Cowboys bleibt Truthahn im Hals stecken

Philip Rivers überragte mit 434 Yards und 3 TouchdownsZum traditionellen Thanksgiving-Spiel empfingen die Dallas Cowboys diesmal die Los Angeles Chargers, die ebenso wie die heimische Mannschaft noch kleine Hoffnungen auf eine Playoffteilnahme gehegt hatten. An einem offensiv miserablen Abend verloren die Cowboys dann auch in der Höhe verdient mit 6:28.

Zunächst hatten die Defenses beider Mannschaften die Partie gut im Griff: Die Cowboys begannen mit einem schnellen Three and Out und hatten anschließend eigentlich auch die Chargers schon bei 3. & 10, aber Quarterback Philipp Rivers fand seinen Top Receiver Keenan Allen für 46 Yards. Dass trotzdem keine Punkte heraussprangen, lag an Kicker Nick Novak, der einen Versuch aus 35 Yards nach rechts verzog; er hatte sich beim Kick verletzt und musste anschließend behandelt werden.

Dallas setzte zunächst vorwiegend auf Running Back Alfred Morris und griff zusätzlich in die Trickkiste, aber zählbarer Erfolg blieb aus. Besser sah das bei den Chargers aus, da Philipp Rivers sowohl Keenan Allen als auch Tight End Hunter Henry für weiten Raumgewinn fand.

Das erste Viertel blieb ohne Punkte und die Chargers änderten daran auch nichts, da sie in der Red Zone einen 4. & 13 erfolglos ausspielten. Kicker Novak noch verletzt und "Backup" Drew Kaser – im Hauptberuf Punter der Chargers – verfehlte aus 2m Entfernung das Kicking Net an der Seitenlinie. Da hofften die Coaches lieber auf einen Touchdown, anstatt einen unsicheren Field Goal Versuch zu starten.

Aber auch im nächsten Drive schafften es die offensiv wesentlich stärker aussehenden Chargers tief in die Hälfte der Cowboys – unterstützt von einer Pass Interference gegen Dallas Cornerback Anthony Brown. Am Ende zitterte der zurückgekehrte Nick Novak ein Field Goal zum 3:0 durch die Pfosten – gleichzeitig die Halbzeitführung. Anhand des Spielverlaufs hätten die Chargers deutlich höher führen müssen (z.B. Rivers 219 Pass Yards zu Prescott 46), aber der zeitweise Ausfall von Novak hatte dies verhindert.

Die Cowboys mit keinerlei Rhythmus in der Offensive; dazu verletzte sich auch noch Right Guard Zack Martin, was in Kombination mit dem angeschlagenen Tyron Smith für die zweite Halbzeit schlimmeres befürchten ließ. Bei den Chargers hatte sich Wide Receiver Mike Williams verletzt und konnte ebenfalls nicht mehr zurückkehren.

Die Chargers bekamen den Ball zu Beginn der zweiten Halbzeit und Philipp Rivers kontrollierte wie bereits in der ersten Hälfte die Partie. Ein weiter Pass auf Backup Running Back Austin Ekeler brachte die Chargers erneut in die RedZone der Cowboys, die es bis dahin maximal ein Yard in die Hälfte der Chargers geschafft hatten.

Diesmal stand am Ende auch der Touchdown, den Philipp Rivers mit einem Pass auf Tight End Hunter Henry aus drei Yards erwarf. Der Extrapunkt des offensichtlich verletzten Nick Novak scheiterte.

Die Cowboys waren offensiv gefordert und Dak Prescott erlief einen weiten Touchdown, der jedoch durch eine Holding-Strafe von Tyron Smith zunichte gemacht wurde. Am Ende stand so wieder nur ein Punt und das Spiel lief den Cowboys langsam, aber sicher aus dem Ruder.

Die Chargers packten durch zwei weite Pässe von Philipp Rivers auf Wide Receiver Tyrell Williams noch einen Touchdown drauf und diesmal gelang auch der Extrapunkt – durch Punter Drew Kaser. 16:0 gegen Ende des dritten Viertels und da die Offense der Cowboys in ihrer Harmlosigkeit fatal an die Saison 2015 erinnerte, bestand nur noch wenig Hoffnung für die texanischen Fans. Die Cowboys hatten insgesamt 10 Viertel lang keinen Touchdown mehr erzielt – verglichen mit dem Vorjahr nahezu unvorstellbar.

Zu Beginn des letzten Viertels gelang der heiß ersehnte Touchdown durch einen kurzen Lauf von Running Back Rod Smith; der anschließende Zweipunktversuch misslang jedoch, da Prescott den freien Terrance Williams überwarf.

Keenan Allen bewies anschließend, dass er an guten Tagen zu den besten Wide Receivern der Liga gehört: bei seinem Touchdown aus 42 Yards ließ er gefühlt die komplette Dallas Defense einzeln aussteigen und erhöhte auf 22:6, weil erneut der Extrapunktversuch nicht gelang (durch Punter Kaser).

Passend zum gebrauchten Abend für Dak Prescott holte sich dann Charges DBs Desmond King einen Pick Six zum 28:6 und CB Casey Hayward ebenfalls eine Interception. Prescott nach der enttäuschenden Leistung am letzten Wochenende auch diesmal stark verunsichert und meilenweit von der Form des Vorjahres entfernt. Ganz im Gegensatz zu Philipp Rivers.

Es ist kaum vorstellbar, dass die Cowboys diese Saison noch aus dem Feuer reissen können. Zu wenig Offensive, zu viele Strafen und keine Hilfe vom Coaching Staff in Form von hilfreichen Spielzügen. Für die Chargers ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs – vor allem, nachdem sie jetzt die Cleveland Browns (0-11) empfangen.

Die Cowboys empfangen nächste Woche im dritten Heimspiel in Folge den Divisionskonkurrenten Washington.



Carsten Keller - 24.11.2017

Philip Rivers überragte mit 434 Yards und 3 Touchdowns

Philip Rivers überragte mit 434 Yards und 3 Touchdowns (© Getty Images)

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