Marburger entscheiden spannendes Hessenderby knapp für sich

Moritz Johannknecht sorgte für einige Highlights in der PSD Bank ArenaDie Marburg Mercenaries haben mit 34:30 in der PSD Bank Arena in Frankfurt einen Auswärtssieg gegen die heimischen Universe eingeholt. Das ist der erste Sieg der Marburger gegen Universe, seitdem die Frankfurter in 2016 in die GFL Süd aufgestiegen sind.

Da Frankfurt sich den zweiten und Marburg den dritten Tabellenplatz gesichert hatten, war das Spiel für die anstehenden Playoffs bedeutungslos. Dass beide Teams dennoch das Rivalitätsspiel nicht abschenken würden, das wussten auch die 2130 Zuschauer, die ein durchweg knappes Spiel zu sehen bekamen.

In der ersten Halbzeit konnten beide Mannschaften effizient den Ball bewegen, auch weil Frankfurts Defensive stark verletzungsgeschwächt angetreten ist. Marburgs erster Drive endete mit einem verschossenen Field Goal Versuch aus 43 Yards, nachdem Frankfurt per Punt den Ball abgegeben hat. Universe Quarterback Steve Cluley fand im nächsten Angriff seinen Topreceiver Anthony Mahoungou tief über die Mitte des Feldes zu einem Touchdown, bei einem ähnlichen Spielzug wie im ersten Drive, als Cluley Mahoungou knapp überwarf. Marburg hat nach einigen erfolglosen Versuchen das Laufspiel zu großen Teil bereits im ersten Viertel aufgegeben, konnte jedoch ihren starken Running Back Triston McCathern im Kurzpassspiel in Szene setzen. Nach einem erfolgreichen Catch von McCathern trug Quarterback Jakeb Sullivan selbst den Ball zum letzten Yard in die Endzone. So stand es 7:7 zu Beginn des zweiten Viertels.

Frankfurts Offensive lief weiterhin durch Mahoungou, da die restlichen, sonst starken Receiver der Universe, mehrmals gut platzierte Pässe fallen ließen. Running Back Justin Rodney vollendete einen dieser Drives mit einem Lauf für einen Yard zum Touchdown, nachdem Mahoungou einen langen Pass bis dorthin getragen hatte. Der Extrapunkt missglückte beim Snap, zum Zwischenstand von 13-7. Nach einer starken Defensivleistung der "Men in purple" erhielten die Hausherren erneut den Ball, gingen jedoch nach einem fallengelassen Ball von George Robinson nur noch rückwarts, so dass der junge Punter Eritros Haggi tief aus der eigenen Endzone punten musste. Diese undankbare Aufgabe löste er nicht schlecht, jedoch wurde der Punt bis 20 Yards vor die Frankfurter Endzone zurückgetragen. Wenige Spielzüge später fand Sullivan seinen Receiver Luke Wildung zum Touchdown. Der Extrapunkt wurde geblockt, so blieb es beim 13:13 mit weniger als 4 Minuten zu spielen in der ersten Halbzeit. Die Frankfurter spielten die verbliebene Zeit gut runter und Cluley fand Lorenz Regler in der Endzone, 34 Sekunden vor der Halbzeitpause. Jedoch konnten sie diese Führung von 20-13 nicht sehr lang verteidigen, da sie Marvin Rutsch bei einem Trickspielzug der Mercenaries an der weiter entfernten Seitenlinie übersahen, der ungedeckt einen kurzen Pass über 41 Yards in die Endzone trug. So gingen die beiden Mannschaften mit 20:20 in die Halbzeitpause.

Wie erwartet waren damit einige Starter beider Teams fertig für den Tag, unter anderem die Quarterbacks. Hier übernahmen Moritz Johannknecht für Frankfurt und Dennis Siebert für Marburg. Das Spiel verlor jedoch keineswegs an Spannung. Johannknecht fumblete bei der Ballübergabe zu seinem Running Back, Siebert erwischte den besseren Start und fand Niklas Fengler wenig später für einen 6-Yard-Touchdown. Im Angriff von Frankfurt lief viel über die Max und Moritz Verbindung, wie sie in Frankfurt genannt wird. Johannknecht und Receiver/Kicker Max Siemssen waren bereits gemeinsam in der Jugend der Paderborn Dolphins erfolgreich, mit denen sie einen Junior Bowl gewinnen konnten. In dieser Offseason sind sie beide nach Frankfurt gekommen. Nach einem langen Catch von Siemssen vergibt er selbst das Field Goal von 40 Yards. Die Mercenaries brauchen nur einen kurzen Lauf und einen sehr langen Lauf von Marvin Rutsch über 75 Yards, um auf 34-20, in der Mitte des dritten Viertels, zu erhöhen.

Johannknecht übernahm im darauffolgenden Drive viel Verantwortung und lief mehrmals selbst, nachdem er keinen offenen Receiver finden konnte. Das führte zu einem erfolgreichen 43-Yard-Field-Goal von Siemssen. Im nächsten Drive der Frankfurter warf Johannknecht einmal tief rechts auf Siemssen, was zu einer Pass Interference gegen die Marburger führte, und einmal tief links zu Siemssen, was zu einem 65 Yards Touchdown führte. Schon stand es nur noch 34-30. Mit 3:39 Minuten zu spielen erhielten die Frankfurter erneut den Ball, und nach einigen Spielzügen verfehlte ein weiterer tiefer Pass von Johannknecht Siemssen nur knapp, der eine Chance gehabt hätte, in die Endzone zu laufen. Auch der letzte Spielzug, ein tiefer Pass auf Siemssen beim vierten Versuch, wäre fast erfolgreich gewesen: Siemssen ist höher als sein direkter Gegenspieler gesprungen, der Ball prallte jedoch von seinen Händen auf den Boden.

Auch Universe Head Coach Thomas Kösling betonte den Charakter des Spiels: "Es war ein tolles und spannendes Spiel für die Fans beider Teams. Das Resultat war für uns an diesem Abend nicht das Wichtigste. Die Jungs haben einen prima Job gemacht und hätten dieses Spiel fast noch gedreht." Sein Blick liegt natürlich schon auf der nächsten Aufgabe, wenn die Hildesheim Invaders am 21.09 zum Viertelfinale nach Frankfurt anreisen: "Hildesheim ist ein schwerer Brocken mit vielen Spitzenspielern. Das wird eine echte Challenge und ein tolles Spiel". Die Mercenaries werden am 22.09 zu den Dresden Monarchs reisen.

Ruben Martin - 10.09.2019

Moritz Johannknecht sorgte für einige Highlights in der PSD Bank Arena

Moritz Johannknecht sorgte für einige Highlights in der PSD Bank Arena (© Frank BAUMERT)

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0

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42

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34

18.08.

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12

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