Wiesbaden am Ende stärker

Die Interception von Marco Corzani setzte den Schlusspunkt für die Phantoms.Bei den Montabaur Fighting Farmers erzielten die Wiesbaden Phantoms einen weiteren Erfolg auf ihrer Mission "Ligaverbleib". Head Coach Andy McMillans Team gewann mit 33:14 und dürfte nun mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen. Aktuell haben die Phantoms immerhin sieben Punkte Vorsprung auf die Albershausen Crusaders, acht Punkte – sowie den gewonnenen, direkten Vergleich – auf die Gießen Golden Dragons und zehn Zähler mehr als die Farmers.

Im Mons-Tabor-Stadion zeigten zunächst aber die Gastgeber, dass auch sie noch in der Lage sein könnten, den Anschluss doch noch zu finden. Mit dem zweiten Offense-Drive gingen die Gastgeber zunächst 7:0 in Führung: Quarterback Marcus Hobbs hatte Christian May über 40 Yards zum Touchdown bedient. Es war ein Signal an das Team der Farmers, das entschlossen wie selten zuvor in dieser Saison wirkte. Für May war es natürlich auch etwas ganz Besonderes, er hatte in der letzten Spielzeit noch in Wiesbaden gespielt - in der zweiten Mannschaft der Phantoms.

Doch den Schwung konnten die Farmers zunächst nicht in weitere Punkte umsetzen und letztendlich verpuffte er dann doch wieder. Zunächst waren es nur Kleinigkeiten, die den möglichen zweiten Montabaurer Touchdown verhinderten. Manch fangbarer Ball glitt durch die Hände, bei den Läufen fehlte oft nur ein einzelner entscheidender Schritt.

Nico Strahmann verschoss zunächst einen Field-Goal-Versuch für die Gäste, es dauerte daher bis in den zweiten Abschnitt, ehe die Phantoms so richtig ins Spiel kamen. Dann aber richtig: Bei einem 88-Yard-Pass von Quarterback Niklas Woelbert auf AJ Springer stand dem Touchdown noch ein Holding der Wiesbadener im Weg. Stattdessen passte Woelbert kurz danach auf Strahmann, der über knapp 60 Yards das 7:7 erzielte.

Für die Farmers-Defense war es ein wenig ein Schlag in die Magengrube. Noch bitterer wurde es, als die Phantoms 14 Sekunden vor der Pause durch einen kurzen Lauf erstmals in Führung gingen. Zwei Yards vor der Endzone blockte der normalerweise als Linebacker spielende Jeremy Conley perfekt für Akim Siddih Mohamme Ceesay, der nach einem kraftvollen Lauf das 13:7 erkämpft hatte. Strahmann verschoss allerdings den PAT-Versuch, und dies ließ den Farmers für Hälfte zwei noch einige Hoffnungen.

Gleich der erste Drive im dritten Spielabschnitt brachte den Phantoms aber das 19:7. Cordarious Mann lief Zickzack über 55 Yards in die Endzone und Nico Netz gelang die Conversion zum 21:7. Der nächste Drive der Gäste endete an der 5-Yard-Linie, der folgende aber wurde wieder von Erfolg gekrönt, als Mann über sechs Yards zum Touchdown lief. Strahmanns PAT-Kick wurde geblockt, von Springer aufgenommen und schließlich knapp vor der Linie gestoppt.

Zwar gelang Zain Gower noch im dritten Viertel mit einem Touchdown-Lauf über 40 Yards das 14:27, die Partie jedoch war entschieden. Das vierte Viertel brachte noch einmal Aufregung. Spencer Bird fing für Wiesbaden eine Interception und trug sie eindrucksvoll über 15 Yards Richtung Endzone, bevor AJ Springer als Quarterback für einen einzigen Wurf einsprang und Felix Eckert zum 33:14 bediente.

2:58 Minuten vor dem Schlusspfiff beendete Marco Corzani mit seiner Interception die allerletzten Hoffnungen der Farmers und die Phantoms spielten das Ergebnis routiniert nach Hause. "Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen", sagte Farmers-Head-Coach Sebastian Haas. "Ich hatte schon beim Warm-up ein echt gutes Gefühl. Die Führung hat dies bestätigt und bestärkt. Aber danach haben wir es in den entscheidenden Situationen nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Das wurde schon im Verlaufe der ersten Halbzeit deutlich. Trotzdem habe ich immer noch geglaubt, es könnte was gehen. Denn die Plays und die Situationen waren eigentlich da."

Auerbach - 08.07.2018

Die Interception von Marco Corzani setzte den Schlusspunkt für die Phantoms.

Die Interception von Marco Corzani setzte den Schlusspunkt für die Phantoms. (© Michael Wiegand / Wiesbaden Phantoms)

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