Red Knights schlagen Greifs

In einer abwechslungsreichen Partie auf dem Holderfeld, die vor allem in der zweiten Halbzeit keine Langeweile aufkommen ließ, konnten die Red Knights Tübingen die Gäste aus Karlsruhe mit 29:15 besiegen. Einen besonders guten Tag erwischte dabei Fabian Wolter: Er krönte seine Leistungen mit drei Touchdowns.

Der Angriff der Tübinger fand im 1. Quarter bereits früh zu seinem Spiel. Nach einem schönen Pass von Quarterback Nelson Stegmaier auf Fabian Wolter, und nach erfolgreichem TRY, stand es 7:0 für die Gastgeber. Auf der anderen Seite konnte die Defense der Ritter das sehr passlastige Spiel der Greifs früh stören und zwang die Gegner häufig schnell zum Punt. Die ersten Punkte erzielten die Greifs durch einen Safety. Nach einem langen Punt der Gäste musste die Offense der Tübinger an der eigenen 2 Yard Linie starten. Die Greifs nutzten die Gelegenheit und holten sich die zwei Punkte. Ein langer Drive der Tübinger kurz vor der Halbzeit wurde leider nicht belohnt. Tübingen versuchte es mit einem Field Goal, und vergab die Möglichkeit zu Punkten. So stand es zur Halbzeit nur 7:2 für die Schützlinge von Head Coach Diether. Eine äußerst Knappe Kiste...

Nach dem Wiederanpfiff versetzten die Greife den Tübingern einen gehörigen Schrecken. Karlsruhe war drauf und dran, die Partie zu ihren Gunsten zu wenden. Nach einer Interception der Karlsruher Defense landete der Ball urplötzlich vor der Tübinger Endzone. Genauso plötzlich erzielten die Karlsruher Gäste kurz darauf den Touchdown. Auf einmal lagen die Red Knights Mitte des 3. Viertels mit 7:8 zurück. Karlsruhe versuchte die 2-Point-Conversion scheiterte aber an der aufmerksamen Verteidigung Tübingens.

Tübingen ließen sich jedoch nicht beirren.
Zwar wurde ein Touchdown der Tübinger durch eine Interception der Greifs in ihrer Endzone verhindert, doch der Ballträger der Gäste wurde an der 1 Yard Linie der Greifs gestoppt., Und diesmal war es die Tübinger Defense, die ihrerseits 2 Punkte durch einen Safety erzielen konnten (Zwischenstand 9:8).

Von da an wurde das Laufspiel der Tübinger immer besser. Vor allem die beiden überragenden Running Backs, Jan Homann und Tobias Lutz, erzielten nun immer öfter große Raumgewinn mit ihren langen Läufen. Marian Wächter, der ebenfalls ein sehr gutes Spiel machte, machte durch lange Punt-Returns bis in die Mitte des Feldes auf sich aufmerksam. Ein Pass auf Fabian Wolter führte dann zum nächsten Touchdown für Tübingen. Auch die Knights versuchten die 2-Point-Conversion, und scheiterten. Es blieb beim 15:8.
Tübingens Cornerback, Fritz Oberlechner, gelang es, den Ball der Greifs an der gegnerischen 35-Yardlinie abzufangen. Der anschließende Mut der Hausherren, den 4. Versuch auszuspielen, wurde mit einen wunderschönen Pass von Nelson Stegmaier auf Fabian Wolter belohnt, der damit seinen dritten Touchdown erzielte. Nach gelungenem Zusatzpunkt stand es 22:8 für die Tübingen Red Knights. Die Gastgeber begannen sich abzusetzen.

Im Football gibt es eine alte Weisheit, die besagt, dass das Spiel erst dann vorbei ist, wenn der Schiedsrichter das Spiel durch die Regel beendet. Wer also gedacht hätte, die Partie sei so gut, wie zuende, wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Der folgende Kickoff brachte wieder Spannung ins Spiel: Die Gäste trugen den darauf folgenden Kickoff vor den Augen der völlig verdutzt Zuschauer über das komplette Feld zum 15:22-Anschluss für die Greifs zurück. Tübingen musste aufpassen, Karlsruhe kam nun wieder gefährlich nahe heran.

Tübingen ließ sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und machte im 4. Quarter alles Klar. Running Back Tobias Lutz sprintete mit einem kraftvollen Lauf aus der eigenen Hälfte bis in die Endzone der Greifs zum 29:15-Endstand für die Red Knights, wobei er mehrere Tackleversuche der Gäste brach. Ein Umstand, der durch die Hilfe der gesamten Tübinger Offensive Linemen zustandekam, die sich förmlich Arme und Beine herausrissen, um Lutz den Weg in die Endzone freizublocken. Einen solch unfassbar fulminanten Lauf kann man nicht beschreiben, man muss ihn gesehen haben. Und das ist jetzt auch möglich, denn die Tübinger haben diesen Lauf jetzt auf der Tübinger Instagram - Seite gepostet.

Den Greifs ging gegen Ende zunehmend die Luft aus, was der Knights-Defense die Möglichkeit eröffnete die Greifs rechtzeitig zu stoppen, zumal viele Spieler der Gäste beide Richtungen spielen mussten. Christoph Treff fing für Tübingen die zweite Interception kurz vor Ende des Spiels und der Gastgeber konnte das Ergebnis erfolgreich über die Zeit retten.

Das nächste Heimspiel für die Red Knights am 02. Juno dürfte wohl entscheidend für den Ausgang und den Rest der Saison sein. Dann kommt nämlich das Wolfpack aus Bad Mergentheim. Nachdem die Red Knights äußerst unglücklich im Hinspiel mit 0:6 verloren, haben die Neckarstädter noch ein kleines Hühnchen mit dem Wolfsrudel zu rupfen. Und Tübingen muss mit 7 Punkten gegen einen extrem starken Gegner gewinnen, um den direkten Vergleich zu seinen Gunsten zu entscheiden!


Axel Luley - 30.05.2018

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