Der Schüler schlägt seinen Sensei

Kerryon Johnson (#33), der erste 100+ Spieler der Lions seit 5 JahrenDer ein oder andere wird sich heute Morgen die Augen gerieben haben, wenn er dass Spiel nicht Live verfolgt hat. Was war da denn los? Zu Anfang einfach mal ein paar Zahlen willkürlich in den Raum geschmissen. 70, 101, fast 5, 18, dies sind einige historische Zahlen des Spiels, die Schritt für Schritt Auflösungen folgen im Spielbericht. Noch eins vorne weg, Matt Paricia scheint ein fleißiger Leser von football-aktuell zu sein, anders ist sein Gameplan nicht zu verstehen.

18 Jahre ist es nun her, dass die Lions letztmals gegen die Pats gewinnen konnten. Die Divisionen bestanden noch aus 5 Mannschaften (Detroit wurde mit 9:7 vierter in der starken NFC Central), der QB der Lions hieß Charlie Batch und bei den Pats stand ein gewisser Rookie mit Namen Tom Brady im Kader.

Es war also schon im Vorfeld nicht ganz einfach mit einer Voraussage bei dieser Partie richtig zu liegen. Den korrekten Sieger zu erraten war eher schwierig, aber das trotzdem eine Rendite möglich war, bewiesen die Experten von wettportal.com, die auf die Möglichkeit verwiesen, auf die Gesamtpunktzahl zu wetten. Mit der Analyse, dass beide Teams zusammen weniger als 53,5 Punkte erzielen würden, lag man genau richtig.

Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren äußerst ungünstig. Die Lions waren schwach in die Saison gestartet und hatten beide Spiele gegen Mannschaften im Rebuild verloren. Die Patriots waren zwar auch nicht beängstigend aus den Start Löchern gekommen, ihre Niederlage in der Woche zuvor kassierten sie aber immerhin gegen einen dem erweiterten Favoriten Kreis zuzurechnenden Jacksonville Jaguars. Wer die Pats in den letzten Jahren beobachtet hat, rechnete mit einer wütenden Reaktion auf die Niederlage. Wie sich alle täuschen sollten.

Wer die erste Halbzeit sich ansah, traute seinen Augen kaum. Die nicht gerade überzeugende Defense der Lions schickte dir Pats drei Mal schnell mit three an out vom Platz. Während die Offense mit langen Drives Tom Brady vom Feld hielt und dreimal Punkten konnte.

Nach einem Matt Prater Field Goal war der zweite Score ein kurzer drei Yard Pass von Stafford auf Golladay. Trotz seiner jungen Jahre hatte Golladay schon die Instinkte eines ganz großen, er hielt den Ball kurz über die Endzonen Markierung, bevor ihm der Ball aus der Hand geschlagen wurde. Nach einer Coaches Challenge wurde der TD dann gegeben.

Der dritte Drive der Lions war ähnlich Lang und endete mit einem weiteren Field Goal. Erst kurz vor der Halbzeit gelang den Patriots ihr erster First Down. Mehr als eins ließ die Löwen Defense in der ersten Halbzeit nicht zu, es reichte aber immerhin für ein Gostkowski Field Goal, mit dem 13:3 ging es dann in die Pause.

So gut die erste Halbzeit war, so schlecht war dann der Start in die zweite und man befürchtete schon das schlimmste. Bei einem tiefen Pass auf Luke Wilson übersah Stafford Rookie LB Ja’Whaun Bentley komplett und dieser fing seine erste NFL Interception.

Auch Brady ließ sich diesmal nicht Lumpen und innerhalb kürzester Zeit beendete er den Drive mit einem 10-Yards TD auf seinen RB James White. Die Aufholjagd der Patriots hatte begonnen. Falsch gedacht. Die Lions Defense kehrte zu ihrem Dominanten Spiel zurück.

Da die Offense auch an ihrem Konzept festhielt lange Drives aufs Parkett zu zaubern, war es nur eine Frage der Zeit, dass das Ergebnis in die Höhe geschraubt wurde. Gleich im Anschluss an den Pats Touchdown arbeiteten sich die Lions nach vorne, am Schluss fing Marvin Jones Jr. den Ball für 33 Yards und schraubte das Ergebnis wieder in die Höhe.

Die Patriots schafften kaum noch First Downs, während die Lions noch mit einem Field Goal den Endstand von 26:10 herstellten. Der lange wegen einer Gehirnerschütterung fragliche Darius Slay bewies auch noch einmal warum er das Herzstück der Lions Secondary ist, indem er einen Pass von Brady abfing und so den Deckel auf diesen überraschenden Sieg setzte.

Das lief gut:

Run Game:
Nach 70 (!) Spielen haben die Lions wieder einen 100 Yard Rusher. Rookie Kerryon Johnson schaffte 101 und ist nach fast 5 Jahren der erste Lionsspieler der dies schafft.

Defense:
Bevor es in den Time Management Modus ging hatte New England 157 Offensive Yards erzielt, davon 57 Rushing Yards. Am Ende waren insgesamt 209 Total Offensive Yards. Die Patriots waren bei 2/9 bei third downs, mussten 5 mal Punten und hatten einen Turn over on downs, mehr muss man wohl nicht sagen.

TE Defense:
Besonders hervorzuheben ist hier die Verteidigung gegen den TE. Ein großes Problem der Lions Defense. Den besten TE der Liga, Rob Gronkowski, hielt man bei nur 51-Yards, er war in der zweiten Halbzeit so gut wie nicht zu sehen.

Wide Receiver:
Das WR Trio der Lions zeigte, warum es wohl das beste Dreigestirn in der Liga ist. Tate/Jones/Golladay war für 191 Yards verantwortlich und zwei TDs. Haben sie Normal Form, weiß man gar nicht wen man verteidigen muss.

O-Line:
Die Oline hatte solche Probleme in den Spielen zuvor. Aber auch sie hat gehörigen Anteil an Johnsons 100+ Spiel, sie schaffte die Räume für die Läufe. Es war Rookie Frank Ragnows bestes Spiel. Die Komplette Oline erlaubte nur einen QB Sack und einen Hit. Allerdings muss man dazu sagen, dass New England Dline nicht gerade zum fürchten ist.

Coaching:
Der Schüler stach seinen Meister aus. Bill Belichick fand kein Mittel gegen seinen Jahrelangen Defensive Coordinator. Nicht umsonst überreichte das komplette Team am Ende Matt Patricia den Game Ball.

Das lief schlecht:
Das ist wie Haare in der Suppe suchen, aber es gab tatsächlich einige Dinge die nicht so gut waren.

Tight Ends:
Diese Position scheint momentan bei den Lions abgeschafft. Luke Wilson fing zwei Pässe für insgesamt 10 Yards, das war es. Kein Wunder also, dass die Lions versuchten Rob Gronkowski vor der Saison zu bekommen.

Staffords erster Pass in der zweiten Halbzeit:
Der schlechteste Pass im Spiel von Stafford. Entweder lag hier ein Missverständnis vor oder Stafford hatte sich völlig verschätzt. Luke Wilson hatte nicht eine Chance an den Ball zu kommen. Der New England Rookie roch den Pass 10 km gegen den Wind. Es hätte ein Gamechanger sein können, aber die Defense hatte etwas dagegen.

Jan Sawicki - 24.09.2018

Kerryon Johnson (#33), der erste 100+ Spieler der Lions seit 5 Jahren

Kerryon Johnson (#33), der erste 100+ Spieler der Lions seit 5 Jahren (© Getty Images)

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