Derbysieg für die Royals

TD durch RB Gennadiy Adams (Nr, 21, Potsdam Royals) Die Potsdam Royals gewinnen ihr erstes Auswärtsspiel in der Nordgruppe der German Football League bei den Berlin Rebels mit 30:17 und gleichen damit die Heimniederlage aus ihrem Eröffnungsspiel gegen die Hildesheim Invaders aus.

Wie sich die Bilder gleichen: Auch in diesem Jahr erwischten die Royals den Kontrahenten aus der Hauptstadt auf seinem eigenen Terrain. Wieder brachte die Offensive von Head Coach Michael Vogt mehr Yards hinter sich und mehr Punkte auf das Scoreboard als die Gastgeber, die über weite Strecken des Spiels wieder wie gelähmt agierten.

Erstaunlich war, dass anders als im Vorjahr das Laufspiel der Berliner am Samstagabend keine Rolle spielte. Was vor zwei Wochen beim Scandic Bowl in Carlstad vor allem vor der Pause noch sehr ansehnlich war, fand beim Lokalderby praktisch nicht statt. Zwei Fünftel seiner Plays behielt der Angriff von Head Coach Kim Kuci den Ball am Boden und erzielte durchschnittlich nur ein einziges Yard. Ganz anders die Gäste. 50 Prozent ihrer Spielzüge waren Laufspielzüge, die durchschnittlich etwas mehr als vier Yards einbrachten. Running Back Gennadiy Adams hatte mit 146 erzielten Yards einen Sahnetag und legte noch drei Touchdowns obendrauf.

Im Spiel durch die Luft nahmen sich beide Teams von den erzielten Yards her nicht viel. Da wog die Interception von Rebels Quarterback Terrell Robinson, dem bereits zu Beginn des Spiels ein Fumble unterlief, beim Stand von 14:24 zu Beginn des Schlussabschnitts umso schwerer. Insgesamt gesehen hatte der Spielführer der Rebels keinen guten Tag erwischt. Nur rund die Hälfte seiner Pässe erreichte die gedachten Empfänger.

Zu Beginn lief es für die Gastgeber noch ganz gut. Viel Druck auf QB Jacob Tucker brachte die schwarz-silbernen nach Punt das erste Mal in Ballbesitz. Wide Receiver Faalevao Esekielu, mit insgesamt sechs Catches für 128 Yards, konnte seine Gegenspieler nach Pass durch die Mitte abschütteln und war nach 51 Yards im Ziel (PAT Hermann.)

Davon ließen sich die Royals nicht im Geringsten beeindrucken. Zunächst noch ohne Punktgewinn übernahmen sie aber mehr und mehr das Zepter. Der Erfolg stellte sich Mitte des zweiten Viertel ein. Ganze fünf Spielzüge benötigten sie für 74 Yards Raumgewinn. Dem TD-Lauf über ein Yard von Adams ließ der schwedische WR Jacob Dahre noch vor der Pause einen 2-Yard-TD-Catch zur 14:7 Führung der in roten Trikots spielenden Royals folgen.

Nach der Halbzeit änderte sich nicht allzu viel. Hermanns dritter Punt leitete die nächsten Punkte für die Gäste ein. Adams Läufe und Tuckers Pässe brachten die Royals Stück für Stück näher an die Berliner Endzone heran. Adams zweitem TD ließ Kicker Hannes Werner nicht nur einen erfolgreichen PAT, sondern später auch noch ein 23-Yard-Field-Goal folgen. Für zwischenzeitliche Hoffnung der meisten der 1138 Zuschauer auf eine Wende im Spiel hatte zuvor noch RB Chris Smith mit seinem kurzen TD-Lauf sorgen können. Anschließend gelang den Hausherren nur noch ein Field Goal von Ben Hermann, welches Adams mit seinem dritten Score wenig später konterte. In Anbetracht der dann noch verbleibenden Spielzeit war dieser dann auch die endgültige Entscheidung.

Die Charlottenburger unterlagen somit, wie bereits in der vergangenen Saison, in ihrem Heimspiel den Königlichen. Das waren damals die Punkte, die zu einem Playoffheimspiel fehlten. In der kommenden Woche sind die New Yorker Lions in Berlin zu Gast. Da muss auf Seiten der Rebels ein ähnliches Spiel wie im vergangenen Jahr her, um nicht frühzeitig den Kontakt zur Spitze zu verlieren. Die Potsdam Royals erwarten die bisher sieglosen Düsseldorf Panther und können sich bei einem erneuten Sieg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

Thomas Sellmann - 12.05.2019

TD durch RB Gennadiy Adams (Nr, 21, Potsdam Royals)

TD durch RB Gennadiy Adams (Nr, 21, Potsdam Royals) (© Dirk Pohl)

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