Wilddogs unterliegen auch im zweiten Heimspiel

Durch Felix Dorn (Nr.8) gelang den Wilddogs ein Auftakt nach Maß, doch dann ging im zweiten Viertel alles den Bach runter.Das Einzige, was an diesem Tag gestimmt hat, war das Wetter im Holzhof-Stadion, denn das Spiel zwischen den Pforzheim Wilddogs und den Holzgerlingen Twister gestaltete sich besonders im zweiten Viertel nahe einer Katastrophe für die Wilddogs. Am Ende stand ein ernüchterndes 28:38 an der Anzeigetafel im Holzhof. Ein Viertel reichte den Gästen, um hier das Spiel zu entscheiden. Aber der Reihe nach.

Den Münzwurf entschieden die Wilddogs für sich und wollten direkt den Ball in der ersten Hälfte haben. Warum war kurze Zeit später klar. Nach einem schnellen Pass auf Felix Dorn war es Devon Sanders, der mit einem 60-Yard-Lauf die Wilddogs an die 4-Yard-Linie brachte. John Harris fand dann die Lücke in der Holzgerlinger Abwehr und sorgte für die ersten Punkte im Holzhof. Nico Bock verwandelte den Extrapunkt, 7:0 im Holzhof. Den knapp 600 Zuschauern, die der Wettervorhersage trotzten, wurde ein Auftakt nach Maß geliefert.
Direkt nach dem Auftakt der Offense schickt die Defense der Wilddogs den Wirbelsturm wieder vom Platz, doch ein zweiter schneller Erfolg beleibt der Offense um Quarterback Chris Treister verwehrt. Holzgerlingen bringt den zweiten Anlauf hingegen zu Ende, zwar zwingt die Wilddogs Defense die Gäste in den vierten Versuch, aber der Mut zum Ausspielen wurde belohnt, Touchdown für die Gäste. Den Extrapunkt blockten die Wilddogs aber erfolgreich. Bis zum Ende des ersten Viertels bot das Spiel die erwartete Begegnung auf Augenhöhe beider Teams.

Was dann begann, markierte den Wendepunkt in diesem Spiel. Es beginnt das zweite Spielviertel, dass für die Wilddogs eigetlich hoffnungsvoll begann, denn Holzgerlingen verschießt ein Field Goal. Der anschließende Wilddogs Drive kommt nicht vorwärts und muss punten. Dieser Punt ging fürchterlich schief und die Gäste bekamen den Ball wenige Yards vor der Wilddogs-Endzone, der Touchdown zur Führung der Gäste folgte prompt Der anschließende Onside-Kick der Gäste kam dann so überraschend, dass dieser auch gelang. Wieder waren die Twister am Drücker, wieder punkteten sie und bauten die Führung auf 13 Punkte aus. Das Momentum auf Seiten der Twister wurde direkt mit dem nächsten gesicherten Onside Kick hochgehalten. Ein Big Play später brannten die Birnen der Anzeigetafel gnadenlos das 7:27 in die Augen der Zuschauer. Die Wilddogs wurden überrant, das Chaos war perfekt und die Twister zogen zur Halbzeit mit 35:7 davon.

Der Schock stand den Zuschauern ins Gesicht geschrieben. Der Halbzeitauftritt der Urban Dance Crew aus Pforzheim brachte aber wieder Stimmung auf die Ränge. Wie schon beim Spiel gegen Stuttgart betrat eine komplett ausgewechselte Mannschaft der WIlddogs das Feld zur Halbzeit. Dominik Pfitzenmeier sorgte für die Anschlusspunkte der WIlddogs. Die Defense schickte die Twister wieder vom Feld. Jetzt war es Devon Sanders, der den Touchdown für die Wilddogs erlief und den Rückstand weiter verkürzte. Zum Ende des dritten Viertel gelang den Gästen noch ein Field Goal. Es sollten die letzten Punkte der Gäste sein. Zum letzten Viertel hin, hielt die Defense stand, doch es verging einfach zu viel Zeit während des Angriffs der Gäste. Devon Sanders legte zwar nochmal zum 28:38 nach, doch am Ende war die Uhr stärker. Es bleibt die Ernüchterung, dass ein verpatztes Spielviertel dieses Spiel entschieden hat.

Defense-Coach Michael Lang: "Wir haben gut begonnen, es lief zu Beginn wie geplant. Was dann im zweiten Viertel passiert ist, hab ich so noch nicht erlebt. Aus dem nichts sind wir überrascht worden und konnten nicht standhalten. Wir haben uns komplett dem Holzgerlinger Spiel unterworfen." Vorstand Kai Höpfinger: "Das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen. Ich habe kein Problem damit gegen ein besseres Team zu verlieren. Wenn ich aber mit ansehen muss wie wir uns selbst im Weg stehen, dann schmerzt das. In der zweiten Halbzeit lief es dann wieder. Woran es lag werden die Trainer mit den Spielern die nächsten Tage intensiv durchgehen."
Die Wilddogs haben zwei Wochen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dann geht es auswärts zu den Weinheim Longhorns. Am 26. Mai ist dann der Absteiger aus der GFL 2 zu Gast im Holzhof die Albershausen Crusaders.



Gohlke - 29.04.2019

Durch Felix Dorn (Nr.8) gelang den Wilddogs ein Auftakt nach Maß, doch dann ging im zweiten Viertel alles den Bach runter.

Durch Felix Dorn (Nr.8) gelang den Wilddogs ein Auftakt nach Maß, doch dann ging im zweiten Viertel alles den Bach runter. (© Kerstin Gienger)

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