Cooperwood zerlegt Dukes im Alleingang

Tyler Cooperwood (r.) und Michael Eubank hatten viel zu feiern.Die Stuttgart Scorpions haben ihren dritten Saisonsieg in Folge eingefahren. Gegen die Ingolstadt Dukes gab es 37:30 (16:15) und somit feiern die Scorpions ihren besten Saisonstart seit 2014. Damals gab es sogar neun (!) Siege in Folge. Ein Grund dafür war ein famoser Tyler Cooperwood, der elf Bälle für 190 Yards und vier Touchdowns fing.

Das Spiel ging für das Heimteam von der Waldau denkbar schlecht los. Der erste Drive lief gut, aber blieb ohne Punkte, da Linebacker Nijaz Hamulic, der für den angeschlagenen Pascal Flöser kicken sollte, das Field Goal kläglich vergab. "Im Training war alles gut, aber im Spiel haben mir die Beine richtig gezittert", beschrieb er nach dem Spiel das missglückte Field Goal. Die Dukes mussten zwar im anschließenden Drive punten, danach kam die Offense um Quarterback Anthony Gardner aber besser ins Spiel. Die nächsten drei Drives führten alle zu Punkten.

Bei den Stuttgartern hingegen merkte man, dass das verschossene Field Goal ein Tiefpunkt war. Erst der geblockte Extra Point von Cornerback Marcus Bratton, der die Recovery zum Touchdown machte und damit die ersten beide Punkte für sein Team scorte, löste die mentale Blockade. Der anschließende Drive führte zum 9:9-Ausgleich und zwei Drives später gab es die Führung zum 16:15, was den Halbzeitstand bedeutete.

In dieser Phase drehte vor allem Cooperwood auf, der mit dem exakten Play zweimal den Touchdown erzielen konnte. Auch der dritte TD war die exakte Kopie der vorherigen beiden. Selbst eine Double Coverage und der US-Import Fred Payne, der Cooperwood eigentlich covern sollte, halfen nicht, um den 25-Jährigen zu stoppen. Allgemein zeigten sich die junge Mannschaft von Head Coach Eugen Haaf vor allem in der zweiten Halbzeit nicht von der besten Seite. Gerade Gardner (30/45 Bällen, 327 Yards, vier Touchdowns, eine Interception) musste immer häufiger improvisieren, da seine O-Line nicht mehr stabil war und seine Receiver sich nicht mehr frei laufen konnten. Den besten Eindruck hinterließ Sebastian Kurrer mit fünf Catches, 94 Yards und einen TD.

Auf Scorpions-Seite gab es im dritten Viertel eine kurze Schrecksekunde. Quarterback Michael Eubank (19/30, 248, 4 TDs, 2 INTs, 42 Rush Yards, 1 TD) wurde bei einem Sack hart getroffen und musste danach behandelt werden. Er kam danach jedoch wieder zurück und sorgte mit zwei TD-Pässen auf Cooperwood für die 30:15-Führung. Einen starken Eindruck hinterließ auch wieder Running Back Giacomo de Pauli, der bei 15 Runs 97 Yards erlief.

Aber auch defensiv lief es für das Team von Head Coach Jermaine Gyunn gut. Zwar mussten sie auf die beiden Cornerbacks Gabriel Kalus (verletzt) und Rodrigo Gardeta (Urlaub), dennoch steigerten sie sich im Verlauf des Spiels. So konnte konstant Druck auf Gardner ausgeübt werden, auch wenn am Ende kein Sack stand, und auch die Secondary zeigte sich sicher, sodass sie im dritten Viertel nur 27 Total Yards zuließen.

Am Ende steht für die Scorpions ein verdienter Sieg, der sie von einer ruhigeren Saison träumen lässt. Gyunn warnt aber: "Wir haben auch heute wieder einige Fehler gemacht, die wir nicht machen dürfen. Wir müssen also weiter hart an uns arbeiten, um besser zu werden." Fehler ist auch ein Thema bei den Dukes, die auch noch einige Hausaufgaben zu erledigen. In Gardner haben sie einen soliden QB, der jetzt aber konstant auf einem guten Niveau beschützt werden muss und weiter an der Abstimmung mit seinen jungen Receivern arbeiten muss. Somit bleibt einiges zu tun für Ingolstadt, um den ersten Sieg der Saison zu holen. Gegen die Frankfurt Universe wird dies am Samstag keine einfache Aufgabe, aber auch die Universe ist nicht so stark wie letztes Jahr. Für die Scorpions hingegen geht es zum Derby gegen die Schwäbisch Hall Unicorns, indem die Stuttgarter den Favoriten sicherlich ärgern wollen.

Sebastian Mühlenhof - 21.05.2019

Tyler Cooperwood (r.) und Michael Eubank hatten viel zu feiern.

Tyler Cooperwood (r.) und Michael Eubank hatten viel zu feiern. (© Frank BAUMERT)

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