Dresden vorne

Trenton NorvellIm letzten Heimspiel vor der Sommerpause gewannen die Dresden Monarchs gegen das Tabellenschlusslicht, die Hamburg Huskies, deutlich und verdient mit 52:14. Die Sachsen dürfen sich damit nun als Tabellenführer in die Sommerpause verabschieden. Doch sitzen die Braunschweig NY Lions (zwei Spiele weniger und erst eine Niederlage) und die Berlin Rebels (zwei Spile weniger und zwei Niederlagen) den Monarchs im Nacken. Vier Spiele haben die Dresdner noch. Und es beginnt mit dem Heimspiel gegen die starken Berlin Rebels, gegen die man vor ein paar Wochen noch ziemlich deutlich verloren hat. Kickoff für dieses, im Rennen um das Playoff-Heimrecht wohl vorentscheidende Match, ist am 12. August um 15 Uhr.

Ein Sommersonntag, Ferien in Sachsen, milde Temperaturen. Reichlich 2200 Fans zog es mit Vorfreude ins Dresdner "Heinz-Field". Football in der GFL. Tabellenführer gegen Tabellenletzter. Man erwartete eine klare Sache zugunsten des Heimteams und reichlich Punkte. Letzteres gab es, aber eine klare Sache war das, vor allem in Halbzeit Eins nicht. Klar: die bisher sieglosen Huskies kamen als Underdog. Wollten sich aber möglichst teuer verkaufen. Dresden begann routiniert und sicher. Kaum drei Minuten waren gespielt, da hatte sich die Monarchs Offense um Quarterback Trenton Norvell schon erfolgreich übers Feld gearbeitet. Glen Toonga mit dem ersten Touchdown nach einem kurzen 4-Yard-Lauf und Florian Finke mit dem ersten verwandelten Extrakick: 7:0.

Doch Hamburg konterte. Mit Colby Goodwynn hat man schließlich einen wendigen Running Back in iden eigenen Reihen. Auf dessen Stärken setzten die Huskies. Und Dresdens Defense kam zunächst überhaupt nicht damit klar. Entsprechend folgerichtig der Ausgleich: Colby Goodwynn beendete seine erste gute Vorstellung mit einem kurzen Lauf in die Endzone (PAT Moritz Maack 7:7). Dresden ließ sich aber nichts anmerken und legte schnell wieder Punkte vor. Diesmal bediente Norvell Mike Schallo mit einem Pass über reichlich 20 Yard zum zweiten Touchdown (PAT Finke 14:7).

Wieder kam Hamburg an den Ball, wieder trat Goodwynn aufs Gas. Den ersten Pass erlebten die Zuschauer erst weit im zweiten Viertel. Aber warum auch, bis hierhin klappte das mit dem Laufspiel gut. Nur fand diesmal Dresdens Defense den Schlüssel schneller und machte die Tür zu. Punt der Hamburger, Ball für Dresden - und doch folgte der Ausgleich. Hamburgs Quarterback Quentin Williams half auf Seiten der Defense aus und konnte prompt einen Pass von Dresdens Spielmacher Norvell abfangen und postwendend zum Touchdown tragen (PAT Maack 14:14). Das war jetzt ein Spielstand, der den Monarchs nicht gefallen konnte. Hatte man sich das gegen das Schlusslicht einfacher vorgestellt? Den Gegner gar unterschätzt? Wenn, dann sollte man das spätestens jetzt ändern.

Und Dresden zog entsprechend andere Seiten auf. Gleich beim anschließenden Kickoff war Dresdens Jamarii Millikan schon auf dem Weg zum nächsten Touchdown und konnte nur kurz vor der Endzone von einem Hamburger gestoppt werden. Florian Finke legte wenig später via Field Goal drei Punkte drauf - Dresden war wieder vorn – Spielstand 17:14. Die Defense ihrerseits kam jetzt deutlich besser mit dem Angriff der Huskies zurecht. Hamburg musste sich entsprechend schnell wieder vom Ball trennen. Und Dresdens Offense legte zügig nach: 63-Yard-Pass von Trenton Norvell auf Mitchell Paige zum nächsten Touchdown (PAT Finke 24:14). Wenig später zog Dresden weiter davon. Wieder durch einen Touchdown von Paige, der einen Punt der Hamburger direkt in deren Endzone zurücktrug. Halbzeitstand 31:14. Dresden hatte gewackelt, sich berappelt und agierte nun konzentrierter.

Das änderte sich auch nicht in Halbzeit Zwei. Hamburg konnte nun kaum noch nennenswerten Raumgewinn erzielen. Dresden dagegen scorte weiter. Trenton Norvell mit zwei weiteren Touchdown-Pässen: erst auf Mitchell Paige, dann auf Mike Schallo (PAT jeweils Florian Finke 45:14). Mitte des dritten Viertels entließ Dresdens Head Coach Ulz Däuber die Starter der Offense schon in die vorzeitige Sommerpause und gab der zweiten Garde um Quarterback Ferras El-Hendi Spielzeit. Die belohnte sich Mitte des letzten Viertels mit einem weiteren Touchdown: Yazan Nasser übernahm den Ball von El-Hendi und lief die letzten 26 Yard nahezu unbedrängt zum Endstand von 52:14 in die Endzone.

Wittig - 10.07.2018

Trenton Norvell

Trenton Norvell (© Tillmann)

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