Bullets ohne Mühe

Tino Pietraßyk (#89 Berlin Bullets) entwischt den Spielern der Wittenberg SaintsDie Berlin Bullets gewinnen in der Gruppe B der Landesliga Ost gegen die Wittenberg Saints mit 48:0.

276 Zuschauer waren am Sonntagnachmittag in die Marzahner Cecilienstraße gekommen, um das Spiel der heimischen Bullets gegen die Wittenberg Saints zu verfolgen. Nicht nur das schöne Sommerwetter sorgte für beste Stimmung unter den Berliner Zuschauern, sondern auch der erste Erfolg der in der jüngsten Vergangenheit so arg gebeutelten Gastgeber. Deren letzter Sieg liegt ein knappes Jahr zurück, saisonübergreifend wurden acht Spiele in Serie verloren, viele davon unnötig. Das sollte sich beim Spiel gegen den Liganeuling aus der Lutherstadt ändern.

Dieser bekam bei seinem allerersten Gastspiel in der Hauptstadt kein Bein an die Erde. Insbesondere Offense und Special Teams erwischten einen rabenschwarzen Tag. Nach drei Spielzügen war das Spiel bereits so gut wie entschieden und die ersten zwei Minuten der Partie zeigten schon, wo die Reise hingehen würde.

Den Kickoff returnierte Florian Goelz über 70 Yards zurück in die Endzone der Gäste. Deren Running Back Florian Kieselstein hatte einen schweren Stand, seine Offensive Line war nicht in der Lage, ihm den für einen erfolgreichen Lauf nötigen Raum zu geben. Meistens von drei Verteidigern attackiert, musste der kleine und wendige Ballträger oft Raum- oder sogar Ballverlust hinnehmen. Seinen ersten Fumble trug Arlindo Alberto für 29 Yards zum 13:0 zurück. Kicker Jan Vogler verwandelte anschließend den ersten PAT, am Ende waren es vier von sieben.

Auch der nächste Drive der Saints endete nach zwei Spielzügen mit einem Fumble. Die Offense der Bullets betrat nun zum ersten Mal das Spielfeld und verließ es nach drei Spielzügen aber auch schon wieder. Die Gäste hatten mit ihrer Offense weiter große Probleme und ihr Special Team zahlte beim folgenden Einsatz wieder Lehrgeld eines Neulings. 45 Yards überwand Sergio Seltmann beim Puntreturn für die nächsten Punkte der Hausherren.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Interception der Saints, die aber nach einem vergebenen Field-Goal-Versuch Jan Voglers folgenlos blieb. Der nächste Gästeangriff, in dem sich die Verteidiger der Bullets drei Offsides leisteten, endete erneut ohne Punkte für die Saints. Der finale Pass von Quarterback Leeroy Foster wurde von Safety Jean-Paul Gruhl aus seiner eigenen Endzone über 100 Yards zurückgetragen. Die Bullets fügten nach dem nächsten Fumble der Wittenberger ihren 27 Punkten bis zur Halbzeit keine weiteren hinzu.

Zu Beginn des dritten Viertels stellten die Saints ihr Angriffsspiel um. Florian Kieselstein übernahm das Zepter, musste aber auch auf der Position des Quarterbacks einiges einstecken. Immerhin konnte sich die Gästeoffense in der zweiten Halbzeit länger auf dem Platz behaupten als in der ersten. Begünstigt wurde dies durch die vielen Flaggen, die sich die Bullets einhandelten. Über 150 Yards an Strafen waren es am Ende der Partie. Die nächsten Punkte kamen von Jemy Rüsch. Dieser erzielte insgesamt drei Touchdowns, von denen aber nur der erste nach Lauf über 62 Yards anerkannt wurde. Ein Facemask und ein illegaler Block verhinderten weitere Punkte des kraftvoll agierenden Running Back der Gastgeber. Nicht verhindern konnten die Gäste die Conversion durch Nico Waßmannsdorf nach dem missglückten Snap zum PAT.

Nach dem letzten Seitenwechsel brachten sich die Marzahner nach 12-Yard-Lauf durch Niels Geist erneut auf das Scoreboard. Die längste Angriffsserie der Wittenberger begann anschließend an der Mittellinie. Die Gäste arbeiteten sich bis an die 5-Yard-Linie der Bullets vor. Drei Laufversuche durch die von den Hausherren immer zugestellte Mitte endeten jeweils mit Raumverlust und auch der anschließende Field-Goal-Versuch war nicht von Erfolg gekrönt. Sergio Seltmann auf der Gegenseite setzte mit seinem Catch und folgendem 78-Yard-Sprint hinter die Wittenberger Goal Line den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie.

Thomas Sellmann - 22.05.2017

Tino Pietraßyk (#89 Berlin Bullets) entwischt den Spielern der Wittenberg Saints

Tino Pietraßyk (#89 Berlin Bullets) entwischt den Spielern der Wittenberg Saints (© Berlin Bullets)

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