Fresno States Runderneuerung vollendet

Head Coach Jeff TedfordDie Fresno State Bulldogs krönten ihr bemerkenswertes Comeback mit einem 33:27-Sieg im Hawaii Bowl gegen Houston. Nach nur einem Sieg in der Saison 2016 verbesserten sie sich in dieser Spielzeit mit neuem Head Coach und neuem Stamm-Quarteback auf zehn Siege. "Ich kann das Team und den Trainerstab nicht genug loben. Sich von einem auf zehn Siege zu verbessern, ist eine großartige Leistung. Das sind großartige Jungs. Sie haben wirklich hart dafür gearbeitet, und ich bin sehr Stolz auf den Einsatz, den sie das ganze Jahr über gezeigt haben. Sie haben alles Lob, das sie jetzt bekommen, verdient, weil sie voll mitgezogen und richtig hart dafür gearbeitet haben, um das zu schaffen", sagte Head Coach Jeff Tedford über die Saisonleistung seines Teams.

Entscheidend für den Erfolg in Honolulu war, dass die Bulldogs mit Marcus McMaryion den besseren Quarterback hatten, und dass es ihnen gelang, den besten Mann der Cougars, DT Ed Oliver, zu neutralisieren. McMaryion, dessen College-Karriere einst bei Oregon State begonnen hatte und der erst im Sommer zur Mannschaft gestoßen war, warf zwar keinen Touchdown-Pass, aber es waren in erster Linie seine Pässe, die neue First Downs brachten und die Angriffe der Bulldogs am Laufen hielten. Und zwei der Angriffe schloss er selbst mit Touchdown-Läufen ab. Und dass das Spiel so laufen konnte, lag im Wesentlichen auch daran, dass Oliver, der als bester Defensive Lineman der Saison mit der Outland Trophy ausgezeichnet worden war, von der Offensive Line, allen voran C Aaron Mitchell, vollkommen abgemeldet wurde. Oliver gelangen nur zwei Tackles hinter der Line of Scrimmage und im Grunde fiel er nur einmal wirklich auf - als er im ersten Viertel den zweiten Angriff seines Teams mit einem 1-Yard-Touchdown-Lauf zur 7:0-Führung abschloss.

Diese Führung der Cougars, vor allem der 48-Yard-Pass von QB D’Eriq King auf WR Steven Dunbar, mit dem sie vorbereitet wurde, war zunächst das einzige Highlight eines zähen Beginns beider Teams. Mitchell erklärte die anfänglichen Probleme mit der dreiwöchigen Spielpause seit dem Ende der Regular Season. "Wir haben das besprochen, dass der Spielfluss anders ist, wenn du eine Weile nicht gespielt hast. Ich hatte das erwartet, aber gute Teams haben gelernt, darauf zu reagieren, und wir haben dann einige gute Angriffe hinbekommen und Punkte erzielt", sagte er dazu. Fresno State fand gegen Ende des ersten Viertels als Erster seinen Rhythmus und war fortan das bessere Team. Mit drei längeren Angriffen (11, 9 und 10 Spielzüge) machte man bis zur Halbzeitpause aus dem Rückstand eine 13:10-Führung. Houston blieb im Grunde nur dran, weil Fresno States Abwehr Dunbar nie ganz unter Kontrolle bekam. Auch das Field Goal zum zwischenzeitlichen 10:10 war durch einen langen Pass von King auf Dunbar (dieses Mal 50 Yards) vorbereitet worden.

Ein weiterer Minuspunkt bei den Bulldogs war die Chancenverwertung. In der zweiten Halbzeit hätte Fresno State die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen können, aber eine Reihe grober Fehler im dritten und vierten Viertel kosteten das Team mögliche Punkte und sorgten in einem Fall sogar für Punkte des Gegners. Der erste Angriff der Bulldogs nach der Pause endete im fünften Spielzug mit einem Fumble an Houstons 41-Yard-Linie. Nachdem man den zweiten Ballbesitz dann mit dem Touchdown zum 20:13 abgeschlossen hatte, war man durch einen Fumble beim Kickoff Return gleich wieder in Ballbesitz gekommen, an Houstons 10-Yard-Linie, ließ diese Großchance aber aus. Ein Touchdown gelang nicht, und dann konnte Houston auch noch den kurzen Field-Goal-Versuch blocken und den Ball zum Ausgleich in die Endzone der Bulldogs tragen. Die nächsten beiden Angriffe (10 Spielzüge und 81 Yards der erste, 13 Spielzüge und 66 Yards der zweite) brachten zwar Punkte, aber nur jeweils drei durch kurze Field Goals. Im zweiten Fall war dafür eine Unsportsmanlike-Conduct-Strafe gegen Head Coach Jeff Tedford verantwortlich. So gelang Fresno State der entscheidende Schritt zum Sieg erst mit einem 44-Yard-Interception-Return von CB Jaron Bryant zum 33:20 knapp vier Minuten vor Spielende. Houstons Touchdown zum 27:33 kam 45 Sekunden vor Spielende zu spät.

Hoch - 26.12.2017

Head Coach Jeff Tedford

Head Coach Jeff Tedford (© Getty Images)

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