Wilddogs auf dem Weg nach Biberach

Kommenden Samstag geht es für die Pforzheim Wilddogs zu den Biberach Beavers, dem aktuellen Tabellenzweiten. Das Hinspiel im Holzhof ging für die Wilddogs mit 18:27 verloren. Doch die Wilddogs sind zuversichtlich was die Reise nach Biberach angeht, denn der Kader ist wieder vollständig, nach zwei Sperren in den letzten beiden Spielen.

"Ich freue mich auf Biberach, das letzte Mal haben wir dort den Aufstieg in die Regionalliga gefeiert. Die Atmosphäre ist da schon ziemlich geil. Immer 1.000 Zuschauer oder mehr auf den Rängen, ein geiles Programm. Das wird Spaß machen, dort zu spielen", ist sich Defense-Captain Michael Lang sicher. Auch die Coaching-Crew ist vorsichtig optimistisch. Defense-Coach Bernd Schmitt: "Die Beavers stehen auf Platz zwei und haben nur knapp gegen die Engineers verloren. Aber auch wir haben uns über die Saison gefestigt, zwar gab es die letzten Spiele ein paar unschöne Momente, aber ich sehe uns gut vorbereitet."

Die Wilddogs können in diesem Spiel auch wieder auf den vollen Kader zugreifen. Christian Taylor ist nach einer Spielsperre wieder auf dem Platz und auch Zemarkus Green ist wieder erholt. "Wir sind gut aufgestellt. Mittlerweile gibt es von allen Teams der Liga ausreichend Video-material zur Analyse. Daher wird der Samstag zeigen, wie gut unsere Vorbereitung funktioniert", gibt sich Reciever-Coach Tobias Speth kämpferisch.
In der Liga sind die Plätze drei bis sechs nur von vier Punkten unterschied getrennt werden. Einzig die Weinheim Longhorns auf dem letzten Platz liegen weiter zurück, haben aber auch die wenigsten Spiele bisher absolviert. Die Pforzheim Wilddogs befinden sich mit sechs Punkten aktuell auf dem vierten Platz, zwei Punkte vor Holzgerlingen und einen hinter Heilbronn. Mit einem Sieg in Biberach kann amn sich auf den dritten Platz vorschieben und dem möglichen Abstiegskampf entgehen. Denn ab dieser Saison spielt der vorletzte um den Abstieg gegen den zweiten der Oberliga.

Auf die Wilddogs kommen jetzt anstrengende Wochen zu. "Wir haben jetzt jedes Wochenende ein Spiel, erst nach dem nächsten Heimspiel am 7. Juli kann die Mannschaft regenerieren. Das wird einiges an Leistung abverlangen", hadert Offense-Urgestein Thomas Zink ein wenig mit dem Spielplan. Die gesamte Führung der Wilddogs ist indes bereits kräftig mit der Planung für den nächsten Heimspieltag beschäftigt. "Wir sind immer im Einsatz, um für unsere Fans das Beste zu liefern", so Vorstand Kai Höpfinger "Das werden wir auch am 7. Juli gegen die Holzgerlingen Twister wieder tun."



Gohlke - 14.06.2018

Der Coaching Staff freut sich schon auf die Herausforderung in Biberach. (© Pforzheim Wilddogs/Murat Akzu)

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