Pflichtaufgabe souverän gelöst

QB Kurt Palandech (Berlin Rebels) ist der neue Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Berlin RebelsDas GFL-Team der Berlin Rebels bezwingt die Düsseldorf Panther auch im zweiten Spiel gegeneinander innerhalb von acht Tagen. Durch das 55:13 rücken die Berliner zwischenzeitlich auf den vierten Tabellenplatz der Nordgruppe der höchsten deutschen Spielklasse vor.

Keine Mühe hatte das Team von Head Coach Kim Kuci am Sonntagnachmittag trotz sommerlicher 28 Grad Celsius im Berliner Mommsenstadion. Für die ersten Höhepunkte der Partie sorgte Rebels Starting-Quarterback Kurt Palandech, der den Vorzug vor dem zunächst nur an der Sideline stehenden und später als Wide Receiver eingesetzten Terrell Robinson erhielt. Nach seinen beiden Läufen im zweiten Drive der Berliner, die jeweils für ein First Down sorgten, packte Palandech seinen ersten tiefen Pass aus. Wide Receiver Naji El-Ali holte diesen völlig freistehend nach einer halben Spielfeldlänge aus der Luft. Dass aus dieser hervorragenden Ausgangsposition nicht mehr herauskam als ein 38-Yard-Field-Goal von Kicker Ben Hermann, lag an den zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Abstimmungsschwierigkeiten in der Offensive der Gastgeber.

Deren Mannschaftskollegen in der Verteidigung waren schon voll im Spiel, was unter anderem Middle Linebacker Rory Johnson mit einem seiner gefürchteten Hits für Raumverlust eindrucksvoll bewies. Safety Paul Morant blockte den anschließenden Punt, der Return der Rebels endete tief in der Red Zone der Gäste. Die verbleibenden sieben Yards sollten eigentlich kein Problem für den Laufangriff der Berliner darstellen, aber sowohl Running Back Andreas Betza, als auch Palandech ebenfalls mit Lauf mühten sich drei Versuche lang vergeblich. Erst im vierten Versuch konnte Betza den Ball hinter die Goal Line bringen. Herrmann erzielte per PAT das 10:0 für die Hauptstädter.

Bei diesem Spielstand wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt und auch im zweiten Viertel kam der Gästeangriff zunächst nicht in die Partie. Palandechs zweiter tiefer Pass landete bei WR Alexander Tounkara Kone, der aus beruflichen Gründen vorerst sein letztes Spiel in der GFL bestritt, für die nächsten Punkte der Partie (PAT zum 17:0 Hermann.)

Eine gedankliche Auszeit der Berliner Passverteidigung brachte nun auch den Tabellenletzten das erste Mal auf das Scoreboard. QB Christian Strong passte für 58 Yards und Passempfänger Montel Patterson ließ die Berliner Verteidiger einfach stehen und konnte erst mit Ball in der Hand in der Endzone zu Boden gebracht werden (PAT Daniel Schuhmacher.)

Die Offense des Heimteams machte anschließend so weiter, wie sie mit ihrem letzten Drive aufgehört hatte. Pässe auf Tounkara und El-Ali, sowie Läufe von Betza brachten den Ball bis tief in die Hälfte der Panther. WR Jason Harris‘ zweiter TD in dieser Saison und Hermanns nächster PAT stellten den alten Punktabstand wieder her. Zwei Quarterback Sacks der Berliner brachten danach die verbleibende Spielzeit in der ersten Halbzeit auf nahe Null und Strong somit in Zugzwang. Dessen Interception auf den polnischen Defensive Back Marcin Kaim und anschließend Palandechs erste im schwarz-silbernen Trikot überhaupt waren die letzten Aktionen vor der Pause.

Die Gäste kamen nach dieser zuerst in Ballbesitz, aber auch der erste Pass Strongs im dritten Spielabschnitt landete nicht bei einem seiner Mitspieler. Harris bedankte sich im Gegenzug mit einem 41-Yard-Catch und ganze zehn trennte die Berliner Offense nun noch vom nächsten Score. Betzas zweiter in diesem Spiel schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe (PAT Hermann.) Drei Spielzüge später war der Franzose erneut am Ball und übergab das Zepter für den Lauf kurz danach an Backup-RB Ahmad Khalife. Dieser blockte seinem Spielführer geschickt den Weg frei und sorgte mit dafür, dass Palandechs Lauf über mehr als 80 Yards zum 38:7 führte (PAT Hermann.)

Düsseldorfs Ballträger hatten weiterhin einen schweren Stand und waren eher auf der Flucht vor den Verteidigern der Rebels als auf dem Weg nach vorn. Der Tabellenletzte versuchte sein Glück dementsprechend weiter mehr durch die Luft. Strongs tiefe Pässe stellte die Defensive Backs der Berliner mitunter vor einige Probleme. Passbehinderungen oder Interceptions waren immer im Bereich des Möglichen und an der 34-Yard-Linie übernahmen die Hauptstädter nach vier ausgespielten Versuchen der Panther den Ball von diesen.

Harris‘ nächster Catch beförderte den Ball zurück in die Hälfte der Gäste und bei noch drei verbleibenden Spielminuten im dritten Viertel erhielten nun zunehmend weitere Backups ihre Chance. Auch der zu Saisonbeginn von den Cottbus Crayfish zur zweiten Mannschaft der Rebels gekommene RB Byron Jackson war nun auch erstmals auch im Trikot des GFL-Teams zu sehen. Gleich sein zweiter Lauf endete nach mehr als 30 Yards in der Endzone der Gäste. Ben Hermanns sechster PAT landete sicher zum zwischenzeitlichen 45:7 aus Sicht der Gastgeber zwischen den Goal Posts.

Im Schlussabschnitt ging es nochmal munter hin und her. Khalife brachte mit seinen nächsten beiden Läufen den Ball bis an die Red Zone der in weißen Trikots spielenden Panther. Tight End Mateusz Dubickis' Catch halbierte den Abstand bis zur Düsseldorfer Goal Line. Khalifes letzter Lauf in diesem Drive endete kurz vor der Endzone und Hermanns Field Goal brachte den Rebels drei weitere Zähler. Mit Strongs Pässen auf WR Feli Manoka, dessen zweiter Catch aus kurzer Distanz zum 13:48 aus Sicht der Gäste führte, belohnten sich die Rheinländer für ihre nie endenden Bemühungen. Kaims Interceptionreturntouchdown bei auslaufender Spielzeit und Hermanns PAT zum Endstand von 55:13 für die Hausherren waren die letzten Aktionen in diesem Spiel.

Nach drei relativ leichten Aufgaben, die aber auch erstmal gelöst werden mussten, haben die Rebels in der kommenden Woche eine sehr viel schwerere zu bewältigen. Beim anderen Team aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Festigung des mit den Erfolgen gegen Kiel und Düsseldorf errungenen Playoffplatzes. Kickoff des letzten Spiels der Rebels vor ihrer Sommerpause wird bei den punktgleichen Cologne Crocodiles im Kölner Sportpark Höhenberg am kommenden Samstag um 17 Uhr sein.

Thomas Sellmann - 23.06.2019

QB Kurt Palandech (Berlin Rebels) ist der neue Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Berlin Rebels

QB Kurt Palandech (Berlin Rebels) ist der neue Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Berlin Rebels (© Weber)

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