Antonio Brown mit drei Touchdown Star des Abends

Antonio BrownAm Ende war das Ergebnis deutlicher als der Spielverlauf. Mit einem 40:17-Erfolg über die Tennessee Titans konnten die Pittsburgh Steelers ihre Siegesserie mit dem fünften Erfolg fortsetzen, während die der Titans zu Ende ging. Es war die erste Partie in der laufenden Saison, in der die hochgelobte Offense der Steelers die Grenze von 30 Punkten überschritt und dies auch erst, als den Titans bei der verzweifelten Aufholjagd hohes Risiko gingen und ihnen etliche Fehler unterliefen.

Letztendlich waren es auch über die gesamte Partie aber die zahlreichen Fehler, mit denen sich die Titans aller Siegchancen beraubte. Auf auffälligsten war der Unterschied bei den Quarterbacks. Während Marcus Mariota vier Interceptions unterliefen, war Ben Roethlisberger mit vier Touchdown-Pässen, drei davon auf WR Antonio Brown, erfolgreich. Roethlisberger, der in den letzten Wochen wegen seiner durchwachsenen Leistungen in den Medien und von den Fans oft kritisiert und als Ursache für den mangelnden Erfolg der Offense identifiziert worden war, zeigte sich sichtlich zufrieden.

"Ich fühle mich sehr gut. Viel ist in den letzten Wochen über mich geschrieben worden. Ich würde den Football nicht mehr so ernst nehmen, ich würde mich nicht mehr voll engagieren und ähnliche Dinge. Nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein. Ich gebe immer mein Bestes, in jedem Spiel, für meine Kameraden, unsere Fans und die Rooney Familie. Und es macht einfach Spaß, wenn einmal alles so gut wie heute funktioniert", reagierte er auf die Kritiker.

So glänzend wie das Ergebnis vermuten lässt, war das Spiel der Offense der Steelers aber dann doch nicht. Die Defense der Titans hielt ihr Team lange im Spiel. Nach einem frühen Touchdown durch Antonio Brown sah man das übliche Dilemma bei den Steelers. Wieder einmal brachte man den Ball nicht in der Endzone unter, obwohl die Defense mit zwei Interceptions glänzende Vorlagen geliefert hatte. Drei Field Goals durch Chris Boswell sorgten für den 16:9-Halbzeitsand. In zahlreichen Third Down Situation erwies sich die Offense der Steelers wieder einmal zu oft als zu harmlos.

Auffällig war, dass die Steelers gegen die Titans deutlich stärker auf das Passspiel setzten als in den früheren Spielen. Man erwartete einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Quarterbacks und genau dies trat ein. RB Le'Veon Bell verlebte als Ballträger mit nur 12 Läufen einen eher ruhigen Abend, während er aber mit 9 gefangenen Pässen als Receiver gefordert war. Nur Antonio Brown war mit 10 gefangenen Pässen noch erfolgreicher. Vor allem in der zweiten Halbzeit war Roethlisberger mit 20 vollständigen Pässen bei 23 Passversuchen extrem erfolgreich.

Sein Gegenüber Marcus Mariota hatte aber auch etliche Glanzmomente. Mit 306 Yards Raumgewinn durch Passspiel zeigte er die Schwächen in der Passabwehr der Steelers auf, die man angesichts von vier Interceptions, begünstigt durch Fehlentscheidungen von Mariota, leicht vergessen könnte. Mit diesen vier Interceptions hat das Defensive Backfield rein zahlenmäßig ihre Zahl der Interceptions aus den vorherigen acht Spielen verdoppelt. Einem Tom Brady würden solche Patzer aber wohl kaum passieren.

Dennoch dauerte es lange, bis die Steelers sich absetzen konnten. Als TE Delanie Walker einen fast perfekten Pass von Mariota unbedrängt in der Endzone fallen ließ, der die Titans auf 21:23 herangebracht hätte, war es um die Titans geschehen. Damit drehte sich das Spiel endgültig zugunsten der Steelers. "Natürlich bin ich sauer auf mich. Das hätte das Spiel für uns drehen können", kommentierte Walker, der ansonsten so ziemlich alles fängt, was Mariota ihm zuwirft.

Im direkten Anschluss konterten die Steelers mit einem Touchdown durch TE Jesse James zum 30:17 und erhöhten wenig später durch den dritten Touchdown von Brown auf 37:17. Die Bemühungen der Titans endeten danach in zwei weiteren Interceptions durch Mariota.

"Natürlich sind wir enttäuscht. Aber wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht. Am Anfang hatten wir einige Startschwierigkeiten, haben uns dann aber in die Partie gekämpft und das Spiel sehr ausgeglichen gestaltet. Aber in der zweiten Halbzeit brach es dann über uns herein. Man darf sich gegen ein Spitzenteam wie die Steelers halt nicht so viele Fehler erlauben. Irgendwann wird man dafür bestraft. Und der nicht gefangene Pass von Walker war natürlich sehr wichtig. So offen ist man in des Gegners Endzone selten. Danach war bei uns irgendwie die Luft raus", analysierte Titans-Head-Coach Mike Mularkey.

Korber - 17.11.2017

Antonio Brown

Antonio Brown (© Getty Images)

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