Touchdownlos in die Krise

Ein Marvin Jones mit ansteigender Form reichte nicht, Lions verlieren mir 15:20 gegen die SteelersDie Detroit Lions haben es nicht geschafft ihren Negativlauf zu beenden. In einem spannenden Sunday Night Game verloren sie zu Hause gegen die Pittsburgh Steelers mit 15:20. Besorgniserregend bei dieser Niederlage ist vor allem die Tatsache, dass ihnen kein Touchdown gelang. Kicker Matt Prater war für alle Punkte verantwortlich.

Dabei fing alles recht gut an. Die Lions konnten die Führung der Steelers prompt ausgleichen und Roethlisberger im darauffolgenden Drive gleich den Ball abnehmen. Glover Quin mit seiner dritten Interception der Saison, als er Big Ben hervorwagend gelesen hatte und nach dem Ball abtauchte. Leider konnte diese gute Ausgangsposition nicht in Punkte umgemünzt werden. Bis weit in das zweite Quarter neutralisierten sich die Abwehrreihen weitestgehend. So war es Prater vorbehalten die Lions erstmals in Führung zu schießen.

Dies schien wie ein Weckruf für die Steelers gewesen zu sein. Big Ben dirigierte seine Offense mit dem schönsten Drive der ersten Halbzeit über das Feld, inklusive eines 40 Yard Passes auf Antonio Brown, als Killebrew ihn noch gerade vor der Endzone stoppen konnte. Der Rest war dann aber nur noch Formsache wenn man einen Le’von Bell in seinen Reihen hat. Obwohl die Steelers den Ball noch einmal Fumbleten (Bell) welcher von Glover Quin recovert wurde, gelangen den Lions nur noch zwei Field Goals, dabei wurden sie einmal an der 16 Yard Linie gestoppt. Es ging also mit einem 12:10 in die Pause.

Die zweite Halbzeit startete dann denkbar schlecht. Nach einem schnellen three and out der Lions, antworteten die Steelers mit einem Field Goal und die Führung wechselte erneut. Beim nächsten Drive setzten die Lions alles auf eine Karte. Stafford führte seine Offense bis an die ein Yard Linie der Lions. Diesmal wollte man aber nicht das verhältnismäßig sicherere Field Goal versuchen, sondern den vierten Spielzug ausspielen. Die Lions antizipierten den Lauf von Stafford allerdings, welcher die Beine in die Hand nahm, nachdem er keine Anspielstation fand. So endete der Versuch in einem -1 Yard Sack.
Was dann geschah, könnte das Play of the Week werden. Dabei fing alles so gut an für die Lions. Nach mäßigem Lauferfolg, einer Strafe und einem incomplete Pass fanden sich die Steelers beim dritten und 9 Yards an ihrer eigenen 3 Yard Linie wieder. Big Ben warf dann einen Pass aus der eigenen Endzone über die Mitte auf JuJu Smith-Schuster welcher die komplette Secondary der Lions alt aussehen ließ, den Ball an der 30 fing und dann den Turbo zündete und 70 Yards in die Endzone lief. TD Pittsburgh.

Von diesem Schock erholten sich die Lions nicht mehr, in ihrem besten Scoring Versuch wurden sie beim Two-Minute-Warning an der Pittsburgh 7 Yard Linie gestoppt und so konnten die Steelers den wichtigen Sieg auf dem Weg in die Playoffs erringen. Während Detroit nun ihre dritte Niederlage in Folge erlitten haben.

Das lief gut:

Matt Prater: Wenn Mr. Zuverlässig nicht wäre, würde es noch schlimmer aussehen. Er verwandelte alle seine fünf Field Goal versuche. Dies gelang ihm schon zum zweiten Mal in seiner Karriere.

Marvin Jones Jr.: Der WR dreht die letzte Saison einfach mal um. Nachdem er letztes Jahr gestartet ist wie eine Rakete und dann stark abbaute, macht er es diese Saison anders herum. Er hatte sechs catches für 128 Yards. Die Statistiken seiner letzten drei Spiele: 18 catches für 278 Yards, das kann sich sehen lassen.

TJ Jones: Da Golden Tate angeschlagen meist geschont wurde, erhielt Jones mehr Snaps. 58 waren es, daraus kamen vier catches für 88 Yards. Es sieht so aus als würde es bis zur Endzone keine Probleme auf den Receiver Positionen geben.

O-Line: Nachdem diese in den letzten Spielen so schlecht war, entpuppte sie sich in diesem Spiel als sehr zuverlässig. Lediglich zweimal wurde Stafford gesackt (in den letzten 3 Spielen 17!! mal) und er kassierte insgesamt nur fünf hits.

Das lief schlecht:

Red Zone: Was hier gezeigt wurde war eine Katastrophe. 5-mal war man dort, 0 Touchdowns sprangen heraus. Stafford hatte 2 von 11 Pässen und wurde einmal gesackt. Fünf Läufe für vier Yards sagen alles über die "Gefährlichkeit".

Vierter Down: Wenn die Lions dieses Risiko eingehen, können die Gegner schon mal feiern, dass sie den Ball wiederbekommen. 0 von 2 waren es im Steelers Spiel. Die Gesamt Bilanz diese Saison: 0:6.

Die Nerven: In den Schlusssekunden des Spiels brannten einigen Spielern die Sicherungen durch. DT A’Shawn Robinson ließ sich von Center Maurkice Pouncey zu einem Schlag provozieren und wurde daraufhin den Feldes verwiesen. Drei Spieler rannten zu der Rudelbildung hin und mischten kräftig mit: CB D.J.Hayden und die DEs Jeremiah Valoaga und Cornelius Washington. Allen vier drohen nun Strafen, welche auch Sperren beinhalten könnten. Äußerst ärgerlich vor dem wichtigen Spiel gegen Green Bay.

Running Backs: Die Steelers Defense ist nicht gerade eine Elite Defense gegen den Lauf. Trotzdem gelang es den Lions bei 21 Laufversuchen nur 60 Yards und ihr Top Läufer war der Quarterback.

Jan Sawicki - 30.10.2017

Ein Marvin Jones mit ansteigender Form reichte nicht, Lions verlieren mir 15:20 gegen die Steelers

Ein Marvin Jones mit ansteigender Form reichte nicht, Lions verlieren mir 15:20 gegen die Steelers (© Getty Images)

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