LaFleur die beste Option

Matt LaFleur freut sich auf die Zusammenarbeit mit Aaron Rodgers: Insgesamt hatten die Green Bay Packers zehn Kandidaten für ihren vakanten Head-Coach-Posten interviewt. Neun davon hätten sehr enttäuscht, gab Präsident Mark Murphy zu. Doch dann kam Matt LaFleur. Wie der neue Coach von Aaron Rodgers und Co. tickt.

"Um ganz ehrlich zu sein", sagte Murphy über die ersten Gespräche enttäuscht, "hat keiner wirklich herausgestochen." Dabei waren unter anderem Interimstrainer Joe Philbin und Patriots-Offensive Coordinator Josh McDaniels darunter. Keiner sei schlecht gewesen, aber eben auch keiner überragend. "Matt war unser letzter Kandidat. Er war sehr natürlich, es hat sich mehr nach einem guten Gespräch angefühlt nach einem ernsten Bewerbungsgespräch."

LaFleur sei der am besten vorbereitete Kandidat gewesen, habe Spieler wie Trainer in und auswendig gekannt. Schnell war da klar, dass der neue Head Coach der Green Bay Packers gefunden war.

Dabei schwamm der 39-Jährige in der vergangenen Saison unter dem Radar. Als Offensive Coordinator der Tennessee Titans hatte er zu kämpfen. Die von Verletzungen geplagte Offense schnitt im unteren Drittel ab, aber La Fleur holte das Beste heraus. Marcus Mariota und La Fleur verstanden sich auf Anhieb, doch dann verletzte sich der junge Quarterback. Hinzukamen noch die Saisonenden für die Top-Tight Ends Delanie Walker und Jonnu Smith. Zum Ende der Saison hat LaFleur dann aber einen Weg gefunden, Running Back Derrick Henry ins Spiel zu bringen. In den letzten fünf Spielen erzielte er acht Touchdowns und kam auf insgesamt 625 Rushing Yards.

Wirklich beeindruckt dürfte die Packers aber LaFleurs Zeit in Atlanta haben. Unter Offensive Coordinator Kyle Shanahan zeichnete er sich für die Quarterbacks verantwortlich und verhalf Matt Ryan zur MVP-Saison. Damals gewannen die Falcons in den Playoffs auch 44:21 gegen die Green Bay Packers.

Anschließend ging es für LaFleur als Offensive Coordinator zu den Rams, wo mit Sean McVay ein guter Freund als Head Coach arbeitete – beide standen einst gemeinsam von 2010 bis 2013 in Washington unter Vertrag. Zwar sagte er keine Spielzüge an, doch der neue Packers-Coach verbesserte Jared Goffs Passer Rating um rund 40 Punkte auf 100,5. Der Quarterback kam in jener Saison auf 28 Touchdown-Pässe. Zudem wurde aus einem Team mit rund 14 erzielten Punkten pro Spiel ein Team mit fast 30. In nur einer Saison!

Nun hat LaFleur in Green Bay eine Offense, die in der abgelaufenen Saison einmal mehr unter ihren Möglichkeiten geblieben ist. Mit Aaron Rodgers findet er einen der besten Quarterbacks der NFL vor und einen Spieler, der auf das Play-Action-Game steht. Zudem gilt der 39-Jährige neben Sean McVay und Kyle Shanahan als einer der besten Offensiv-Trainer in der Liga – mit beiden hat er einst eng zusammengearbeitet.

Bei seiner Präsentation sagte LaFleur über Rodgers: "Ich kann es kaum abwarten, mit ihm zusammenzuarbeiten. Und ich denke, auch er ist sehr aufgeregt. Es liegt viel Arbeit vor uns." Die Verbindung zwischen den beiden wichtigsten Angestellten der Packers muss auf ein besseres Level gehoben werden. Zwischen Mike McCarthy, der im Dezember gehen musste, und Rodgers stimmte die Chemie nicht mehr. Selbst nachdem 22:0 gegen die Bills übte der 35-Jährige scharfe Kritik am Offensiv-Plan seines damaligen Head Coach.

LaFleur, der nach Curly Lambeau der zweitjüngste Head Coach der Packers ist, ist auch dafür bekannt, seinen Wide Receivern Freiheiten zu geben, sodass ein Davante Adams nach einem Catch auch noch Räume hat oder Yards erzielen darf. Auch ein Kritikpunkt, den Rodgers angesprochen hatte...

Fabian Biastoch - 11.01.2019

Matt LaFleur freut sich auf die Zusammenarbeit mit Aaron Rodgers:

Matt LaFleur freut sich auf die Zusammenarbeit mit Aaron Rodgers: "Kann es kaum abwarten." (© Getty Images)

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