Sechster Sieg im sechsten Spiel

Zum Auftakt der Heimspielserie bezwangen die Sharks am vergangenen Samstag die Berlin Kobras mit 32:0. Dabei war es vor allem und wieder einmal der starken Defense zu verdanken, dass die Offense immer wieder ins Spiel kam und die Kobras kaum Freiraum zur Entfaltung hatten. Mit insgesamt sieben Turnover, darunter einen Forced Fumble Return Touchdown und einem Safety, hat die Sharks Defense erneut ihre Stärke bewiesen und hat in dieser Saison bisher in jedem Spiel mindestens zwei Punkte erzielt.

Das erste Quarter kam eher einem vorsichtigen Abtasten gleich, zumindest was die Angriffe beider Mannschaften angeht. Im zweiten Quarter kam der Angriff der Sharks dann besser ins Rollen und marschierte über das Feld. Acht Spielzüge und 65 Yards später vollendete Das Duo Perez-Fiebig zum ersten Touchdown. Der Versuch einer Two-Point Conversion misslang. Der folgende Drive der Kobras sollte ebenfalls Punkte für die Sharks bringen. Nach wenigen Spielzügen stoppte DE Rashad Baker den Kobras Running Back, entriss ihm den Ball und lief 15 Yards in die Endzone zum 12:0 Zwischenstand. Bei den Kobras schien der Fumble Schock noch tief zu sitzen. Es wollte scheinbar nichts mehr funktionieren und man musste an der eigenen 18 Yard Linie den Ball an die Sharks abgeben. Eine dankbare Ausgangsposition, welche die Offense der Sharks gerne ausnutzen wollte. Nach drei incomplete Pässen und drei ansehnlichen Läufen fand Running Back Jan Fleischer die Lücke und tanzte in die Endzone. Extra Punkte waren den Sharks an diesem Nachmittag nicht gegönnt, dennoch 18:0 Führung. Während die Sharks Defense weiter stark aufspielte, kurz vor der Endzone die Kobras abwehrte und eigenen Angriff noch zweimal in Ballbesitz brachte, schien die Offense schon in der Pause zu sein. Ein schöner Pass über die rechte Mitte wurde von Michael Schulze gefangen, jedoch dann gefumbelt. Im nächsten Drive war es wieder ein gefangener Pass und ein Fumble, welcher die Kobras in Schlagdistanz in Ballbesitz brachte. Doch die Sharks Defense hielt bis zur Pause dagegen.

Das dritte Viertel wurde von der Sharks Offense eröffnet. Diese legte gleich mit einem langen Drive. Ein Pass auf Fiebig, kurz vor der Endzone, wurde durch die Kobras abgefangen. Wenn die gegnerische Offense mit dem Rücken an der Wand, in diesem Fall unter 20 Yards vor der eigenen Endzone, steht, dann ist die Sharks Defense immer sehr auf Zack. So auch in diesem Fall. Mit viel Druck und frühen Run-Stopps drängte man die Kobras zurück. Ein misslungener Snap, welcher dann den Goal Poast berührte, belohnte die Defense für die harte Arbeit. Führung 20:0.

Der Angriff wollte nun nachlegen. Es kam der Drive von Rookie Tim Opatz. Erst neun Yards, dann sechs Yards und wieder neun Yards in drei Spielzügen in Folge. Kurz verschnaufen, ein incomplete Pass, ein fünf-Yard-Lauf von Jan Fleischer und noch ein Incomplete Pass. Dann gab es den ersten Touchdown für Tim Opatz, fünf Yards durch die Mitte. Extrapunkte waren ausverkauft, somit 26:0 Führung und Wechsel ins vierte Quarter.

Die Defense stand weiterhin souverän, auch, wenn man den Kobras nun ein kleines bisschen mehr Luft zum Atmen lies. Durch Interceptions und eroberte Fumble konnte man immer wieder die Offense auf das Feld holen. Diese wollte scheinbar aber lieber Punten, so geschehen einmal nach drei Plays und nach sechs Plays. Im Dritten Drive sorgte WR Michael Schulze für die letzten Punkte. Der gleiche Pass auf ihn, wie schon einige Male davor, 15 Yards durch die Luft und sieben Yards am Boden führten zum 32:0 Endstand.

Am 21. Juli steht für die Haie das nächste Rückspiel an. Zu Gast werden die Jenaer Hanfrieds sein. Diese konnte man in Jena mit 32:6 bezwingen. Bis dahin gilt es weiter an den Fehlern zu arbeiten und auszubessern.

Schlüter - 10.07.2018

(© Schlüter)

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