Webster beendet Karriere

Blickt auf drei überaus erfolgreiche Jahre bei den Dukes zurück: Quarterback Rick Webster.Die Partie in Braunschweig war das Abschiedsspiel von Rick Webster bei den Ingolstadt Dukes. Die Niederlage beim deutschen Rekordmeister fiel mit 6:47 zwar sehr deutlich aus, dennoch war es ein würdiger Rahmen für den Quarterback des Aufsteigers.

Zum Abschluss noch einmal ein Playoff-Spiel gegen eines der besten Teams in Europa – das hatte sich der 33-Jährige wohl selbst nicht vorstellen können, als er vor drei Jahren seine Zelte an der Donau aufschlug.Und in dieser Zeit war er immer einer der ganz großen Stützen des Teams – ohne ihn wären die Dukes wahrscheinlich noch nicht in der GFL angekommen.

Dass jetzt Schluss für ihn ist, trifft nicht nur den ehrgeizigen Spielmacher besonders hart, sondern auch den ganzen Verein und das Umfeld. Webster hätte gerne noch das eine oder andere Jahr drangehängt, doch eine schwere Knieverletzung bedeutete das Aus für ihn.

Die Ärzte haben ihm schon vor Wochen nahegelegt, die Karriere sofort zu beenden. Zunächst hielt sich Webster noch an diese Empfehlung, doch als plötzlich die Playoff-Teilnahme noch einmal in Gefahr geriet, stellte er sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft.

Mit einer Spezialschiene und Schmerztabletten ging er in das vorentscheidende Spiel gegen Stuttgart und sicherte seinem Team dabei den Einzug ins Viertelfinale. Weil er das einigermaßen unbeschadet überstanden hat, war er auch in Braunschweig noch einmal am Start. Beim Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte der Dukes wollte er einfach noch dabei sein. Dass sein Team das Halbfinale dann – erwartungsgemäß – nicht erreicht hat, lag sicherlich nicht an ihm.

Im Rückblick bleibt er bei den Dukes immer in bester Erinnerung, doch er selbst gibt sich gewohnt bescheiden: "Ich habe nur die Bälle geworfen. Die O-Line, die Receiver und die Running Backs sind viel wichtiger. Ohne sie kann ich gar nichts erreichen." Wie er sich nach dem letzten Spiel für die Dukes fühlt? "Statistisch war das ein tolles Jahr für uns, umso härter ist es, zu wissen, dass jetzt alles vorbei ist."

Dennoch beendet er seine Karriere mit überaus positiven Erkentnissen: "Ich habe tolle Erinnerungen an diese Zeit. Im Verein hat alles gepasst, und ich habe viele Freunde fürs Leben gefunden. Kein Football und kein Geld können das ersetzen. Am Ende das Tages zählen nur noch die Freundschaften."

Die Dukes hätten ihn zu gerne als Trainer weiter verpflichtet, doch es zieht in die Nähe von Pforzheim, dort wo seine Freundin Daniela lebt, für die er vor dieser Saison seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegt hat. In Baden-Württemberg will er sich einen Job als Personal Trainer suchen. "Football ist toll, aber allein davon kann ich nicht leben. Ich muss jetzt meinen Weg finden", blickt er schon mal in die Zukunft.

Elmer Ihm - 19.09.2017

Blickt auf drei überaus erfolgreiche Jahre bei den Dukes zurück: Quarterback Rick Webster.

Blickt auf drei überaus erfolgreiche Jahre bei den Dukes zurück: Quarterback Rick Webster. (© Ralf Lüger)

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