DeMarco Murray tritt ab

DeMarco Murray verabschiedet sich aus der NFLRunning Back DeMarco Murray hat am heutigen Freitag seinen Rücktritt aus der NFL erklärt. Zuletzt hatte er für die Tennessee Titans gespielt, wo er Anfang März entlassen worden war. Aufgrund der guten Leistungen des wesentlich jüngeren (und billigeren) Derrick Henry war das nicht überraschend gekommen.

Überraschender ist jetzt, dass sich kein anderes Team die Dienste des erst 30jährigen Murray sicherte, der im Vorjahr in 15 Spielen noch 659 Yards erlaufen und 7 Touchdowns erzielt hatte.

Murray begann seine Karriere bei den Dallas Cowboys, die ihn 2011 in Runde 3 drafteten. Dort steigerte er sich von Jahr zu Jahr und schaffte 2014 mit 1.845 Rushing Yards, 416 Receiving Yards und 13 Touchdowns herausragende Werte; er wurde wie im Jahr zuvor für den Pro Bowl nominiert und diesmal sogar zum Offensivspieler des Jahres gekürt – und das im letzten Jahr seines Vertrags, dem sogenannten Contract Year.

Sein großer Zahltag war gekommen – dachte er zumindest. Doch zunächst wollte niemand auf seine Gehaltsvorstellungen eingehen und auch das Interesse der Cowboys an einer Verlängerung war eher lauwarm. Dann schlug der kurz zuvor zum General Manager –neben seinem Trainerposten - ernannte Chip Kelly für die Eagles zu: Er stattete Murray mit einem Fünf-Jahres-Vertrag über 40 Millionen Dollar aus, vergaß aber später, auch einen Gameplan zu stricken, der die Stärken Murrays aufs Feld bringen konnte. Auch ansonsten hatte er mehr wie ein Fantasy General Manager agiert und die sportlichen Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück.

Letztendlich stellte sich alles als ein großes Missverständnis heraus: Chip Kelly wurde gefeuert, Murray kam in 15 Saisonspielen gerade so über 1.000 Yards – Rushing und Receiving addiert – und magere sieben Touchdowns. Der zuvor ins zweite Glied geschobene und später als General Manager zurückgeholte Howie Roseman musste die Sünden der Ära Kelly ausbügeln und verramschte Murray zu den Tennessee Titans. Murray und der Viertrundenpick der Eagles wechselte zu den Titans, im Gegenzug kam deren Viertrundenpick zurück. Beide Teams tradeten übrigens diese Picks (#100 und #113) weiter.

Dort wurde Murrays Vertrag angepasst – 4 Jahre für dann 25,25 Millionen und die Hälfte davon garantiert; seine Formkurve zeigte dank eines für ihn besseren Gameplans auch wieder nach oben: 2016 schaffte er 1.287 Rushing und 377 Receiving Yards bei 12 Touchdowns. Zudem fungierte er als Mentor für den 2016 in der 2. Runde (#45) gedrafteten Derrick Henry.

Henry zeigte jetzt in seinem zweiten Jahr genug Highlights, dass die Titans komplett auf den deutlich billigeren Running Back vertrauen. Zum Vergleich: DeMarco Murray hätte kommende Saison 6,5 Millionen Dollar verdient, bei Henry ist es dagegen nicht einmal eine volle Million Grundgehalt.

Murray tritt jetzt nach 99 Spielen und gut 7.000 Rush Yards bei 55 Touchdowns (vorerst) von der Bühne ab. Allerdings würde es nicht überraschen, wenn er die 100 Spiele Marke doch noch knackt, falls irgendwo Not am Mann ist.




Carsten Keller - 13.07.2018

DeMarco Murray verabschiedet sich aus der NFL

DeMarco Murray verabschiedet sich aus der NFL (© Getty Images)

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