John Dorsey krempelt die Browns um

Tyrod Taylor ist der neue QB1 der BrownsDie Cleveland Browns hatten General Manager John Dorsey Anfang Dezember 2017 verpflichtet, um aus einer Verlierertruppe eine schlagkräftige Mannschaft mit Playoffambitionen zu formen. Zur Verfügung hatte er ein ungekanntes Arsenal an Draftpicks, gepaart mit riesigem Platz im Salary Cap. Wenn man die zahlreichen Moves der vergangenen Woche analysiert, dann soll die bessere Zukunft wohl umgehend beginnen.

Die Flut der Trades – insgesamt vier an der Zahl – erinnerte an die Offseason, als Chip Kelly bei den Philadelphia Eagles 2015 neben seinem Head Coaching Job auch noch zum General Manager ernannt worden war: Seine Trades und Moves, die zeitweise an das Gebaren eines Fantasy Football GMs erinnerten, sollten die Eagles zum Titel führen. Stattdessen kosteten sie ihm sowohl den Coaching als auch den Manager-Job und sein Vorgänger / Nachfolger als General Manager, Howie Roseman, musste die Fehler der Ära Kelly wieder ausbügeln.

John Dorsey bringt jedoch genug Erfahrung als General Manager mit (2013-2016 bei den Chiefs), um ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen und dank nur einem Sieg in den letzten beiden Jahren (und vier in den letzten drei Saisons) kann es eigentlich nur aufwärts gehen.

Durch die Misserfolge und Misswirtschaft der letzten Jahre haben die Browns viele Spieler mit günstigen Rookiedeals unter Vertrag und konnten mit über 113 Millionen Dollar Platz im Salary Cap in die Free Agency starten.

Doch noch vor deren Start wurde das Gerüst mit einigen Trades deutlich verbessert – und das ohne allzu viel Draftkapital zu verlieren: Slot Wide Receiver Jarvis Landry, der zwar von den Miami Dolphins mit dem Franchise Tag belegt, aber im gleichen Atemzug als "tradebar" bezeichnet worden war, kommt für einen Viertrundenpick 2018 und einen Siebtrundenpick 2019. Er dürfte bei den Browns einen "Monstervertrag" unterzeichnen und dem künftigen Quarterback das Leben erheblich erleichtern.

Der wird erst einmal Tyrod "T-Mobile" Taylor heißen. In Buffalo war man trotz der ersten Playoffteilnahme in diesem Jahrtausend nicht wirklich mit ihm zufrieden; er wechselt für einen Drittrundenpick – vermutlich als "Bridge Quarterback" zu den Browns, wo er den künftigen Hoffnungsträger aus dem Draft anlernen darf.

Gehen wird dafür der in seiner Rookiesaison unglücklich agierende Quarterback DeShone Kizer – und zwar zu den Green Bay Packers, wo er mit Aaron Rodgers von einem der besten seines Fachs lernen kann. Zurück bekommt man den ehemaligen Erstrundenpick Cornerback Damarious Randall, der nicht nur gute Zeiten auf und neben dem Platz verlebte in Green Bay.

Abgeschlossen wurde ein verrücktes Wochenende mit dem Trade von Defensive Tackle Danny Shelton für einen Drittrundenpick zu den New England Patriots. Shelton, 2015 in der ersten Runde von den Browns gedraftet, ist ein guter Run-Stopper, kämpfte jedoch auch immer wieder mit Leistungsschwankungen in Cleveland.

Auf dem Papier sahen die Moves allesamt gut und nachvollziehbar aus für die Browns: Vor allem die Offensive wurde mit einem ballsicheren Quarterback und einem sehr guten Slot Receiver sofort deutlich aufgewertet. Trotz dieser Moves besitzt man immer noch vier der ersten 35 Picks im Draft 2018 – darunter den ersten und vierten Spot.

Jetzt muss man "nur noch" die richtigen Spieler auswählen.

Diese waren es nämlich nicht bei den Browns:
Alex Mack,
Joe Haden,
Phil Taylor,
Trent Richardson,
Brandon Weeden,
Barkevious Mingo,
Justin Gilbert,
Johnny Manziel,
Danny Shelton und
Cameron Erving.

Alles Erstrundenpicks der Cleveland Browns zwischen 2009 und 2015.

Kein einziger (!!!) ist mehr bei den Browns. Auch hier kann es nur besser werden.

Den leidgeprüften Fans wäre ein Aufwärtstrend eindeutig zu gönnen.

Carsten Keller - 13.03.2018

Tyrod Taylor ist der neue QB1 der Browns

Tyrod Taylor ist der neue QB1 der Browns (© Getty Images)

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