München fordert Frankfurt alles ab

Frankfurt Universe bewahrte mit dem 24:17-Heimerfolg gegen die Munich Cowboys auch im dritten Saisonspiel 2019 seine noch weiße Weste. Dass die Punkte in Frankfurt blieben, war sicherlich zu erwarten, doch für die lila Footballer vom Main war dies dann schon ein ordentliches Stück Arbeit. Die Cowboys aus München ritten völlig ohne Furcht in die "lila Hölle" ein und hätten um ein Haar eine Sensation landen können. Anders als beim vorangegangenen Auswärtsspiel in Schwäbisch Hall war dabei ihre Defense jederzeit ein Faktor und sorgte so für ein Duell auf Augenhöhe.

In Frankfurt präsentierten sich die Münchner so, wie sie sich das für ihre Jubiläumssaison nach 40 Jahren Football in München vorgenommen haben: als unbequemer Gegner auch für die Top-Teams. Universe brauchte am Ende auch Glück, um den 24:17-Sieg einzufahren. In der ersten Hälfte hatten die bayerischen Gäste lange ihre Führung durch ein Field Goal verteidigen können. Frankfurts bewährt starke Defense mochte die Lage wie erwartet zwar im Großen und Ganzen im Griff haben, doch stand sich der Gastgeber ansonsten immer wieder mit Regelwidrigkeiten selbst im Weg. Gefühlt jeder zweite Spielzug endete mit gelber Flagge auf dem Feld, und meist waren es die Spieler des Vizemeisters, die als Schuldige identifiziert wurden.

Im ersten Viertel setzten so die Münchner mit ihrer Offense erste Akzente, ein Field Goal von Kicker Robert Werner brachte sie zweieinhalb Minuten vor Ende des Viertels in Führung. Frankfurt antwortete mit einem Pass in die Endzone auf Wide Receiver Sebastien Sagne prompt, aber auch diese Aktion wurde von der Schiedsrichter-Crew wieder zurückgepfiffen. Das erste Mal, dass der Ball den Weg in die Münchner Endzone fand, war dann nur ein Fumble in die Hände der Münchner Verteidiger. Doch eine Interception brachte den Gastgeber schnell danach zurück in Ballbesitz. Sagne konnte erneut einen Ball fangen und in die Endzone bringen. Die ein wenig glückliche 7:3-Halbzeitführung für die Frankfurter wurde im dritten Abschnitt dann die Basis für die leichten Vorteile, mit denen Universe in die entscheidende Phase ging.

Ein hart erarbeitetes Field Goal zum 10:3 war im dritten Abschnitt die einzig zählbare Ausbeute. Der Treffer von Frankfurts Marius Duis konnte der Moral der Gäste allerdings wenig anhaben. München bäumte sich immer wieder erfolgreich auf, vor allem die Defense stoppte den Angriff der Frankfurter immer wieder. Doch einen Vorsprung zäh verteidigen zu können, ist ja geradezu das Markenzeichen der Frankfurter Verteidigung. Als im Schlussviertel nach vier Minuten erneut Sebastien Sagne den Ball zum 17:3 fing, brauchte es schon einigen Optimismus, noch an die Münchner zu glauben. Das Team von Head Coach Garren Holley hatte dieses Selbstbewusstsein jedenfalls, gab die Partie nie verloren. Schnell bewegte die Offense den Ball über den Platz. Kai Silbermann beendete den Drive mit seinem Touchdown-Fang zum 10:17.

Die Münchner waren damit weiter in Schlagdistanz. Die Frankfurter aber in Führung, und in der zweiten Hälfte eines letzten Viertels war die Taktik damit klar: Zeitraubendes Laufspiel rückte in den Mittelpunkt, Oscar Nevermanns Lauf in die Endzone der Münchner bedeutete als Bonus schließlich auch das 24:10. Nun konnte man auch in der Defense den Münchnern wieder ein wenig mehr Freiraum in der Mitte gönnen, Spielzeit gegen aufgegebene Yards eintauschen, denn die Minuten und Sekunden wurden nun immer wertvoller.

Doch München war wirklich schnell unterwegs, schneller jedenfalls, als es den Frankfurtern lieb sein konnte. 94 Sekunden vor Schluss verkürzten die Cowboys durch einen Pass von Brady Bolles auf Anton Chereminskiy zum 17:24. Auch der anschließende Onside Kick landete tatsächlich in den Armen von Jake Wuesthoff - aber es blieb nur eine kurze Schrecksekunde für die Frankfurter und ihre Fans. Das Münchner Team war beim Kick im Offside gewesen, der Ballbesitz gehörte Frankfurt, das Spiel war entschieden. Insgesamt konnten die Munich Cowboys erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Man war dem Favoriten in Frankfurt ebenbürtig gewesen, und eine Punkteteilung wäre am Ende nicht ungerecht gewesen.

Auerbach - 21.05.2019

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