Wer ist nach Thanksgiving noch dabei?

Ein bisschen darf noch über mögliche Playoff-Konstellationen spekuliert werden, aber nicht mehr lange. In zwei Wochen, wenn die Conference Championship Games gespielt sind, wird man wissen, wer Ende Dezember in den beiden Halbfinals um den Einzug ins National Championship spielen. Aber für einige Kandidaten kann schon am kommenden Wochenende, dem längsten Football-Wochenende des Jahres, das Aus kommen. An den Tagen um den Thanksgiving Day in den USA (vorletzter Donnerstag im November) endet für die meisten Teams die Regular Season und dabei kommt es traditionell zu vielen lokalen Derbys, die nicht nur, wie man immer so sagt, ihre eigenen Gesetze haben, sondern in den Top-Conferences auch Auswirkungen auf den Kampf um den Titel.

Die Spiele dieses Wochenendes haben an der Situation der unmittelbaren Playoff-Kandidaten praktisch nichts verändert. Das war angesichts nur eines Duells zweier Top-25-Teams, Wisconsin gegen Michigan, auch nicht anders erwartet worden. Ein paar Niederlagen von Top-25-Teams gegen nicht platzierte Teams gab es zwar, aber davon waren nur Teams betroffen, die nicht mehr ganz vorn mitspielen: North Carolina State (24:30 bei Wake Forest), West Virginia (14:28 gegen Texas) und Oklahoma State (40:45 gegen Kansas State). Aus der oberen Hälfte der Top 25 des Playoff Selection Committees vom letzten Dienstag wurden nur zwei Teams von nicht platzierten Gegnern richtig gefordert, Notre Dame beim 24:17 gegen Navy und Miami beim 44:28 gegen Virginia. Miami lag eine Woche nach der 41:8-Gala gegen Notre Dame bei Halbzeit sogar mit 14:28 in Rückstand, und mit diesem Spielverlauf könnte man die Partie als einen weiteren von einer ganzen Reihe nicht wirklich überzeugender Siege der Hurricanes sehen und als Beleg dafür werten, dass die Mannschaft mit dem dritten Platz in der Playoff-Rangliste zu gut wegkommt. Andererseits war das Comeback in der zweiten Halbzeit mit 30 Punkten in Folge umso beeindruckender und zeigte, was in der Mannschaft steckt, wenn sie ihr Potenzial voll abruft.

Am kommemden Wochenende wird weit mehr los sein. Im Mittelpunkt werden dabei zwei der traditionell wichtigsten Lokalderbys stehen: Ohio States Gastspiel bei Michigan und die Partie des Ranglistenersten Alabama bei Auburn. Letzteres ist de facto ein Playoff-Spiel, sowohl innerhalb der SEC als auch im Kampf um die Plätze in den nationalen Playoffs. Der Gewinner dieses Spiels zieht ins SEC Championship Game ein und bleibt im Rennen um die Playoff-Teilnahme. Auburn wäre im Falle einer Niederlage, es wäre die dritte, raus, Alabama könnte selbst bei einer Niederlage, der ersten in dieser Saison, vielleicht doch noch in die Playoffs schlüpfen. Eine solche, zugegebenermaßen unbefriedigende, Konstellation hatte es schon einmal gegeben, im letzten Jahr, als Ohio State durch die einzige Regular-Season-Niederlage bei Penn State den Einzug ins Big Ten Championship Game verpasste, aber dennoch als Vierter der Rangliste in die Playoffs einzog.

Das Duell der Big-Ten-Erzrivalen Michigan und Ohio State hat durch Michigans 10:24-Niederlage in Madison und Ohio States 52:14-Sieg gegen Illinois etwas an Brisanz verloren, weil Michigan nach diesen Ergebnissen selbst nicht mehr ins Big Ten Championship Game einziehen kann. Die Teilnahme daran hat Ohio State jetzt sicher. Aber zum einen muss Ohio State, das bereits zwei Niederlagen auf dem Konto hat, dieses Spiel und dann auch das Conference-Finale gegen Wisconsin unbedingt gewinnen, um sich die Chance auf das Erreichen der Playoffs zu erhalten, und zum anderen ist es für die Wolverines Motivation genug, den ewigen Rivalen um die Vorherrschaft in der Big Ten aus dem Playoff-Rennen schießen zu können. Nach den Ergebnissen der letzten beiden Wochen darf man bezweifeln, dass Michigan dieser Coup gelingen kann. Eine gute Abwehr allein wird nicht reichen, und die Diskrepanz zwischen der eigenen "Fire Power" in der Offensive und der von Ohio State ist im Moment einfach zu goß.

Weitere Lokalderbys mit Bedeutung für die Playoff-Situation sind die Partien Clemson gegen South Carolina und Georgia gegen Georgia Tech. Die Konstellation, dass in beiden Fällen die Favoriten auswärts antreten müssen, steigert den Reiz. Sowohl Clemson als auch Georgia haben die Teilnahmen an ihren Conference Championship Games bereits sicher und könnten selbst im Falle eines "Upsets" mit Siegen in ihren Conference-Endspielen eine Woche später (Clemson gegen Miami, Georgia gegen Alabama oder Auburn) doch noch eine Chance auf das Erreichen der Playoffs haben, aber zunächst einmal müssen Beide davon ausgehen, dass eine zweite Niederlage, noch dazu gegen nur durchschnittliche Gegner, die Playoff-Ambitionen beenden würden. Das gilt vor allem für Clemson. Der letztjährige National Champion kommt mit Platz zwei in der aktuellen Playoff-Rangliste zwar viel zu gut weg, wenn man bedenkt, das er seine Niederlage gegen ein Team kassiert hat, das die Saison auf jeden Fall mit einer negativen Bilanz beenden wird (Syracuse), aber eine Niederlage gegen South Carolina wäre das Schlechten dann wohl doch zu viel. Georgia hat es da etwas besser. Die bislang einzige Niederlage gab es bei Auburn, und ein Sieg gegen ein möglicherweise ungeschlagenes Alabama im SEC Championship Game könnte eine Niederlage gegen Georgia Tech durchaus noch ausgleichen, weil zumindest der Pac-12 Champion (USC, Washington State oder Stanford) ein schwächeres "Resumee" aufweisen wird als ein SEC Champion mit zwei Niederlagen in der Bilanz.

Auch ohne klassische Lokalderbys (Oklahoma gegen Texas und Oklahoma gegen Oklahoma State sind bereits gespielt) hoch hergehen wird es in der Big Twelve Conference. In der steht nach Oklahomas 41:3-Sieg bei Schlusslicht Kansas und Oklahoma States Niederlage gegen Kansas State fest, dass Oklahoma im Conference Championship Game spielt, ganz gleich, wie die letzte Partie gegen West Virginia ausgeht. Die besten Chancen darauf, gegen die Sooners um den Big-Twelve-Titel zu spielen, hat TCU. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Baylor am Freitag können die Horned Frogs dieses Ziel ohne fremde Hilfe erreichen. Alle anderen Kandidaten brauchen neben einem eigenen Sieg als Voraussetzung eine Niederlage von TCU. Wenn es richtig wild werden würde, West Virginia bei Oklahoma gewänne und Baylor die Überraschung bei TCU gelingen würde, könnte es hinter Oklahoma bis zu fünf Teams mit gleicher Conference-Bilanz geben. Man kann sich also sicherheitshalber schon mal die Tie-Breaker-Regularien der Big Twelve anschauen.

Hoch - 20.11.2017

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