Swans scheitern in Playoffs

Am letzten Samstag trafen die Hamburg Swans im Halbfinale der Oberliga Nord auf die Hamburg Blue Devils. Die Bergedorfer unterlagen chancenlos und unterlagen klar mit 6:51. Diese Niederlage ist die höchste in der Geschichte der Black Swans. Zuvor war es eine 12:50 Niederlage gegen die Kiel Baltic Hurricanes II im Jahre 2009.

Zu Beginn des Spiels erhielten die Devils den Ball und kamen schnell in die Hälfte der Swans, dort hielt die Defense allerdings stand und es sprang nur ein verschossenes Field-Goal heraus. Die Offense der Swans hatte das ganze Spiel über Probleme signifikanten Raumgewinn zu erzielen, denn ohne den verletzten Scoring-Leader Omar Diaz konnte sich kein Laufspiel entwickeln, was die Offense zu berechenbar machte. Die Offense der Blue Devils verließ sich vor allem auf das Passspiel, da auch hier das Laufspiel keinen stetigen Raumgewinn erzielen konnte. Auf Seiten der Blauen nutzte man die Schwächen des neu zusammengewürfelten Defensive Backfields der Swans aus und erzielte nach einer schönen Routen-Kombination das 0:7. Kurz darauf warfen die Swans eine Interception und die Blue Devils trugen diese zu einem Touchdown und dem 0:14 zurück. Eine erneute Interception im nächsten Drive brachte die Blauen wieder in Ballbesitz. Der Ballbesitz hielt allerdings nicht lange an, denn Jasper Ligenza fing den Ball des Devils Quarterbacks ab. Nun standen die Swans aber an ihrer eigenen zwei Yardline und diese Feldposition nutzte die Devils Defense aus. Quarterback Marlo Panier wurde in der eigenen Endzone gestoppt und so endete das erste Quarter mit 0:16 aus Sicht der Swans.

Im zweiten Quarter machte sich bereits bemerkbar, dass die Defense der Swans zu lange auf dem Feld war. Die Devils konnten Play für Play positiven Raumgewinn erzielen und beendeten den Drive mit einem kurzen Touchdown-Lauf zum 0:22. Die nächsten Punkte der Devils ließen nicht lange auf sich warten, so war es die selbe Routen-Kombination wie beim ersten Touchdown, die den Erfolg brachte. Mit einem 0:29 Rückstand Mitte des zweiten Viertels war das Spiel schon so gut, wie entschieden. Dann erfolgte der erste sehenswerte Drive der Swans Offense. Quarterback Maximin Lange brachte einige Pässe an und erlief selbst einige Yards. Das letzte Play im Drive war ein Pass in die Endzone auf Chris Wetzel. Im Kampf um den Ball traf das Ei den Helm eines Devils Verteidigers und von dort aus flog der Ball in die Arme von Marlo Panier, der nun vollkommen alleine in der Endzone stand und auf 6:29 verkürzen konnte. Dass es nicht der Tag der Swans war zeigte sich im Extra-Punkt Versuch, dieser wurde geblockt und auf kurioserweise von den Devils zurückgetragen. Der 6:31 Rückstand bedeutete aber noch nicht das Halbzeitergebnis. Im ersten Play des nächsten Drives packten die Devils noch ein Trickspielzug aus und der Receiver-Pass fand sein Ziel. Halbzeitstand war nun 6:38.

Im dritten Durchgang änderte sich das Bild nicht sonderlich, die Offense konnte weiterhin den Ball nicht bewegen, die Defense konnte das Laufspiel einigermaßen stoppen, aber mit Jasper Ligenzas zweiter Interception glänzte nun auch mal die Passverteidigung. Aus diesem Turnover resultierte ein aussichtsreicher Drive für die Swans, doch ein Fumble ließ erneut den Ballbesitz wechseln. So endete das dritte Viertel punktelos. Da das Spiel nun endgültig entschieden war, schickten beide Teams nun vermehrt ihre Back-Ups auf das Feld. Die Devils begannen dann das letzte Viertel weit in der Hälfte der Swans. Gleich mit dem ersten Pass erzielten sie das 6:45. Nun wechselten sich beide Angriffsreihen mit Punts ab, ehe die Devils kurz vor Ende des Spiels den Endstand von 6:51 erzielten.

Nach einer sehr abwechslungsreichen Saison mit Höhen und Tiefen, beenden die Swans die Saison mit einer gewaltigen Niederlage. Jetzt heißt es erst einmal sich zu regenerieren und sich dann auf die Saison 2018 vorzubereite. Auch im fünften Jahr in Folge sollen die Playoffs erreicht werden.

Schlüter - 03.10.2017

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