Die Bears rüsten auf

Allen Robinson soll künftig in Chicago für Furore sorgenDie Chicago Bears meinen es ernst. Kaum, dass das "legale" Verhandlungsfenster vor der eigentlichen Free Agency öffnete, schon wurde extrem hochgerüstet. Zuvor hatte man noch zwei eigene Spieler mit einem Tender um zunächst jeweils ein Jahr verlängert.

General Manager Ryan Pace verlebte wohl mit die arbeitsreichsten Tage, seit er bei den Bears ist, aber der Reihe nach: Wide Receiver Cameron Meredith, als ungedrafteter Free Agent 2015 von den Bears unter Vertrag genommen, wurde mit dem sogenannten "Original Round Tender" ausgestattet. Die Bears haben so die Möglichkeit, das Vertragsangebot eines anderen Teams zu gleichen Konditionen zu übernehmen oder ihn ziehen zu lassen. Grundsätzlich möchte man ihn jedoch länger halten.

Meredith hatte sich in der Preseason 2017 verletzt (Kreuzbandriss) und daher zuletzt 2016 gespielt, wo er sensationell weit über den Erwartungen lag (888 Yards und 4 Touchdowns in 14 Spielen). Der Wunsch ihn zu behalten, ist daher nur verständlich. Der Tender hat ein Jahresgehalt von 1,907 Millionen Dollar. Es ist jedoch zu erwarten, dass hier ein wesentlich höher dotierter Kontrakt ausgearbeitet wird.

Den gleichen Deal schloss man auch mit Cornerback Bryce Callahan; auch hier können Teams bis 20. April Vertragsangebote abgeben und dann haben die Bears fünf Tage Zeit, diesen Vertrag für sich zu gleichen Konditionen anzunehmen oder ihn ohne Kompensation ziehen zu lassen.

Das war jedoch nur das Vorgeplänkel zu einer heißen Free Agency Phase: Die Bears, ausgerüstet mit fast 60 Millionen Dollar Platz im Salary Cap, holten die benötigten "Waffen" für Quarterback Mitch Trubisky. Ähnlichkeiten zur Free Agency der Eagles im Vorjahr dürften kein Zufall, sondern gewollt sein.

Als erstes lockte man den begehrtesten Wide Receiver der Free Agent Klasse, Allen Robinson – zuvor bei den Jacksonville Jaguars erfolgreich unter Vertrag – in die Windy City. Er unterzeichnete einen Drei-Jahres-Vertrag über 42 Millionen Dollar (die Details sind noch unbekannt).

Der ehemalige Zweitrundenpick der Jaguars spielte seit 2014 in Nordflorida. In seinem zweiten Jahr kam er auf 1.400 Receiving Yards und 14 Touchdowns, wo er die (geteilt) meisten receiving Touchdowns der Liga erzielte und folgerichtig auch zum Pro Bowl fahren durfte.

2016 sah es deutlich schwächer aus (883 Yards / 6 Touchdowns) und im Vorjahr riss er sich gleich beim Saisonauftakt gegen die Houston Texans das Kreuzband; trotzdem galt er wie erwähnt als der wohl beste Receiver der Free Agency. Im Vorjahr ging der beste WR der Free Agent Klasse, der vormalige Chicago Bear Alshon Jeffery, nach Philadelphia und wurde dort Super Bowl Sieger mit einem vielversprechenden Quarterback im zweiten Jahr.

Den hat jetzt auch Allen Robinson; dazu kommt mit Tight End Trey Burton auch noch ein aktueller Super Bowl Sieger aus Philadelphia. Er spielte seit 2014 bei den Eagles und fing als Backup Tight End (hinter Zach Ertz) beachtliche 5 Touchdowns. Einem Millionen (Milliarden?) Publikum wurde er schlagartig durch seinen Pass auf Quarterback Nick Foles zum Touchdown im Super Bowl LII bekannt – das sogenannte "Philly Special". Auch er dürfte ein wertvoller Ergänzungsspieler in der Offense werden. Sein Vertrag lautet (auf dem Papier) auf 4 Jahre und 32 Millionen.

Damit waren die Bears aber immer noch nicht fertig: Am Ende unterschrieb Kicker Cody Parkey noch einen Vertrag zu unbekannten Konditionen. Parkey stand zuvor bei den Cleveland Browns (2016) und den Miami Dolphins (2017) im Kader.

Es ist also angerichtet für die Bears in der NFC North.



Carsten Keller - 15.03.2018

Allen Robinson soll künftig in Chicago für Furore sorgen

Allen Robinson soll künftig in Chicago für Furore sorgen (© Getty Images)

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