Viel Aufregung im Camp

Dez Bryant sorgt wieder einmal für KopfschüttelnKaum sind die Dallas Cowboys im Trainingscamp in Oxnard (Kalifornien), schon ist auch das Drama zurück. Hauptdarsteller ist wieder einmal Dez Bryant, obwohl er seit seiner Entlassung im März kein Mitglied von Americas Team mehr ist. Und auch die leidige Hymnenrichtlinie sorgt durch eine Aussage von Jerry Jones wieder für hitzige Diskussionen.

Wide Receiver Dez Bryant ist seit seiner Entlassung auf Vereinssuche. Hatte er anfangs noch selbstbewusst verkündet, dass er zu einem Team der NFC East möchte, um den Cowboys zweimal in der Saison gegenüberzustehen (und sie zu demütigen), so musste er zwischenzeitlich seine Ansprüche offensichtlich etwas herunterschrauben. Aktuell steht er wohl in aussichtsreichen Verhandlungen mit den Cleveland Browns, die nach dem Fernbleiben von Josh Gordon anscheinend auf der Suche nach einem erfahrenen Ersatzmann sind.

Sowohl General Manager John Dorsey als auch Dez Bryant verkündeten bereits ihr gegenseitiges Interesse und eine Einigung scheint nicht mehr fern.

Mit einer Serie von Tweets sorgte er trotzdem wieder einmal für Aufregung bei den Cowboys. Diese Tweets sind wieder einmal ein Indiz dafür, warum Bryant wohl immer noch ohne neuen Arbeitgeber ist. Unbeteiligten Beobachtern drängt sich der Vergleich mit einer enttäuschten Partnerin nach einer Trennung auf – ähnlich verbittert klingt Bryant in seinem Rundumschlag, den er offensichtlich nicht mit seinen Beratern zuvor abgestimmt hat.

Unter (vielem) anderen wird Linebacker und Leader Sean Lee von ihm als "Schlange" bezeichnet, die ihn verraten hätte, obwohl man doch im Lockerroom nur wenige Meter voneinander entfernt gewesen wäre. Schuld an seinen enttäuschenden Leistungen der Vorsaison (838 Yards, 6 Touchdowns bei unzähligen Drops in 16 Spielen) wäre zudem das "garbage ass playcalling" gewesen.

Selbstkritik war noch nie die Stärke von Dez Bryant und so ist auch dieser Rundumschlag gegen Management, Coaches und ehemalige Teamkollegen zu verstehen. Die Kluft zwischen Selbsteinschätzung, Gehalt und Kopfschmerzen für das Management auf der einen Seite und Leistung auf dem Platz auf der anderen Seite war mittlerweile einfach zu groß für eine weitere Zusammenarbeit.

Nachdem die übrigen Franchises offensichtlich auch nicht gerade um die Dienste von Bryant buhlten, scheint er mittlerweile verbittert zu sein.

Viel Aufregung – wie auch nach den Äußerungen von Jerry (und später Stephen) Jones zur Hymnendebatte: Ohne Not erklärten sie, dass die Dallas Cowboys "Americas Team" sind und daher auch alle Spieler ohne Ausnahme bei der Hymne "mit den Zehen an der Seitenlinie" stehen werden. Die Möglichkeit, im Lockerroom zu bleiben, gäbe es bei ihnen nicht.

Jerry Jones ist bekanntermaßen der republikanischen Partei im Allgemeinen und Donald Trump im Besonderen zugewandt. Warum er jetzt die Verhandlungspartner von NFL und NFLPA in Zugzwang bringt – von seinen eigenen Spielern ganz zu schweigen – wird sein Geheimnis bleiben.

Zumindest die Führungsspieler Dak Prescott und Ezekiel Elliott erklärten umgehen, dass sie der selben Ansicht wie ihr Chef sind - was ihnen sicherlich vorher nahegelegt wurde.

Anders sieht es dagegen Malcolm Jenkins vom NFC East-Rivalen Philadelphia Eagles, der Tim McManus (ESPN) erklärte: "Es ist unglücklich, dass wir Owner wie ihn haben, die ihre Position absichtlich dazu benutzen, andere einzuchüchtern und Spielern die Idee verbieten, für sich selbst Entscheidungen zu treffen, die ihre Gemeinden täglich [positiv] beeinflussen. Hoffentlich gibt es Spieler bei ihnen, die dem entgegentreten und die werden meine volle Unterstützung haben.
Ich bin zum Glück kein Spieler der Dallas Cowboys und will auch keiner sein."

Wieder einmal viel Aufregung bei den Dallas Cowboys. Aber anders ist man es als Fan "seiner Franchise" auch nicht gewohnt.

Carsten Keller - 28.07.2018

Dez Bryant sorgt wieder einmal für Kopfschütteln

Dez Bryant sorgt wieder einmal für Kopfschütteln (© Getty Images)

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