Scorpions wollen sich weiter absetzen

Die Stuttgarter Offense muss wieder zu alter Form finden.Nach dem knappen Sieg gegen die Munich Cowboys wollen die Scorpions wieder zu ihrer Form zu Saisonbeginn zurückkommen. Dort bezwangen sie auch ihren Gegner vom Sonntag, die Marburg Mercenaries (30:21). Die Marburger haben nach drei Niederlage zum Auftakt die letzten drei Spiele gewinnen können und wollen ihre Siegesserie im heimischen Stadion gegen einen direkten Playoff-Kandidaten ausbauen.

Im Duell zweier Playoff-Kandidaten wird es um jede Kleinigkeit gehen, um das Duell für sich zu entscheiden. So sollte Quarterback Jakeb Sullivan möglichst nicht noch mal zwei Interceptions gegen die aufmerksame Stuttgarter Secondary werfen. Das wird jedoch nicht ganz einfach, fingen die Scorpions doch mit zehn Interceptions die zweitmeisten hinter Schwäbisch Hall (11). Fehlen wird Trainer Jermaine Gyunn, der auch Defensive Coordinator ist, vermutlich Safety Konstantin Katz, der sich gegen die Cowboys am Oberschenkel verletzte.

Der Fokus der Marburger sollte aber auf dem Run liegen, lassen die Scorpions doch mit 187,6 Rush Yards pro Spiel die meisten der gesamten Liga zu. Da kommt es ganz gelegen, dass Running Back Triston McCathern gegen München vor zwei Wochen 134 Yards erlief. Zudem ist Sullivan ein mobiler QB, der im Hinspiel schon 86 Rush Yards erzielen konnte. Somit wartet viel Arbeit auf die Scorpions Linebacker um Georg Klenk und Michael Bausch.

Einiges an Arbeit wird auch die Marburger Defense, die durchschnittlich 32,3 Punkte zulässt, erwarten. Die Scorpions Offense um Quarterback Michael Eubank verfügt gerade im Passing Game über viele Waffen. Doch in den letzten zwei Spielen lief es nicht rund, erzielten sie doch weder gegen die Unicorns noch gegen München mehr als 300 Total Yards. Deswegen wird Offensive Coordinator Rick Webster, der nach dem Cowboys-Spiel sichtlich geknickt war, alles dransetzen, damit die Offense wieder zu ihrer Stärke zurückfindet.

Dabei muss er jedoch auf Running Back Giacomo de Pauli verzichten, der sich letztes Wochenende an der Rippe verletzte und aktuell im Urlaub weilt. Daher wird wohl Bryan Yankson, der 3,5 Yards pro Rush erzielt, den Starting Job übernehmen und versuchen, das Run Game am Laufen zu halten. Die Lücke zu füllen wird jedoch schwierig, weswegen gerade das Passing Game mehr Aufmerksamkeit bekommen wird. Das ist nämlich die große Schwachstelle der Mercenaries. So erlauben die Marburger 299 Passing Yards pro Spiel, was der zweitschlechteste Wert der GFL ist. Bereits im Hinspiel konnte Eubank für 369 Yards und drei Touchdowns werfen.

"Wir wollen natürlich mit einem positiven Gefühl in die kurze Sommerpause gehen. Ein Sieg ist unser erklärtes Ziel," gibt Sportdirektor Michael Dalkowski die Marschroute aus. Gerade mit Blick auf die Playoffs wollen sich die Marburger möglichst den direkten Vergleich holen, um so auf jeden Fall vor den Stuttgartern zu landen. Diese wollen jedoch nach dem Sieg gegen den Konkurrenten aus München den nächsten Erfolg schaffen und damit den Abstand auf Platz vier vergrößern.

Sebastian Mühlenhof - 29.06.2019

Die Stuttgarter Offense muss wieder zu alter Form finden.

Die Stuttgarter Offense muss wieder zu alter Form finden. (© Frank BAUMERT)

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