Donald Stephenson kommt endgültig nicht

Donald Stephenson übernimmt nicht den Posten von Joe ThomasDas umfangreiche Buch "Donald Stephenson" dieser Offseason ist ein Kapitel reicher – womöglich sogar das finale: Die Browns haben ihn auf die sogenannte "Reserve / Retired List" gesetzt, was wohl gleichzeitig das Karriereende des knapp 30jährigen Tackles bedeuten dürfte.

Stephenson war in dieser Offseason gefühlt ununterbrochen in den Schlagzeilen zu finden und das auf ungewöhnliche Art und Weise: Zunächst unterschrieb er Anfang März einen Ein-Jahres-Vertrag über 2,5 Millionen Dollar bei den Cleveland Browns. Zuvor hatte der ehemalige Drittrundenpick (NFL Draft 2012) der Oklahoma Sooners für die Kansas City Chiefs (2012 - 2015) und Denver Broncos (2016 – 2017) insgesamt 80 Spiele bestritten und war knapp die Hälfte davon (37) gestartet.

Soweit alles noch nicht ungewöhnlich. Seltsam wurde es, als er zum verpflichtenden Minicamp Mitte Juni einfach nicht auftauchte (nachdem er bereits vorher die freiwilligen Organized Team Activities geschwänzt hatte, was für einen Neuzugang ebenfalls eher unüblich ist). Ein Verhalten, das bei Veteranen, die um einen neuen Vertrag kämpfen, gerade in diesem Jahr nichts ungewöhnliches ist, aber bei einem Spieler, der drei Monate zuvor neu bei einem Verein unterschrieben hat, sehr wohl. Sein Ein-Jahres-Vertrag über 2,5 Millionen Dollar ist sicher kein Megadeal gewesen, aber wenn ihn das im März gestört hätte, hätte er auch dort nicht unterschreiben müssen. Eine Million der Gesamtsumme wurde als Signing Bonus garantiert.

Die Browns hätten ihm dank seines Fehlens jetzt gut 14.000 Dollar pro Tag – maximal gut 84.000 Dollar – Geldstrafe auferlegen können. Zwei Tage später wurde die Geschichte noch seltsamer: Die NFL suspendierte Stephenson für die ersten beiden Saisonspiele aufgrund eines Verstoßes gegen die Dopingregeln.

Stephenson war eigentlich als Swing Tackle verpflichtet worden für den Fall eines Karriereendes von Ironman Joe Thomas (das dann auch tatsächlich so kam). In Denver war Stephenson schon des Öfteren überfordert gewesen und die Fußstapfen von Joe Thomas hätte er mit Sicherheit nicht annähernd ausfüllen können.

Stattdessen muss jetzt wohl entweder Left Tackle Shon Coleman, den die Browns vor zwei Jahren in der dritten Runde gedraftet hatten, oder Spencer Drango, ein Fünftrundenpick aus dem Jahr 2016 die wichtige Position des Left Tackles übernehmen. Drango wurde bereits im Vorjahr, als sich Joe Thomas schwer am Arm verletzt hatte, auf dieser Position eingesetzt. Den Job erledigte er (natürlich) nicht annähernd so gut wie Joe Thomas, aber durchaus solide.

Es wird also auch ohne Donald Stephenson gehen bei den Browns.


Carsten Keller - 08.07.2018

Donald Stephenson übernimmt nicht den Posten von Joe Thomas

Donald Stephenson übernimmt nicht den Posten von Joe Thomas (© Getty Images)

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