Browns und Steelers nur Unentschieden

Carlos Hyde13 Jahre in Folge hatten die Cleveland Browns das Eröffnungsspiel verloren, doch nicht diesmal. Gewonnen haben sie es aber auch nicht. In einem ereignisreichen aber fehlerbehafteten Spiel trennten sich die Browns und die Pittsburgh Steelers mit 21:21. Damit ist die Niederlagenserie der Browns offiziell beendet. Es war das erste Unentschieden der Browns seit der Saison 1989, als das Spiel gegen die Kansas City Chiefs keinen Sieger kannte.

Beide Mannschaft hatten in der Verlängerung die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Zunächst war es Steelers-Kicker Chris Boswell, der bei strömenden Regen den Schuss links neben das Tor setzte. Dann kam die große Chance der Browns.

Nachdem die Browns aus dem Ballbesitz nach dem verschossenen Field Goal kein Kapital schlagen konnten, kamen die Steelers zum dritten Mal in der Verlängerung in Ballbesitz. Beim zweiten Versuch an der 10-Yard-Linie schlug Browns-LB Genard Avery QB Ben Roethlisberger den Ball aus der Hand und dieser trudelte direkt in die Armen von LB-Kollege Joe Schobert.

Aber auch die Browns konnten diese Chance nicht nutzen. Neun Sekunden vor dem Spielende blockte Steelers-LB T.J. Watt den Schuss von Kicker Zane Gonzales aus 43 Yards Entfernung und machte das Unentschieden damit offiziell. Fast vier Stunden im strömenden Regen hatten die Fans bis dahin ausgehalten. Der große Jubel blieb jedoch aus, dass es sich für beide Teams wie eine Niederlage anfühlte.

Für die Browns deshalb, weil sie drei Pässe von Ben Roethlisberger abfingen und zusätzlich noch drei Fumbles, zwei davon ebenfalls von Roethlisberger, eroberten. Doch trotz sechs gegnerischen Ballverluste bei nur einem eigenen konnten die Browns die Partie nicht siegreich beendet. Für die Steelers, weil man zum Beginn des vierten Viertels trotz zahlreicher eigener Fehler mit 21:7 führte und diesen Vorsprung nicht über die Zeit retten konnte.

Nach Ende der ersten Halbzeit hatte Roethlisberger bereits diese drei Interceptions hinter und dennoch führte die Steelers mit 7:0. Dies lag vor allem an der harmlosen Offense um QB Tyrod Taylor. Im gesamten Spiel vervollständigte er nur 15 von 40 Pässen für 197 Yards Raumgewinn. Außerdem erlief er noch 77 Yards und einen Touchdown. Allerdings musste er auch sieben Sacks der Steelers hinnehmen. Zu oft fand er keine Anspielstation, weil die Steelers mit zahlreichen Defensive Backs den Rückraum perfekt abschirmten.

Das einzige echte Lebenszeichen der Offense der Browns kam unmittelbar nach der Halbzeit. Taylor beendete eine Angriffsserie über 86 Yards selbst mit einem Lauf über 20 Yards in die Endzone zum 7:7. Doch der Konter dauerte nicht lange.

Im direkten Anschluss vollendete WR Antonio Brown eine Angriffsserie (74 Yards) nach Pass von Roethlisberger über 22 Yards mit dem Touchdown zum 14:7. Und nach einem Punt der Browns waren die Steelers gleich noch einmal erfolgreich. RB James Conner erhöhte durch einen Lauf über 22 Yards zum 21:7. Es war in Abwesenheit von Le'Veon Bell sein zweiter Touchdown in dieser Partie. Insgesamt beendete er den Tag mit 135 Yards, zwei Touchdowns und einem Fumble.

Nach seinem Touchdown schien die Partie entscheiden. Tausende von Browns-Fans strömten zu den Ausgängen, nur um zu Tausenden später wieder zurück zu kommen. James Conner war es nämlich auch, der die Aufholjagd der Browns mit seinem Fumble einläutete. An der eigenen 17-Yard-Linie verlor er nach einem Tackle DE Myles Garret den Ball und Defensive Coordinator Jabrill Peppers trug den Ball bis an die 1-Yard-Linie der Steelers zurück. Von dort hatte RB Carlos Hyde keine Mühe zu vollenden.

Und das Stadion stand vollends Kopf, als wenig später Garret den nächsten Fumble erkämpfte, diesmal von Roethlisberger verursacht. LB Joe Schobert sicherte den Ball an der 37-Yard-Linie der Steelers. Doch diesmal konnte die Browns noch kein Kapital daraus schlagen. Dafür aber drei Minuten später.

Die Browns hatten den Ball an der eigenen 45-Yard-Linie und benötigten nur zwei Spielzüge um die Partie auszugleichen. Zwei Pässe von Taylor über 38 und 17 Yards sorgten für den Ausgleich. WR Josh Gordon glänzte als Empfänger des Touchdown-Passes zum letztendlichen 21:21-Endstand, der beide Team ratlos zurückließ,

"Ich weiß wirklich nicht was ich dazu sagen soll", meinte Steelers Head Coach Mike Tomlin. Und auch Tyrod Taylor war ziemlich sprachlos: "Ich bin mir nicht sicher, was ich jetzt empfinde" und ergänzte "man muss auch unter diesen Wetterbedingungen spielen können. Das war überhaupt kein schönes Spiel. Aber wir hatten unsere Chancen und hätten gewinnen müssen."

Schön war die Partie wirklich nicht. Neben sieben Turnover, 11 Quarterback Sacks für die Offenses "glänzten" beide Teams mit 23 Penalties und einem Raumverlust von zusammen 203 Yards. Für die Browns war es ein Achtungserfolg. Dieses Team hat 31 neue Spieler gegenüber dem Vorjahr im Kader. Nach dieser Leistung gegen einen der Titelaspiranten darf man optimistisch nach vorne schauen. Für die Steelers war diese Partie im Kampf um die Playoff eine klare Niederlage.

Korber - 10.09.2018

Carlos Hyde

Carlos Hyde (© Getty Images)

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