Marburg fast raus

Selbst Silas Nacita schafft es im Moment nicht, dass Marburg einen Sieg landen kann.So haben sich die das Marburg Mercenaries mit Sicherheit nicht vorgestellt. Selbst gegen den Tabellenletzten der GFL Süd Stuttgart Scorpions unterlagen sie und kassierten somit die fünfte Pleite in Serie. Das 36:43 bringt auch die Playoff-Chancen der Söldner mehr als ernsthaft in Gefahr. Diese kann man nun aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Will man die letzte kleine Chance noch nutzen, muss man am letzten Spieltag auf jeden Fall bei den Ingolstadt Dukes gewinnen. Wahrscheinlich benötigt man aber davor auch noch zusätzlich ein "Wunder" im letzten Heimspiel gegen die Schwäbisch Hall Unicorns. Die deutlich besseren Chancen den letzten Playoff-Platz in der GFL Süd zu ergattern, haben aktuell die Munich Cowboys - und auch die Ingolstadt Dukes befinden sich noch in einer Situation, die fast mehr Chancen offen lässt als die der Marburger.

Vor 850 Zuschauern im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion ging die Partie für die Hausherren schlecht los. In der Offensive lief nur wenig zusammen. "Wir hatten im ersten und dritten Viertel viele Abstimmungsprobleme", meinte Offensive Coordinator Patrick Griesheimer. Allerdings habe der Angriff unterm Strich keine schlechte Partie gemacht. 36 Punkte hatten die "Söldner" bis dato in der gesamten Saison nicht erzielt.

Doch es war nicht genug. Vor allem weil die von Verletzungen dezimierte Defensive so gut wie nichts stoppen konnte. "Besonders in der Passverteidigung können wir das GFL-Niveau aktuell nicht bringen", bemerkte Head Coach Dale Heffron. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass der Tabellenletzte aus Stuttgart, der wahrlich kein großartiges Spiel ablieferte und sich selbst Fehler in Hülle und Fülle leistete, Anfang des zweiten Viertels in Front ging. Silas Nacita konnte jedoch kurz darauf ausgleichen. Kristof Szakacs verwandelte den Extrapunkt. Er und auch sein Pendant auf der anderen Seite, Pascal Flöser, erlaubten sich bei den Extrapunkten keine Schnitzer.

Nach der erneuten Führung für die Gäste, die mit einem Zwei-Punkte-Versuch auf 15:7 stellten, konnten die "Mercs" in Person von Hendrik Schwarz kurz vor der Halbzeit aber noch ausgleichen. Auch ihnen gelang der 2-Punkte-Versuch. Ein Field Goal von Flöser stellte dann aber die Pausenführung für die Stuttgarter her. Auch bei diesem Drive schaffte es die Defensive nicht, das Pass-Spiel des Gegners zu unterbinden, zu oft waren die Spieler der Lahnstädter (mindestens) einen Schritt zu spät.

Das dritte Viertel geizte mit Punkten. Den Kontrahenten gelangen jeweils nur sieben Punkte. Für die Hausherren war erneut Schwarz erfolgreich. Das Schlussviertel hatte es dann aber in sich. Nachdem die Scorpions 35:22 in Front gegangen waren und nur noch rund vier Minuten im Schlussviertel übrig waren, erzielte der Gastgeber zwei Touchdowns innerhalb von gut zwei Minuten, da er nach dem ersten Touchdown den Onside Kick gesichert hatte. Die "Söldner" stellten auf 36:35. Alexander Thury und Andrecus Lindley zeichneten mit jeweils einem Rushing Touchdown verantwortlich. Das Stadion war aus dem Häuschen.

Doch die desolate Defensive brach den Marburgern an diesem Tag erneut das Genick. Mit knapp zwei Minuten auf der Uhr übernahmen die Gäste den Ball und schafften in Windeseile das 43:36, der gleichzeitige Endstand, via Touchdown plus Zwei-Punkte-Versuch.

"Tatsache ist, dass wir am Ende eines Spiels in Führung gehen und der Gegner marschiert 75 Yards innerhalb von 57 Sekunden. Das ist einfach nicht gut. Aber das sind nun einmal die Fakten mit denen wir nach dieser harten Saison leben müssen," so Heffron. "Unseren jungen Spielern machen wir dabei auch keinen Vorwurf, es ist wie es ist," ergänzt auch ein sichtlich ratloser Verteidigungs-Trainer Sam Weiss.

Wittig - 28.08.2018

Selbst Silas Nacita schafft es im Moment nicht, dass Marburg einen Sieg landen kann.

Selbst Silas Nacita schafft es im Moment nicht, dass Marburg einen Sieg landen kann. (© Miladinovic)

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