Ozzie Newsome stellt früh die Weichen für sein letztes Jahr

Grey Cup MVP DeVier Posey versucht es im zweiten Anlauf in der NFLDie Baltimore Ravens basteln bereits an einer erfolgreicheren Zukunft und gehen dabei einen eher selten benutzten Weg: Sie verpflichteten Wide Receiver DeVier Posey, der zuletzt bei den Toronto Argonauts in der kanadischen CFL für Furore sorgte.

General Manager Ozzie Newsome gilt als einer der besten seiner Zunft in der NFL. Deshalb verwundert es auch nicht, dass es gerade er ist, der sich außerhalb des üblichen Wegs – Draft oder Free Agency – umsieht, um an neue Spieler und idealerweise Verstärkungen zu kommen .

Der 61jährige Newsome hatte unabhängig davon vergangene Woche angekündigt, bei den Ravens nach Ende der Saison ins zweite Glied zurückzutreten; er wird von Eric DeCosta beerbt werden, was die letzten Jahre so schon vorbereitet worden war.

Newsome war seit dem Umzug der Cleveland Browns nach Baltimore die zentrale Figur in der sportlichen Leitung und 2002 endgültig mit dem Titel des General Managers ausgestattet worden.

Um in der kommenden Saison an die Erfolge vergangener Jahre – unter Newsome gewann man 2000 und 2012 den Super Bowl – anknüpfen zu können, stellte man jetzt frühzeitig die Weichen nach einer erneut enttäuschenden Spielzeit, die man zwar mit einer positiven 9-7 Bilanz abschließen konnte, aber trotzdem die Playoffs (zum dritten Mal in Folge) verpasste.

Eine der Baustellen ist sicherlich die Position des Wide Receivers: Mit Joe Flacco hat man einen Quarterback mit einem anerkannt starken Arm, aber Mike Wallace und Co konnten eindeutig zu wenig Pässe einfahren. Mit Wallace (748 Yards) und Tight End Benjamin Watson (522) schafften es gerade einmal zwei Passfänger über 500 Yards, was auf jeden Fall zu wenig ist.

Angesichts des schwachen Receiverkorps hat daher die neueste Verpflichtung der Ravens beste Aussichten, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. DeVier Posey ist bereits 27 Jahre alt, verbrachte seine Collegezeit bei Ohio State und wurde im Draft 2012 in Runde 3 von den Houston Texans gezogen.

In seiner Rookiesaison lief er in 11 Spielen auf und erfing 87 Yards; allerdings riss er sich in den Playoffs die Achillessehne. Nach zwei weiteren Jahren in Houston (15 Spiele / 185 Yards) wurde er zu den New York Jets transferiert, wo er nur vier Monate in der Offseason im Kader stand; im Folgejahr ging es ihm in Denver nicht besser, so dass er im September 2016 den Schritt über die Grenze in die CFL zu den Toronto Argonauts wagte.

Die Saison 2016 verlief noch unauffällig (13 Catches für 161 Yards), aber 2017 startete er stark (280 Yards in drei Spielen), bevor ihn eine Verletzung stoppte. Er wurde jedoch rechtzeitig für das Finale, den 105. Grey Cup, wieder fit und lieferte dort das wohl beste Spiel seiner Profikarriere ab: Er fing einen Pass, den er über 100 Yards zum Touchdown lief und sorgte so für den längsten Scoring Pass der Grey Cup Geschichte.

Mit sieben Catches für 175 Yards bei einem Touchdown wurde er zurecht zum MVP des Endspiels ernannt. Sein Vertrag hätte Mitte Februar geendet, aber die siegreichen Argonauts entließen ihn bereits einige Tage vorher, damit er seinem NFL-Traum weiter nachgehen kann. Sein Trainer Marc Trestman fungierte zuvor übrigens als Offensive Coordinator der Ravens, so dass General Manager Newsome sicher einige Insiderinfos erhalten haben dürfte.

Leicht wird es Posey sicher nicht haben, einen Stammplatz zu erhalten, aber angesichts der unterdurchschnittlichen Receiverleistungen sind die Chancen mit Sicherheit besser als andernorts in der NFL.

Er wäre nicht der erste Spieler, der den Sprung aus Kanada in die NFL schafft und dort positiv auffällt: Die aktuellsten Beispiele sind sicher Defensive End Cameron Wake und Cornerback Brandon Browner – nicht die schlechtesten Vorbilder für Poseys Weg.

Carsten Keller - 09.02.2018

Grey Cup MVP DeVier Posey versucht es im zweiten Anlauf in der NFL

Grey Cup MVP DeVier Posey versucht es im zweiten Anlauf in der NFL (© Getty Images)

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