Tepper wird der neue Eigentümer

David Tepper gewann das Bieten um die PanthersDas Ding ist durch – zumindest fehlen nur noch eine Formalität und ein paar Kleinigkeiten: Hedgefond Manager David Tepper hat sich mit dem bisherigen Panthers Eigentümer Jerry Richardson geeinigt und wird die Carolina Panthers für eine Summe zwischen 2,2 und 2,3 Milliarden Dollar kaufen.

Jetzt fehlt in der Hauptsache nur noch die Zustimmung von 24 der übrigen 31 Eigentümer nächste Woche beim Owners Meeting in Atlanta, was jedoch überhaupt keine Hürde darstellen wird: Tepper überzeugte als Minderheitseigentümer der Steelers und hat eine ganze Reihe einflussreicher Verbündeter im Zirkel der Owner. Eine Aufnahme mit einem einstimmigem Abstimmungsergebnis wäre alles andere als eine Überraschung.

Mittlerweile wurde auch das Angebot eines weiteren Bieters – Ben Navarro, der eine Investmentfirma leitet – bekannt. Er hätte sogar 2,6 Milliarden aufbringen wollen, aber Jerry Richardson wählte Tepper aus - auch weil der von vornherein versprochen hatte, die Franchise in Charlotte / North Carolina zu belassen. Richardson war von je her fest verwurzelt mit seiner Heimat und sah dies persönlich als eine Bedingung für einen Käufer an.

Richardson erklärte in einem Statement: "Ich freue mich, das Ruder der Panther an David Tepper übergeben zu dürfen. Ich habe es genossen, ihn in diesem Prozess kennenzulernen und bin zuversichtlich, dass er der Organisation großartige Führungsqualitäten sowohl im Bezug auf Football als auch auf Engagement in unserer Gemeinschaft zeigen wird. Ich wünsche David und seiner Familie nur das Beste, wenn sie jetzt diese aufregende Phase ihres Lebens beginnen."

Richardson hatte 1993 insgesamt 206 Millionen Dollar für das Recht, eine Franchise zu eröffnen, bezahlt. Die letzte Franchise, die verkauft worden war, waren 2014 die Buffalo Bills, die für vergleichsweise magere 1,4 Milliarden in den Besitz des Ehepaars Pegula übergingen.

Tepper, dessen Vermögen Forbes auf ungefähr 11 Milliarden Dollar schätzt, freute sich über den Erwerb: "Ich bin außer mir, dass ich als neuer Eigentümer der Panthers ausgewählt wurde. Ich habe einiges über die Gemeinschaft hier und das Team in den letzten Monaten gelernt und freue mich darauf, ein Teil der Carolinas zu werden. Ich möchte Jerry Richardson und den anderen Partnern der Panthers für alles danken, was sie getan haben, um die NFL hierher zu bringen. Es war eine bemerkenswerte Reise über 25 Jahre und ich verspreche, dass ich auf diesen Erfolg sowohl auf dem Feld als auch in der Gemeinde aufbauen werde."

Für Tepper sprach, dass er den Erwerb alleine ohne die Hilfe von Investoren stemmen kann, den anderen Ownern gut bekannt und sein Hintergrund von der NFL aufgrund seines Minderheiteneigentums an den Steelers bereits gecheckt ist sowie sein Versprechen, das Team in Charlotte zu halten.

Seinen fünfprozentigen Anteil an den Steelers muss Tepper veräußern, was jedoch wie die Zustimmung der anderen Owner als reine Formalie angesehen wird. Auch von dieser Seite bestehen keinerlei Schwierigkeiten, so dass es sich nur noch um wenige Tage handeln dürfte, bis der Verkauf auch offiziell abgeschlossen werden kann.

Tepper gilt als harscher Kritiker von US-President Trump, was dessen Vendetta gegen die Liga durchaus neue Nahrung verschaffen dürfte.

In der Anfangsphase der "Inserierung der Panthers" äußerten auch bekannte Prominente wie Rapper Diddy, Basketballstar Stephen Curry oder die "persona non grata" der NFL, ex-49ers Quarterback Colin Kaepernick, Interesse an einem Kauf. Über das Anfangsstadium ging dieses Interesse wohl nie hinaus, was angesichts des jetzt erzielten Preises auch wenig verwunderlich ist.


Carsten Keller - 17.05.2018

David Tepper gewann das Bieten um die Panthers

David Tepper gewann das Bieten um die Panthers (© NFL)

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