McCarthy steht weiterhin zu Hundley

Brett Hundley hatte gegen die Ravens einen rabenschwarzen Tag - die Packers verloren 0:23 im heimischen Lambeau Field.Die Quarterback-Problematik bei den Green Bay Packers hat sich verschärft. Nach dem ersten Shoutout seit 2006 steht Head Coach Mike McCarthy aber weiterhin hinter seinem Spielmacher Brett Hundley.

Das Spiel gegen die Baltimore Ravens begann verheißungsvoll. Der erste Drive führte die Hausherren im Lambeau Field gleich in die Red Zone der Gäste. Plötzlich hatte Hundley Randall Cobb als auch Davane Adams, mit dem er immer besser zurecht zu scheinen kam, als mögliche Anspielstationen. Ravens-Cornerback Jimmy Smith hatte Adams im Blick, Cobb war sogar völlig frei. An sich ein leichter Touchdown, ja regelrecht eine Einladung für die Packers.

Doch Hundley hatte die Rechnung ohne den erfahrenen Smith gemacht. Seine Manndeckung war eigentlich eine Zonenverteidigung als der Ball kam. Als sich Cobb in Richtung Endzone bewegte, änderte Smith seinen Weg, ließ Adams stehen und lief genau in den Pass – das Ende ist klar, eine von drei Interceptions Hundleys war schon früh im Spiel perfekt. "Ich darf mich nicht verschließen, ich muss die Spielzüge besser lesen lernen. Aber das kommt mit der Erfahrung", entgegnete der Back-Up des am Schlüsselbein verletzten Aaron Rodgers im Nachgang der 0:23-Heimpleite gegen Baltimore. "Ich werde ganz sicher davon lernen."

Neben seinen drei Interceptions verlor er auch einen Drive nach einem Fumble, warf insgesamt für 239 Yards und wurde sechsmal zu Boden gerissen. Dabei war er aber auch 18-Mal unter Druck – so oft, wie kein anderer Quarterback in Green Bay seit 2015. "Ich muss diese Offense anführen und annehmen, was auf dem Platz ist. Ich darf nichts erzwingen", betonte Hundley weiter.

Head Coach Mike McCarthy stärkte seinem Quarterback den Rücken. "Brett Hundley ist unser Starter. Ich glaube an Brett Hundley", sagte McCarthy. "Es lief heute offensichtlich nicht sonderlich gut. Wir verstehen den Standard, der hier gesetzt wurde. Wir sind alle ein Teil davon und Brett Hundley ist auch ein Teil davon."

Es sei "unglücklich", wie es gegen die Ravens gelaufen sei. "Das Team hatte in der Woche sehr gut trainiert. Man wünscht sich, dass das Team erfolgreich spielt, nachdem es so gut trainiert hat", ergänzte McCarthy. Dennoch haben die Packers mit Hundley nur ein Sieg aus fünf Spielen geholt, mit dem Star-Quarterback noch vier aus ebenso vielen Partien. In seinen fünf Spielen als Starter ist er im NFL-Vergleich auf Platz 34 beim Passer Rating (63,1), 28. mit 5,99 Yards pro Versuch und mit seinen zwei Touchdown-Pässen auf dem 36. Platz. "Es ist richtig Mist", fand Hundley dann auch deutliche Worte. "Vor allem, wenn man weiß, dass wir so ein Spiel hätten gewinnen können." Nun solle das Timing besser, weniger Drucksituationen für Hundley zulassen, forderte McCarthy umgehend.

Einen Wandel im Locker Room konnte der Coach derweil nicht ausmachen. Alle stünden hinter Hundley und wollen gemeinsam aus der schwierigen Situation herauskommen. "Hundley arbeitet hart an sich, jeder respektiert ihn und ich sehe keinerlei Probleme", so der Trainer. Jeder müsse seinen Job machen und an einen Einsatz von Hundley-Ersatzmann Joe Callahan denke er gar nicht, betonte McCarthy auch am Dienstag energisch.

Left Tackle David Bakhtiari sprach stellvertretend für das Team Hundley das Vertrauen aus: "Er wird sich das Tape anschauen, darauf Dinge mitnehmen, aber am Ende des Tages müssen wir alle besser werden und uns aufrichten – auf jeder Position."

Fabian Biastoch - 21.11.2017

Brett Hundley hatte gegen die Ravens einen rabenschwarzen Tag - die Packers verloren 0:23 im heimischen Lambeau Field.

Brett Hundley hatte gegen die Ravens einen rabenschwarzen Tag - die Packers verloren 0:23 im heimischen Lambeau Field. (© Getty Images)

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