Defensive Glanzleistung

Bradley Sowell holte für die Chicago Bears die entscheidenden Punkte.Auch wenn ein Spielzug nie stellvertretend für eine ganze Partie stehen kann, gab es im Aufeinandertreffen der Bears mit den Los Angeles Rams im letzten Quarter eine Szene mit hohem Symbolwert: Die Rams, neun Punkte im Rückstand mit nur noch knapp fünf Minuten Zeit, waren gezwungen einen vierten Versuch auszuspielen. Auch, weil sie in der Angriffsserie zuvor zwei Auszeiten nehmen mussten und nun die Zeit angesichts von zwei benötigten Scores davonlief. Doch anstatt die benötigten Yards zu überbrücken, schoss Chicagos Akiem Hicks duch die O-Line der Gäste und sackte den chancenlosen Jared Goff. Diese Dominanz der Heim-Defense zog sich durch den kompletten Abend.

Während sich die Rams in highscoring Shootouts wohlfühlen und solche Partien dann gerne mit 54:51 etwa gegen die Chiefs gewinnen, konnte Chicago mit einer hochkonzentrierten, unbeeindruckten Defensive den bislang nur einmal unterlegenen Rams den Zahn ziehen. Und dieser Zahn hat einen Namen: Todd Gurley. Gerade einmal 28 Yards brachte der Running Back mit elf Läufen zustande. Als er Anfang des letzten Viertels zwölf Yards am Stück lief, verdoppelte er seine Leistung bis zu diesem Zeitpunkt mit einem Schlag. Ohne ein etabliertes Laufspiel mussten die Gastgeber auch keine Play-Action-Spielzüge ernst nehmen. Somit ging die Balance der Offense verloren und die Bears konnten über die Zeit mehr und mehr Druck aufbauen.

Dies bekam vor allem Jared Goff zu spüren, der drei Sacks einstecken musste, vor allem aber zu vier Interceptions gezwungen wurde. Die Bears haben damit in dieser Saison bereits 25 Mal Pässe der gegnerischen Quarterbacks aus der Luft gepflückt. In den letzten vier Jahren zuvor gelang das insgesamt nur 24 Mal. Vic Fangio als Defensive Coordinator zu halten und Khalil Mack zu verpflichten dürften die beiden besten Entscheidungen gewesen sein, an denen Matt Nagy in seiner ersten Saison als Head Coach beteiligt war. Vor allem wenn sich am Ende tatsächlich bewahrheitet, dass die Defense die Titel holt.

Die Offense ist jedenfalls noch nicht das Aushängeschild der Bears. Es ist fast schon bezeichnend, dass der einzige Touchdown des Tages mit einem Pass auf einen O-Liner zustande kam – nach einer angetäuschten Ballübergabe auf einen D-Liner. Quarterback Mitchell Trubisky hatte bei seiner Rückkehr nach drei Wochen Zwangspause wegen seiner Schulterverletzung aus der Partie gegen die Vikings jedenfalls keinen glanzvollen Abend. Neben seinem Touchdown standen noch drei Interceptions zu Buche. Vor allem wenn der Spielmacher nicht gleich eine Anspielstation fand und durch seine Progression gehen musste, traten Schwierigkeiten auf. Doch solange die Defense selbst gegen eine Macht wie die Rams dafür sorgt, dass am Ende sieben Punkte zum Sieg reichen würden, kann Trubisky komfortabel seine Lehren ziehen.

Während die Bears mit dem Sieg weiter beste Chancen auf den Titel in der NFC North haben, verpassten die Rams es, sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein freies Wochenende in der ersten Runde der Playoffs zu sichern. Noch ärgerlicher dürfte der nun herrschende Gleichstand mit den New Orleans Saints sein. Denn gegen Drew Brees und Co. setzte es für die Rams die andere Saisonniederlage vor diesem Wochenende. Bleibt es beim Gleichstand, werden also die Saints in den Playoffs durchweg Heimrecht genießen. Was für die Rams irgendwann einen Besuch im Superdome in New Orleans bedeuten könnte – eine der unangenehmsten Reisen, vor allem wenn es um den Einzug in den Super Bowl gehen könnte.

Garn - 10.12.2018

Bradley Sowell holte für die Chicago Bears die entscheidenden Punkte.

Bradley Sowell holte für die Chicago Bears die entscheidenden Punkte. (© Getty Images)

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