Auf dem Weg ins Dreiflüssestadion

Das erste Entscheidungsspiel um die diesjährige Meisterschaft in er Bayernliga wurde zu einer klaren Machtdemonstration. Mit dem 76:28-Sieg gegen die Augsburg Raptors ist das Tor zur Meisterschaft jetzt weit offen. Es fehlt den Eintracht-Footballern nur noch ein Sieg aus den letzten beiden Spielen, um die Vorjahresmeisterschaft zu wiederholen und für das Halbfinale erneut ins Dreiflüssestadion umzuziehen.

Dass es am vergangenen Sonntag schon um die Vorentscheidung in der Bayernliga Süd ging, war zu Beginn beiden Teams anzumerken. Passau überraschte zwar gleich beim Eröffnungskickoff mit einem perfekt ausgeführten Onside-Kick, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Die Raptors-Offensive kam aber auch schwer in die Gänge und konnte im gesamten ersten Viertel nur ein einziges First-Down verzeichnen. Der Pirates-Angriff funktionierte zwar besser und konnte immer wieder Yards machen, aber mehr als ein missglückter Field Goal-Versuch aus 30 Yards sprang dabei nicht heraus. Erst ein tiefer Pass auf Julian Kapsreiter brachte die Hausherren zum Ende des ersten Abschnitts wieder in die gegnerische Red Zone.

Im zweiten Viertel folgte dann ein offener Schlagabtausch der beiden Teams. Im ersten Spielzug fand Passaus Spielmacher Andrew Griffin Receiver Luca Barthmann in der Endzone und mit Manuel Fleischers Extrapunkt gingen die Freibeuter 7:0 in Führung. Die Raptors schlugen aber unmittelbar zurück. Langer Pass von Shay Netter auf Michael Dawkins und eine 2-Point-Conversion und Augsburg lag mit 8:7 vorne. Passau wieder im Angriff. Von der Augsburger 30 Yardlinie fand Griffin den völlig frei stehenden Max Flaig in der Endzone. 14:8. Doch im anschließenden Kickoff gleich die Antwort in Person von J.P. Mathurin. Über 83 Yards trug er das Lederei bis in die Endzone zurück. Erneut gingen die Raptors für 2 Zusatzpunkte und holten sich die Führung zurück. Jetzt kam auf Passauer Seite aber Fullback Igor Milos in Fahrt. Mit einem beeindruckenden Lauf über 45 Yards bereitete er seinen 11 Yard Touchdownlauf fast im Alleingang selbst vor. Mit der knappen 21:16 Führung ging es dann schon in die Halbzeitpause.

Was dann im dritten Viertel folgte, war ein reines Offinsiv-Feuerwerk der Pirates. Den ersten Drive schloss Julian Kapsreiter mit dem wohl schönsten Fang des Tages ab. Mit nur einer Hand pflückte er das Ei aus der Luft und erhöhte damit auf 28:16. Mit einem 40-Yard-Pass mit Diving-Catch von Simon Sipple hatte auch der nächste Passauer Angriff sein Highlight. Mit einem 3-Yard Pass auf Sipple in der Endzone der nächste Touchdown für die Pirates. 34:16. Eine Interception mit einem 30-Yard Return brachte die Eintrachtler gleich wieder in Position. Diesmal der Touchdown-Pass von Griffin auf Luis Hanssler. Ein wichtiger Tackle von Tobias Gaderbauer im ausgespielten vierten Versuch beendete die Hoffnung der Schwaben zurückschlagen zu können. Nochmal fand Griffin aus 11-Yards Entfernung Hanssler in der Endzone. Mit zwei Zusatzpunkten durch Julian Riedlinger erhöhten die Pirates auf 49:16. Doch damit noch nicht genug im dritten Viertel. Die Raptors, zurückgedrängt bis kurz vor die eigene Endzone punten im vierten Versuch. Florian Schneider fängt den Ball an der gegnerischen 30, hat Blocker vor sich und tanzt an der Außenlinie entlang in die Endzone. 56:16 Zwischenstand.

Mit einem 40-Punkte Vorsprung ging es also ins letzte Viertel. Das begann für die Raubsaurier, die nun schon konditionell an ihre Grenzen kamen, aber auch wieder denkbar schlecht. Im vierten Versuch mussten sie erneut punten. Diesmal nahm auf Passauer Seite Raphael Stärk den Ball auf. Die Mannschaft machte ihm die linke Feldhälfte frei und über 70 Yard trug der Safety den Ball erneut in die Endzone. Damit war das Spiel entschieden und Passaus Coaches brachten mehr und mehr Backups. Dadurch gelangen zwar den Raptors noch zwei Touchdowns, doch Quartback Roman Schenk bewies, dass auch er das System mittlerweile beherrscht. Mit Touchdowns durch Igor Milos und Luca Barthmann entschied er auch das letzte Viertel klar zu Gunsten der Pirates. Damit ist das Heimrecht für das Halbfinale schon fast sicher und entsprechend glücklich war auch Quarterback und Coach Andrew Griffin: "Wir sind die weitaus bessere Mannschaft gewesen. In so einem Spiel ist die Nervosität zu Beginn normal, aber wie wir uns dann durchgesetzt haben ist der Stil einer Meistermannschaft. Wir sind zu einer Familie zusammengewachsen und das bewirkt, dass auch jeder über seine persönlichen Grenzen hinausgeht. Zu dieser Familie gehört natürlich auch das gesamte Umfeld an Helfern und Fans, die uns wieder grandios unterstützt haben."

Langsam aber sicher können sich die Passauer Fans auf die Wiederholung des letztjährigen Footballfestes im Dreiflüssestadion einstellen. Sollten die Eintrachtler wider Erwarten das Rückspiel nächste Woche in Augsburg mit mehr als 48 Punkten Differenz verlieren, dann genügt dennoch am letzten Spieltag ein Sieg gegen Schlusslicht Traunreut um die Meisterschaft unter Dach zu bringen. Von diesen Gedanken sind die Mannschaft und Verantwortlichen der Pirates aber weit entfernt. Jetzt wollen alle die "perfekte" Saison.

Wittig - 17.07.2017

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