Königliches Feuerwerk

QB Trenton Norvell #4 (Dresden Monarchs)Die Potsdam Royals unterliegen am Samstagnachmittag in ihrem ersten GFL-Heimspiel den Dresden Monarchs mit 34:45.

Strahlender Sonnenschein beim GFL-Auftakt in Potsdam. Die heimischen Zuschauer und die vielen mitgereisten Dresdener Fans bekamen von beiden Teams sehenswerten und spannenden Football geboten.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Ein Pass über 85 Yards von Neuzugang Trenton Norvell auf Wide Receiver Jacques-André-Coquin Brice, der den Potsdamer Defensive Back auf der linken Seite einfach überlief, ein Pass über 40 Yards nach rechts auf WR Mitchell Paige, der den sich ihm entgegenstellenden Verteidiger kurz austanzte und nach beiden PAT von Kicker Florian Finke stand es 14:0 für die Monarchs. Da waren noch nicht mal vier Minuten gespielt und man musste Angst um den Liganeuling haben.

Dieser erholte sich aber schnell und nach dem im nächsten Drive der Gäste lediglich ein 27-Yard-Field-Goal von Finke hingenommen werden musste, kam auch die eigene Angriffsmaschinerie endlich ins Rollen. Royals Quarterback Austin Gahafer zeigte mehrfach, dass er nicht nur ein guter Passgeber ist. Er lief mit dem Ball mehrfach selbst, für die ersten Punkte über 2 Yards zum 07:17 (PAT Patrick Felber.)

Damit endete das erste Viertel und die kommenden hielten auch viel kurioses für die Zuschauer bereit. Beide Teams schienen plötzlich "etwas von der Rolle zu sein". Vor allem die Monarchs glänzten mit Strafen, die eher als unnötig gelten. Die erste Interception der Gäste glich Gahafer mit selbiger postwendend aus. Beim nachfolgenden Dresdener Punt wurde der Punter nahe seiner eigenen Endzone festgenagelt. Der Score der Royals war dann zwangsläufig. Frederik Myrup-Nielsen überwand die noch fehlenden sieben Yards. Die Gäste ihrerseits stellten kurz danach den alten Abstand wieder her. Erneut war es WR Mitchell Paige, diesmal mit einem 24-Yard-Catch. Die Goldhelme hätten kurz darauf erneut das Zepter übernehmen können, aber eine nächste "dumme" Strafe (Angriff auf den Kicker) brachte dem Heimteam einen neuen ersten Versuch und durch David Saul den Halbzeitstand von nur noch 21:24 aus Sicht des Aufsteigers.

Dieser erhielt im dritten Spielabschnitt zuerst den Ball und kam durch die Läufe von Running Back Tyvis Smith schließlich auch in die Dresdener Endzone und zur erstmaligen Führung an diesem Nachmittag. Die Gäste blieben sich weiter treu und vergeigten das nächste Big Play durch das Stellen eines unberechtigten Passempfängers. Der Versuch, ähnlich wie die Royals kurz vor der Halbzeit aus einem vierten Versuch einen neuen ersten zu machen, misslang.

Aber nun spielten die Royals den Monarchs wieder in die Karten. Noch im Glück, dass David Sauls Fumble vorher abgepfiffen worden war, leisteten sich die Gastgeber einen überworfenen Snap im vierten Versuch. Auf diese Weise in der Red Zone des Aufsteigers angekommen, gab es aber keinen Führungswechsel, sondern die zweite Interception des Spielführers der Elbestädter. Die Führung wechselte aber trotzdem kurz danach, ein 48-Yard-Pass von Norvell auf WR Mike Schallo bescherte den Monarchs die zwischenzeitliche 31:28 Führung.

Wie wichtig der amerikanische Starting-RB für den Liganeuling ist, zeigte sich, als dieser zum Ende des dritten Viertels mit offensichtlichem Wadenkrampf auf dem Feld liegenblieb und dieses für lange Zeit nicht mehr betrat. Saul, nun mehrfach als Ballträger eingesetzt, erreichte bei weitem nicht die Explosivität der # 32 seines Teams. Ein Turnover on Downs brachte die Monarchs wieder in Ballbesitz und die machten Mitte des Schlussabschnitts den Sack eigentlich schon zu.

Die Chance, nach Norvells kurzem Lauf zum 38:28 (alle PAT verwandelt von Florian Finke) auf Schlagweite zu bleiben, verpassten die Gastgeber durch einen von den Sachsen geblockten PAT nach Daniels Voeringers Catch zum 34:38 aus Potsdamer Sicht. Nach Williams James‘ Kickoffreturntouchdown über 97 Yards zum 34:45 verblieben den Gastgebern ganze drei Minuten, um die erste Pflichtspielniederlage seit dem 24:31 gegen die Assindia Cardinals im Herbst 2016 abzuwenden. Es sollte nicht sein. Gahafers zweite Interception, diesmal auf Linebacker A. J. Wentland beendete praktisch das Spiel. Die Monarchs mussten nur noch die Uhr auslaufen lassen.

Thomas Sellmann - 28.04.2018

QB Trenton Norvell #4 (Dresden Monarchs)

QB Trenton Norvell #4 (Dresden Monarchs) (© Brock)

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