Gleich zwei neue Ligen bekanntgegeben

Vince McMahon belebt die XFL wiederImmer wieder liest man vom Rückgang des Interesses am Football; trotzdem schicken sich jetzt gleich zwei neue Ligen an, vom Interesse –und natürlich auch den vielen Millionen drumherum - ein Stück abzubekommen.

Bereits vor einigen Wochen hatte Vince McMahon, Besitzer der World Wrestling Entertainment (früher Word Wrestling Federation) angekündigt, dass er seine XFL wiederbeleben will. Die XFL hatte unter seiner Regie 2001 für genau eine Saison bestanden, aber mit einigen Gimmicks aufgewartet, die selbst bei eingefleischten Anhängern der NFL für zustimmendes Kopfnicken gesorgt hatten.

McMahon will die Liga komplett selbst finanzieren und im Januar 2020 mit acht Teams starten. Allerdings traf er bereits einige Einschränkungen: Keine Spieler mit Vorstrafen (Johnny Manziel stöhnte bereits auf) und keine Möglichkeit, sich zu sozialen Themen zu äußern. Einen Medienpartner hat McMahon noch nicht, aber genug Erfahrung in diesem Bereich, um das kein Problem werden zu lassen.

Ihm wird jetzt aber sicherlich nicht passen, dass eine Konkurrenzliga namens "Alliance of American Football" noch vor seiner Eröffnungssaison 2020 an den Start gehen will. Und die setzt im Gegensatz zum Ein-Mann-Unternehmen XFL auf geballte Footballkompetenz: Charlie Ebersol, Sohn des legendären NBC Direktors Dick Ebersol, hat verkündet, dass seine Liga bereits nach dem Super Bowl 2019 starten will.

Bill Polian, ehemals General Manager der Indianapolis Colts, ist genauso mit eingebunden in der Planung wie der ehemalige Star der Pittsburgh Steelers, Troy Polamalu. Als Berater baut man noch auf Ex-Steeler Hines "Keep your head on a swivel" Ward und ex-Giant Justin Tuck. Mehr Fachwissen geht eigentlich nicht.

Beide Ligen verbindet, dass sich der Spielerpool aus Athleten rekrutieren soll, die es (noch) nicht in die NFL schafften.

Im Gegensatz zur XFL gibt es hier auch schon einen Übertragungsplan: CBS wird das Eröffnungsspiel am 09.02.19, eine Woche nach Super Bowl LIII, sowie das Finale Ende April übertragen. Ein Spiel pro Woche wird darüberhinaus per Stream verfügbar sein.

Diese Liga will die Offseason für die Footballfans verkürzen und sich vor allem auf einen regional gewichteten Draft stützen. Dazu will man die Zeit der Werbepausen beschränken und den Kickoff abschaffen, um das Spiel zu verkürzen.

Beides wohl keine allzu schlechten Ideen; allerdings wird sich zeigen, ob zwei "Ergänzungsligen" überleben können – oder zumindest eine.

Der letzte nennenswerte Versuch, die UFL, war auch nur von sehr kurzer Dauer. Es bleibt zu hoffen, dass diesmal wenigstens eine "Expansion League" überleben kann – am Ende profitiert dann nämlich vor allem der Footballfan.

Carsten Keller - 21.03.2018

Vince McMahon belebt die XFL wieder

Vince McMahon belebt die XFL wieder (© Carsten Keller)

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