Scorpions wollen es nächste Saison besser machen

Jermaine GuynnDie Stuttgart Scorpions hatten vor anderthalb Wochen ihr Kickoff-Meeting im GAZi-Stadion. In einem prall gefüllten Raum stimmte Head Coach Jermaine Gyunn sein Team beziehungsweise interessierte Spieler auf die kommende Saison ein. Er will es besser als letzte Saison machen, da er durchaus die Chance für seine Mannschaft sah in die Playoffs zu kommen. In seiner Saisonanalyse stellte er fest, dass ein 6-8 oder 7-7 Record und damit die Playoffs möglich gewesen wären.

Dass es am Ende nur ein 2-12 Record war, lag vor allem an den kleinen Dingen, die das Team falsch gemacht hat. Ein Receiver, der die Route nicht zu Ende gelaufen ist. Ein Cornerback, der die Coverage falsch gespielt hat. Darauf wird in der Preseason der Fokus liegen. Bis zum Ende des Jahres geht es aber vor allem darauf, das Team fit zu machen. Es steht nur Athletikprogramm auf dem Trainingsplan, wodurch der Ball erstmal beiseite liegt. Mitverantwortlich dafür wird Corey Chapman sein, der letzte Saison Spieler und Trainer war und seit kurzem beim VfB Stuttgart als Athletiktrainer arbeitet.

Chapman wird das Team auch die Saison über als Trainer den Scorpions zur Verfügung stehen. Fehlen wird hingegen der Defensiv Coordinator Kevin Selje, der das Team in Richtung Holzgerlingen verließ. Gyunn wird diese Rolle erstmal übernehmen, möchte aber das Trainerteam noch vergrößern. "Wir möchten mehr Bereiche abdecken. Das ist für uns sehr wichtig, da wir vielversprechende Talente haben. Daher kontaktieren wir interessante Trainer und versuchen sie für unser Programm zu gewinnen", sagte Gyunn.

Ab dem neuen Jahr wird dann auch der Football in die Hand genommen. Hierbei gibt es eine weitere wichtige Änderung. So werden die Scorpions ab dann dreimal und nicht mehr zweimal die Woche trainieren. "Ich glaube, dass uns das uns enorm helfen. In zwei Tagen muss man so viel trainieren und die Spieler bekommen so viele Informationen, dass es manchmal einfach zu viel ist", erklärt Gyunn die Idee dahinter.

Ebenso wird man in der Preseason ein Vorbereitungsspiel machen, was man letzte Saison nicht getan hat. Der Gegner für das Spiel werden die Düsseldorf Panthers sein, die ab nächster Saison in der GFL Nord spielen werden. "Ich glaube, es hilft allen. Es wird uns zudem gut vorbereiten auf die kommende Saison und uns wichtige Informationen geben", hält es Gyunn für den richtigen Schritt.

Bis spätestens dann sollen auch die Import-Spieler auf der Waldau. Aktuell sammle man noch Informationen und gucke, auf welcher Position man den größten Need habe. "Wir sind aktuell noch in der Findungsphase. Wir würden natürlich gerne Mike (Michael Eubank, Anm. d. Red.), Josh Morgan, Collin Barrier und die anderen zurückholen. Wir müssen aber gucken, inwiefern wir das finanzieren können", legt Gyunn den aktuellen Stand der Kaderplanung dar.

Die Stimmung auf der Waldau ist trotz der noch fehlenden US-Imports aber gut. Man möchte in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und die jungen Spieler weiter entwickeln. Ob man dann mehr Siege als in den letzten beiden Jahren einfahren kann, wird man vor allem davon abhängen, welche Importspieler man bekommen kann. Hierbei möchte man aber sich keinen weiteren Fehlgriff wie letzte Saison erlauben, als man in Franck Brock einen Quarterback holte, der kein GFL-Niveau besaß.

Sebastian Mühlenhof - 19.11.2018

Jermaine Guynn

Jermaine Guynn (© Frank BAUMERT)

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