Standortbestimmung bei Blitz und Donner

Die Rangers hatten die Gäste aus Fürstenfeldbruck bis zur Unwetter-Unterbrechung gut im Visier.Wie viel die Siege gegen den Aufsteiger Passau Pirates wert waren, wussten die München Rangers bis Sonntag eigentlich noch nicht genau. Die genaue Standortbestimmung sollte nun gegen die Razorbacks aus Fürstenfeldbruck erfolgen - mit ihnen kam ein Team ins Münchner Dantestadion, das durchaus zu den Favoriten auf den Ligatitel zählt. Doch leider gab es am Ende keinen Sieger. Das Spiel musste beim Stand von 27:25 wegen aufziehender Gewitterwolken aus Sicherheitsgründen leider abgebrochen werden. Die Rangers konnten ihren Standpunkt in der Liga dennoch ganz gut bestimmen.

Der GFL 2-Absteiger aus Fürstenfeldbruck legte zunächst los wie die Feuerwehr und die Gäste kamen bereits im ersten Drive zu den ersten Punkten. Die Rangers ließen sich vom bekannt guten Laufspiel der Razorbacks jedoch wenig beeindrucken und zeigten nun ihrerseits, dass mit ihrer Offense jederzeit zu rechnen ist. Die Offense der Münchner brachte ihren Drive auch durch und glich auf 7:7 aus.
Die beiden Mannschaften schenkten sich von nun an nichts mehr und das Spiel ging hin und her, ohne dass sich einer der Kontrahenten einen signifikanten Vorteil erarbeiten konnte. Zum Halbzeitpfiff nach ca. 1:20 Spielzeit lagen die Rangers denkbar knapp mit 20:19 in Führung, da sie mehr Extrapunkte geblockt hatten als die Gäste.

Nach der Pause ging es entsprechend hart weiter und es dauerte fast eine weitere halbe Stunde, bevor die Rangers ihre Führung auf 27:19 ausbauen konnten. Fürstenfeldbruck kam jedoch wieder heran und konnte aber nur auf 25:27 verkürzen - die Rangers hatten den Versuch einer 2 Point Conversion erfolgreich geblockt.
Jetzt lag der Vorteil auf Seite der München Rangers, die sich sechs Minuten vor Spielende bei eigenem Ballbesitz bereits auf zwölf Yards an die Goal Linie der Razorbacks herangearbeitet hatten. Der nächste Touchdown lag in greifbarer Nähe, aber dann zogen dunkle Gewitterwolken über dem Dantestadion auf und das Spiel musste aus Sicherheitsgründen erst unter- und dann eine halbe Stunde später endgültig abgebrochen werden.

David Spitz, Head Coach der München Rangers: "Schade, dass das Spiel abgebrochen werden musste. Aber wir haben heute gesehen, dass unsere junge Mannschaft auch mit den starken Teams in der Liga mithalten kann und unsere Mannschaft will das in den nächsten Spielen auch beweisen. Die beiden kommenden Spiele gegen starke Landsberger werden uns wieder alles abverlangen. "

Gohlke - 15.05.2018

Die Rangers hatten die Gäste aus Fürstenfeldbruck bis zur Unwetter-Unterbrechung gut im Visier.

Die Rangers hatten die Gäste aus Fürstenfeldbruck bis zur Unwetter-Unterbrechung gut im Visier. (© München Rangers)

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