähnlich neben der Spur wie sein Team über die gesamte Spielzeit gesehen, denn im Anschluss daran gelang Wisconsin mit einer schönen Angriffsserie (zehn Spielzüge, 85 Yards, knapp sechs Minuten Ballbesitz) das 7:17. Aber der nächste Ballbesitz der Badgers war dann mit einem Fumble von QB Allan Evridge an der eigenen 16-Yard-Linie nach nur einem Spielzug wieder beendet. Penn State nutzte das Geschenk und erzielte eine Minute und 24 Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit im zweiten Spielzug das 24:7 (2-Yard-Lauf von QB Daryll Clark). Erst mit diesem Touchdown war der Widerstand der Badgers gebrochen. Penn State beendete dann die ersten drei Angriffsserien der zweiten Halbzeit mit Touchdowns, die dritte nach einer Interception an Wisconsin 48-Yard-Linie.
Hoch - 12.10.2008
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