Briten werden Fünfter

Würden Football-Spiele nur zwölf Minuten dauern - das Nationalteams Dänemark hätte im finnischen Vantaa Chancen auf den Gesamtsieg gehabt. Doch die Spielviertel zwei, drei und vier sind es, die üblicherweise die Entscheidung bringen, und so landeten die Rot-Weiß-Roten aus dem Norden beim EM-Turnier nur auf dem letzten Platz. Großbritannien gewann das Spiel um Platz fünf mit 33:16.

Gegen Österreich hatten die Dänen bis zum ersten Seitenwechsel ein 0:0 gehalten, gegen Schweden gar 14:0 geführt. Beide Vorrundenspiele gingen anschließend aber noch deutlich verloren. Noch deutlicher hatten die Briten ihre Partien gegen Finnland und Frankreich abgeben müssen, nachdem sie vor allem im Angriff nicht viel auf die Reihe bekommen hatten. Offensichtlich aber hatte die Mannschaft nun vor dem Spiel um die "goldene Ananas" etwas mehr zusammengefunden.

Allerdings schien auch hier zum Auftakt die Serie von Turnovers für die Briten in aussichtsreichen Positionen ihre Fortsetzung zu finden. Fünf Yards vor der dänischen Endzone fumbelte Charlie Joseph im ersten Viertel - der Weg schien frei für einen abermals guten Start der Dänen. Doch aus deren Offense war wohl nun im dritten Spiel binnen einer Woche die Luft raus. Raumgewinn gab es zunächst kaum nennenswert, per Lauf wurden es am Ende für die gesamte Hälfte gar negative Werte.

Und per Pass lief es auch nicht, Großbritanniens Defensive Back konnte im zweiten Viertel mit seiner dritten Interception des Turniers so den Weg zur Vorentscheidung ebnen. Running Back Dan Conroy machte sich nach einem Pass-Zuspiel von Patrick Daley auf und davon und stoppte erst nach 67 Yards in der Endzone. Es war das 14:0 und Conroys zweiter Touchdown. Beim ersten hatte er nur kurz in die Endzone laufen müssen, nachdem zuvor ein Big Play von Joseph nach Pass von Daley bis kurz vor die Goal Line dessen Fumble-Fehler von davor wettgemacht hatte.

Die zweite Hälfte war nie die Stärke der Dänen bei diesem Turnier gewesen, nun wäre es endlich mal an der Zeit gewesen, dies zu ändern. Doch stattdessen gab es gleich im ersten Drive der zweiten Hälfte eine Interception. Die Briten entschieden dann das Spiel ebenfalls in der Manier, wie sie davor durch die Vorrunde gerumpelt waren: Ihre erste Chance vergaben sie durch eine eigene Interception. Dann hatten sie das Glück, dass die Dänen ihrerseits einen Snap derart verhunzten, dass die 20-Yard-Rückwärtsjagd nach dem Ball zum Wettlauf wurde, den Großbritanniens Alex Haldane gewann und dann gleich noch einmal über weitere 20 Yards in die Endzone fortsetzte. Den PAT-Kick blockten die Dänen, kamen danach auch schnell zu ihrem ersten Touchdown durch Lasse Lykke.

Beim Kickoff Return danach dann packte Returner Josh Amis die ganze "Story" des Turnier-Auftritts Großbritanniens in einen Spielzug. Erst hatte er Schwierigkeiten, den Ball in der Endzone unter Kontrolle zu bringen. Dann aber sprintete er los - bis in die dänische Endzone. Mit Großbritanniens viertem Touchdown der Partie stand Platz fünf für die Briten fest. Aske Klixbüll für die Dänen und Ian Jacquet für die Briten kamen noch einmal in die Endzonen, Amis fing noch eine Interception - aber die Entscheidung über den Sieg im Spiel war längst gefallen.

Auerbach - 04.08.2018

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