Patriots eine Nummer zu groß

RB Sony Michel erzielte 112 Yards und seinen ersten TouchdownVerwundert rieben sich die Fans der Miami Dolphins zu Saisonbeginn die Augen: Mit drei Siegen in Folge startete ihr Team in die neue NFL Saison, eigentlich unmöglich gehalten nach dem personellen Aderlass vor der Saison. Doch bei aller Freude über den erfolgreichen Saisonstart, wollten auch die warnenden Stimmen nicht verstummen, welche die Dolphins als "schlechtestes ungeschlagenes Team" bezeichneten. Dies auch zurecht, zeigte AFC-East-Dauerchampion New England Patriots dem Team mit 38:7 sehr deutlich seine Grenzen auf.

Gleich mehrere Fragen wurden in dieser Partie beantwortet. Zum einen holten die Patriots Miami sehr deutlich auf den Boden der Tatsachen zurück, meldeten sich zurück im Rennen um die AFC (nicht nur East) und widerlegten alle Unkenrufe, dass die Patriots im Angriff harmlos geworden seien. Fast schon lachhaft wirken nach diesem Spiel die in der vergangenen Woche aufgekommenen Spekulationen um Patriots Erstrundenpick Sony Michel, dass dieser eine eher schlechte Wahl von Head Coach Bill Belichick gewesen sei. Michel lieferte mit 112 Yards und seinem ersten Karrieretouchdown ein hervorragendes Spiel (vorherige Spiele zusammen 84 Yards) ab und sorgte ständig für Gefahr. Schon aufgrund der Strategie von Belichick, der gerne seine Running Backs vielseitig und auf den Gegner abgestimmt einsetzt, wäre eine Beurteilung eines Rookies nach nur drei Spielen voreilig. Nicht selten wechselt der Head Coach der Patriots seinen "Stammballträger" noch in der Partie, weil die Stärken des einen Ballträgers besser gegen die gegnersiche Verteidigung passen. So wird auch RB James White gerne eingesetzt, gegen die Dolphins eher als Passempfänger. Kurioser Fakt dabei: Auch White erzielte 112 Yards - 68 mit 8 gefangenen Pässen und 44 aus 8 Läufen.

Für Miami war dieses Spiel eine fast schon zu erwartende Katastrophe. Zu glatt lief alles für die Dolphins in den ersten drei Spielen, zu selbstbewusst agierte das Team gegen ein Team der Patriots, das einiges zu beweisen hatte und zeigen wollte, dass es auch ohne den letztmalig gesperrten WR Julian Edelman bestehen kann. Für ihn feierte WR Josh Gordon sein Debüt und konnte zwei Pässe für 32 Yards fangen, während WR Phillip Dorsett und WR Cordarelle Patterson zeigten, dass für sie durchaus Platz im Angriff des Teams ist.

Zunächst hielt Miami noch gut dagegen, doch wirkte der Angriff des Teams von Beginn an zahnlos. Kaum Leistung kam von den Running Backs Kenyan Drake und Frank Gore, auch die Pässe von QB Ryan Tannehill kamen nicht richtig an. Glück hatten die Dolphins, dass CB Bobby McCain einen Pass von QB Tom Brady abfangen konnte, sonst wäre Miami schon im ersten Viertel zweistellig in Rückstand geraten. Durch Touchdowns von Cordarelle Patterson (über 55 Yards), James White (Fumble von Tannehill vorausgegangen) und Phillip Dorsett sorgten die Patriots schon vor der Pause für eine Vorentscheidung.

Nach der Pause kontrollierten die Patriots die Partie nach Belieben. RB James White stand gleich zweimal im Fokus. Zuerst nimmt er einen Snap an und gibt den Ball an QB Tom Brady weiter, der diesen per Pass wieder zu White für 9 Yards beförderte, anschließend sorgte White mit seinem zweiten Touchdown des Tages für das 31:0.

Erst hatten die Dolphins kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu. In aussichtsreicher Position unterlief QB Ryan Tannehill eine Interception und so ging Miami ohne einen einzigen Punkt ins Schlussviertel. Da hatte Head Coach Adam Gase schon das Spiel aufgegeben und brachte Backup Brock Osweiler, nachdem RB Sony Michel mit seinem ersten Karrieretouchdown auf 38:0 erhöht hatte.

Zu feiern hatte bei den Dolphins niemand, allenfalls Erstrundenpick Minkah Fitzpatrick, der eine tolle Partie spielte und seine erste Interception gegen QB Tom Brady machte. Anschließend gelang RB Frank Gore der einzige Touchdown für Miami in diesem Spiel zum 38:7 Endstand.

Schüler - 01.10.2018

RB Sony Michel erzielte 112 Yards und seinen ersten Touchdown

RB Sony Michel erzielte 112 Yards und seinen ersten Touchdown (© Getty Images)

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