Houston Texans sind "AFC South Champions"

Jalen Ramsey machte DeAndre Hopkins eine Menge Mit einem Spielstand von 20:3 dominierten die Houston Texans über die Jacksonville Jaguars und konnten sich damit selbst das größte Geschenk machen, sie sind "AFC South" Division Sieger.

JJ Watt hatte es nach dem Spiel genau auf den Punkt gebracht: "Es ist unglaublich, wir haben unseren Weg gefunden. Jeder hat dazu beigetragen und es war eine immense Teamleistung." Doch erstmal hatten sie beim Spiel direkt, noch einiges an "Arbeit" zu verrichten. Bei den Jacksonville Jaguars ging es (erstmal) um nichts mehr, doch "Ruhm & Ehre" waren das Stichwort, dass zumindest die Jaguars Defense den Versuch wagte, sich wie eine Wildkatze das letzte Mal aufzubäumen.

Schon im ersten Drive spürte DeAndre Hopkins, dass das Match up mit Jaguars Cornerback Jalen Ramsey nicht einfach werden würde. Dieser setzte ihm nämlich glatt ein dominantes Statement, indem er ihn "genau" im Auge behielt und entsprechend gut deckte, der Drive war danach mit einem Punt relativ zügig beendet. Jedoch bekam die Offense der Jacksonville Jaguars wenig dieses "Enthusiasmus" ab, denn mit Quarterback Blake Bortles dümpelten sie das ganze Spiel mehr oder minder vor sich hin. Jedoch muss man den Südstaatler in Schutz nehmen, nahezu seine komplette Starting Offensive Line saß verletzt auf der Bank. Somit war es verständlich, dass nicht alles "Hand in Hand" lief und sozusagen einfach der "Wurm" drin war.

Ein Fünkchen Hoffnung war jedoch vorhanden. In der nächsten Spielsituation war es Head Coach Doug Marrone, der sich für eine Video Challenge aussprach. Er hatte "clever" beobachtet, es gab zunächst eine Flagge für eine angebliche "Fair Catch Interference" an Texans Wide Receiver DeAndre Carter. Dies war jedoch kein Foul, da ein Spieler in den Wide Receiver geblockt wurde und Doug Marrones Adlerauge hatte nach einem "Video Review" Recht. Ein Spieler des Receiving Teams hatte den Ball zuvor schon berührt, Jacksonville behielt den Ball und startete erneut mit einer guten Ausgangslage an der 10 Yard Linie. Dennoch half ihnen diese Ausgangslage nicht sonderlich, denn die weiteren Läufe und Pässe erbrachten keinen Erfolg, was blieb war ein Field Goal durch Kicker Kai Forbarth und eine zumindest (kurzzeitige) Führung von 3:0.

Im weiteren Drive konnten die Texans hingegen glänzen, wenn dieser Drive jedoch durchwachsen war. Quarterback Deshaun Watson war daran maßgeblich beteiligt u.a musste er zunächst einen Hit einstecken, war aber sofort wieder bergauf, um auf Wide Receiver DeAndre Hopkins einen Screen Pass zu werfen, der ein erneutes First Down erzielte. Die Zonendeckung der Jaguars war in diesem Drive vergeblich zu suchen oder nicht vorhanden, so dass gerade ein tiefer Pass, erneut auf den "ungedeckten" DeAndre Hopkins weiteren positiven Raumgewinn erbrachte. Ebenso konnte Lamar Miller nach seiner Knöchel Verletzung wieder zeigen was er kann und war somit ein ebenso wichtiges Glied in diesem Drive. Gegen Ende nahm Deshaun Watson die Beine selbst in die Hand und hechtete den Ball in die Endzone, lauter Jubel erfolgte - doch zu früh - nach Sichtung des Reviews war sein Knie schon zuvor am Boden gewesen. Erneute Versuche folgten, doch durch das frühe Bewegen von Lamar Miller ergab sich eine Strafe. Somit blieben den Texans ebenfalls nur ein "Field Goal" Versuch und Kicker Ka‘imi Fairbairn wandelte positiv zum Ausgleich, Spielstand 3:3.

Kurz nach dem zweiten Quarter zeigte Bill O‘Brien, dass er in Kombination mit seinen Spielern, stets neue und funktionierende Aktionen plant, das Zauberwort hieß "Triple Option" und diese kann Deshaun Watson seit seiner College Zeit besonders gut. Denn gerade die verschiedenen Variationen der Triple Option waren es, auf die sich die Jaguars nur schlecht einstellen konnten. Ein kurzer Read von Deshaun Watson, ein weitere kurze Verzögerung durch ihn und er beförderte den Ball erneut in die Endzone. Diesmal zählte der Touchdown und ein erfolgreicher PAT erbrachten die Führung mit einem Spielstand von 3:10.

Lamar Miller erzielte in der Mitte des zweiten Quarters ein weiteren Touchdown durch einen rasanten Lauf durch die Mitte, um den Vorsprung auf 3:17 gekonnt auszubauen. Jedoch musste auch Deshaun Watson immer mal wieder die volle Schlagseite des Gegners erleben, indem seine Offensive Line nicht immer da war, wo sie eigentlich sein sollten. Die Defense der Jaguars nutzte diese Schwäche, um u.a. durch einen Blitz von Yannick Ngakoue Deshaun Watson zu Fall zu bringen.

Im dritten und vierten Quarter zeigten die Jacksonville Jaguars, dass ihre Defense regelrecht "on fire" war, teilweise sogar zu stark, was ihnen unter anderem eine Strafe für "Unnecessary Roughness" einbrachte. Auf Texans Seite waren immer wieder gute Aktionen zu sehen, unter anderem ein starker JJ Watt, der es nun auf insgesamt 16 Sacks in dieser Saison bringt. Zeitgleich gab es aber auch "vergebliche" Bemühen der Texans Offense, die es nicht zu einem weiteren Touchdown, lediglich zu einem weiteren Field Goal und einem finalen Spielstand von 3:20 erbracht haben.

Am Ende war die Freude dennoch groß. Bill O‘Brien resümiert, dass er nach dem Start von drei Niederlagen, natürlich über die komplette Teamleistung und über die Entwicklung bis dato, sehr zufrieden ist. Dennoch ist ihm bewusst, dass sie bis zum Playoff Spiel am Samstag gegen die Indianapolis Colts noch jede Menge "Arbeit" und entsprechende "Ausrichtungen" zu tätigen haben. Es wird mehr als spannend werden, erneut auf die Colts zu treffen. Die letzten Aufeinandertreffen waren rasant und stets durch "3" Punkte Unterschied geprägt. Im ersten Spiel siegten die Texans (Woche 4) mit 37:34 und in Woche 14 schlugen die Colts mit einem Spielstand von 24:21 zurück. Möge die Zahl "3" ein gutes Omen sein und mit dem Motto: "Alle guten Dinge sind 3" den Texans zu einem weiteren Sieg verhelfen, wenn sie in der Wild Card Runde ebenso als "dritter" Seed gelistet sind.

Nadia Quast - 31.12.2018

Jalen Ramsey machte DeAndre Hopkins eine Menge

Jalen Ramsey machte DeAndre Hopkins eine Menge "Ärger" (© Getty Images)

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