Hurricanes gewinnen erneut

Viel Raumgewinn konnte die Offense der Gmunden Rams nur selten erzielen.Die Gmunden Rams haben auch das Rückspiel gegen die Styrian Hurricanes verloren. Nach der 8:30-Niederlage sind vorerst die Playoffs für die Gmundner in weiter Ferne, auch wenn es durchaus noch respektable Chancen auf diese gibt. Denn ein Lichtblick bleibt, vor allem kämpferisch zeigten sich die Rams im Vergleich zur 3:43-Auswärtsniederlage stark verbessert und konnten so den ungeschlagenen Tabellenführer lange fordern. Letzlich funktionierte in der Offensive aber über lange Zeit zu wenig und am Ende ging der Rams-Verteidigung, die lange auf dem Feld stehen musste, etwas die Luft aus. So kam es zu einer Niederlage, die aus Gmundner Sicht etwas zu hoch ausfiel.

Die Rams starten gut in die Begegnung und kamen mit der ersten Offensive von der eigenen 25 Yards- bis zur gegnerischen 23-Yard-Linie. Dort wird man letztlich gestoppt, der Field-Goal-Versuch von dieser Position geht dann auch noch daneben. Das war es mit der Rams-Offense im ersten Viertel, die bei ihrem dritten Ballbesitz dann sogar in der eigenen Endzone gestoppt wird: Der Safety bedeutet gleichzeitig den Stand nach einem Viertel. Auch im zweiten Viertel gibt es nur ein Score - und das gleich zu Beginn durch einen 30-Yard-Touchdown-Pass der Hurricanes. Nach dem erfolgreichen Extrapunktversuch dominiert für den Rest der Halbzeit die Defense auf beiden Seiten, es bleibt daher beim 0:9.

Auch im dritten Viertel können die Gäste gleich bei ihrem ersten Drive scoren. Wieder durch einen Pass, dieses Mal über 28 Yards. Wieder ist der Extrapunktversuch erfolgreich, ergibt ein 0:16. Jetzt können die Rams aber sofort kontern, und durch einen 1-Yard-Touchdown-Run von Tim Szewczyk stellen sie auf 6:16. Mit der erfolgreichen Two-Point-Conversion durch "Rückkehrer" Michael Fellner machen die Hausherren aus dem Spiel wieder ein One-Score-Game. Und hätten danach noch dreimal die Chance gehabt, anzuschreiben, verlieren aber (durch zwei Interceptions und einen Fumble) den Ball immer wieder. Besonders schmerzhaft der letzte Ballverlust, bereits im vierten Viertel: Der wird nämlich von den Hurricanes zum nächsten Touchdown in die Endzone getragen. Das ist die Vorentscheidung in der Begegnung, weil der Rams-Offensive nichts mehr gelingt: Bei den nächsten beiden Drives gibt es jeweils ein 3&Out, die Gäste machen es bei ihrer letzten Chance besser und sorgen durch einen 16-Yard-Touchdown-Run für den Entstand.

Wittig - 28.05.2018

Viel Raumgewinn konnte die Offense der Gmunden Rams nur selten erzielen.

Viel Raumgewinn konnte die Offense der Gmunden Rams nur selten erzielen. (© Gmunden Rams)

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