Cowboys schlagen sich selbst

Garren Holley kann nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams.Die Munich Cowboys hatten die Chance, ihren dritten Saisonsieg einzufahren. Im regnerischen Stuttgart leisteten sie sich trotz 473 Total Yards zu viele Fehler und verloren am Ende mit 19:21. Die Scorpions können sich zwar über den Sieg freuen, aber das Team von Trainer Jermaine Gyunn muss sich steigern, um wieder zur Form zu Saisonbeginn zu finden.

Bei schwierigen äußeren Bedingungen kamen beide Mannschaften nur schwer ins Spiel. Während die ersten vier Drives der Scorpions allesamt mit einem Punt endeten, produzierten die Cowboys zwei Turnover zu Spielbeginn. Erst fumbelte Running Back Ramon Berger beim dritten Play den Ball, den Linebacker Georg Klenk rausgeschlagen hatte und Safety Konstantin Katz recoverte. Im darauffolgenden Drive warf Quarterback Brady Bolles einen Pass zu Wide Receiver Jaylen Zachery, den Gabriel Kalus abfing.

Doch die Münchner offense war nun im Spiel und hatte zum Ende des ersten Viertels die Chance auf den ersten Touchdown. Doch die Stuttgarter konnten den Drive kurz vor der Goal Line stoppen, sodass sich das Team von Head Coach Garren Holley mit einem Field Goal begnügen musste. Ähnliches war auch im nächsten Münchener Drive der Fall, wo Robert Werner von der 4-Yard-Linie das nächste Field Goal erzielte.

Die Offense um Quarterback Michael Eubank hatte bisher noch wenig zustande gebracht. Wie aus dem nichts erzielte dann Wide Receiver Pascal Flöser nach einem Pass von Eubank einen 80-Yard-Touchdown. Damit wurde der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Kurz vor der Halbzeit hatten dann die Cowboys die Chance, wieder in Führung zu gehen, doch das Field Goal von Werner wurde von Cornerback Marcus Bratton geblockt.

Zu Beginn des dritten Viertels gab es direkt den nächsten Rückschlag für das Holley-Team. Nach einem Three-and-out trug Wide Receiver Tyler Cooperwood den Ball für 34 Yards an die 28-Yard-Linie der Münchner zurück. Zwei Plays später hatte Running Back Bryan Yankson, der die Rolle des verletzten Giacomo de Pauli einnahm, mit einem 2-Yard-Lauf das 14:6 erzielt. Im anschließenden Münchner Drive leistete sich Bolles die nächste unnötige Interception. Sein langer Pass auf Zachery wurde von Bratton abgefangen.

Viel Aufregung gab es dann am Anfang des vierten Viertels. Die Münchner hatten zweimal die Chance, Pässe über die Mitte abzufangen, aber weder Ryan Newell noch Julius von Sydow konnten das Play machen. Das bestraften die Stuttgarter mit einem 50-Yard-Touchdown zum 20:6. Cooperwood, der den Touchdown erzielte, erhielt im Anschluss eine Strafe für Unsportsmannlike Conduct, hatte er doch auf seinem Unterziehshirt "Bye Munich, see you in GFL 2" stehen. Kurios wurde es dann beim anschließenden PAT. Der Kick von Flöser wurde geblockt, die Cowboys wollten den Ball aufnehmen und zurücktragen, fumbelten den Ball jedoch und wurden in der eigenen Endzone gedowned. Damit gab es eine 1-Punkt-Safety für die Scorpions.

Bolles und seine Offense antwortete aber schnell und der QB schaffte mit einem 49-Yard-Lauf den Anschluss zum 21:13. Nach dem die starke Cowboys Defense, die die Scorpions Offense bei 291 Total Yards hielt, einen weiteren Punt forcierte, war es erneut Bolles, der mit einem 5-Yard-Lauf das 19:21 erzielte. Holley entschied sich in der Folge für die Two-Point-Conversion, die jedoch scheiterte. Bei noch 4:29 auf der Uhr brauchten die Scorpions nochmal einen guten Drive, um das Spiel zu beenden. Das gelang ihnen jedoch nicht, forcierte die Cowboys Defense doch das fünfte Three-and-Out.

Bolles führte dann seine Offense mit noch sechs Sekunden auf der Uhr bis an die 20 Yardline der Scorpions. Von dort sollte Werner den Sieg für die Cowboys erzielen. Das gelang ihm jedoch beim ersten Versuch nicht. Aufgrund eines False Starts seines Team bekam er aber von fünf Yards weiter hinten eine zweite Möglichkeit. Doch der Snap kam hoch, sodass die Abstimmung nicht passte und Werners Kick rechts am Goal Post vorbei ging. Somit standen die Cowboys mit leeren Händen da.
Insgesamt ließen die Cowboys einfach zu viele Chancen liegen, um am Ende erfolgreich zu sein. Bolles (23/36, 286 Yards, 2 Interceptions) hatte einige Pässe dabei, die einen den Kopf schütteln lassen. Auch die wiederholten Versuche von Interims-Running Back Anton Chereminskiy (16 Carries, 22 Yards) über außen zu laufen verwundern.

Aber auch bei den Scorpions lief es nicht gut. Erneut ließen sie viele Yards (473) zu und konnten die Runs von Bolles (17 Carries, 169 Yards) nicht stoppen. Immerhin produzierte die Defense drei Turnover und hielt zweimal in der Red Zone stand. Probleme offenbarte aber auch die Offense, die nie richtig im Spiel war. Entsprechend gefrustet war Offensive Coordinator Rick Webster nach dem Spiel. "Es war das erwartet enge Spiel heute. Wir wussten, dass wir mit
München einen Gegner auf Augenhöhe hatten. Dass es am Ende so eng war, war jedoch nicht der Plan", sagte Gyunn nach dem Spiel.

Beide Teams haben die Chance, es am kommenden Wochenende besser zu machen. Während die Cowboys zu den Kirchdorf Wildcats reisen, mit denen sie noch eine Rechnung aus dem Hinspiel (27:27) zu begleichen haben, fahren die Scorpions zu den Marburg Mercenaries. Dort werden wohl dePauli als auch Konstantin Katz, der sich im letzten Drive am Oberschenkel verletzte, fehlen.

Sebastian Mühlenhof - 24.06.2019

Garren Holley kann nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Garren Holley kann nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams. (© Frank BAUMERT)

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