Der Anfang einer großen Rivalität in Los Angeles?

Derwin James wird viel zu tun bekommenHeute treffen sich die Los Angeles Rams und die Los Angeles Chargers zum ersten Battle of Los Angeles seit 24 Jahren. Damals verloren die Rams gegen die Los Angeles Raiders mit 17-20. Ein ähnlich knappes Spiel wird uns wohl auch heute Abend erwarten, denn es stehen sich zwei Tams gegenüber, die von einigen Experten als die komplettesten Teams in der NFL angesehen werden. Wer hätte das vor zwei Jahren gedacht, als die Rams, die damals noch von Jeff Fisher trainiert wurde, und die Chargers, die 2015 nur 4 Spiele gewonnen hatte, nach LA gekommen sind?

In ihrem ersten von hoffentlich noch einigen Stadt-Derbys gelten die Rams als der Favorit. Sie haben ihre Spiele in Oakland und gegen die Cardinals souverän gewonnen und dabei in den letzten sechs Viertel nicht einen einzigen (!) Punkt erlaubt. Sowohl die Offense als auch die Defense haben sich hierbei von ihrer besten Seite gezeigt. Wenn aber ehrlich ist, sind diese beiden Aufgaben nicht der Maßstab, an der man die Mannschaft messen sollte. Sie waren in beiden Spielen der klare Favorit, weil sie jeweils mehr Qualität im Kader hatten. Das ist jetzt nicht mehr so. Mit den Chargers wartet der erste echt Prüfstein der Saison.

Vor allem die Defense wird hierbei gefordert sein. Sie spielen gegen eine der besten O-Lines der Liga, hinter der Quarterback Philipp Rivers und Running Back Melvin Gordon wichtige Rollen einnehmen. Gordon hat bisher 232 Scrimmage Yards und 3 TDs erzielt. Er teilt sich bisher die Carries mit Austin Ekeler, der mit 224 Scrimmage Yards und einem TD ähnlich gute Zahlen aufweist. Die D-Line hat aber gegen die Cardinals bewiesen, dass sie den gegnerischen RB aus dem Spiel nehmen kann.
Auch die Secondary um Aquib Talib, Marcus Peters und Sam Shields wird richtig gefordert sein. Rivers hat bisher für 680 Yards geworfen, was der fünftbeste Wert der Liga ist. Aber sowohl Talib und Peters haben bis zur letzten Saison in einer Division mit Rivers gespielt und wissen damit, was auf sie zukommt. Da auch Defensive Coordinator Wade Phillips jahrelang gegen Rivers bei den Denver Broncos gespielt hat, wird es ein sehr spannendes Matchup.

Etwas anderes sieht es für die Offense der Rams aus. Sie spielen gegen eine Defense, die vor der Saison als sehr stark angesehen wurde. Nach dem Ausfall von CB Jason Verrett und DE Joey Bosa hat die Unit einige Probleme. So ließ sie gegen die vielleicht schwächste Offense der Liga, die Buffalo Bills, 20 Punkte zu. In den ersten beiden Wochen erlaubten sie zudem die neuntmeisten Yards pro Spiel, was gegen eine Offense, die die siebtmeisten Yards erzielt hat, nicht unbedingt das beste Vorzeichen ist. Sie sind sowohl gefordert, die Runs von Todd Gurley zu unterbinden als auch die Big Plays der Receiver um Robert Woods, Brandin Cooks und Cooper Kupp zu unterbinden. Zudem muss auch Druck auf Quarterback Jared Goff entstehen, denn gegen den hatte er in der ersten Halbzeit gegen die Raiders Probleme. Für die Chargers ist das aber keine Aufgabe, denn laut Pro Football Focus haben die Rams die drittbeste O-Line. Der Defense um Melvin Ingram, Derwin James, Desmond King und Denzel Perryman wird also viel zu tun haben, um die Offense der Rams zu stoppen.


Vieles spricht also für ein spannendes Spiel, für das es sich lohnt, wach zu bleiben. Wer am Ende die Nase vorhabt, wird davon abhängen, wer die Offense des Gegners besser aus dem Spiel nehmen kann. Und hierbei sind auch die Coaches gefragt. Wer hat den besseren Gameplan? Wer kann besser und schneller auf den Gegner reagieren und die notwendigen Addjustments tätigen, um sein jeweiliges Team zum Sieg zu führen?

Sebastian Mühlenhof - 23.09.2018

Derwin James wird viel zu tun bekommen

Derwin James wird viel zu tun bekommen (© Getty Images)

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