Selbstkritisch

Brock Osweiler Die Texans verloren ihr Heimspiel gegen die Chargers mit 13:21, und Quarterback Brock Osweiler nahm die Schuld für die Niederlage auf sich - wieder einmal. Schon in den Wochen zuvor hatte der 25-Jährige nach den Spielen immer wieder Versäumnisse eingeräumt, sei es, dass die Texans zu wenig Punkte erzielten oder dass es Osweiler wieder misslungen war, seine Receiver besser in Szene zu setzen. Diese Einsicht und Haltung, die Kritik auf sich zu lenken, ehrt Osweiler, aber die Kritik ist zum Großteil auch berechtigt, weil es Houstons Spielmacher bislang noch immer nicht gelungen ist, im System von Head Coach Bill O’Brien und Offensive Coordinator George Godsey die Erwartungen zu erfüllen.

Gegen die Chargers unterliefen Osweiler drei Interceptions, und er brachte etwas weniger als 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. In der laufenden Saison warf er lediglich zwölf Touchdowns und leistete sich 13 Interceptions. Damit teilt er sich mit Ryan Fitzpatrick von den Jets und Blake Bortles von den Jaguars die unrühmliche Spitzenposition in der NFL in dieser Kategorie. Und in der Kategorie Touchdown-Pässe weisen in dieser Saison nur die Bills, Eagles und Ravens weniger Touchdowns (elf) auf als die Texans (zwölf).

Vor einer paar Wochen mehrten sich schon einmal die Stimmen, Head Coach Bill O’Brien wolle oder solle einen Wechsel auf der Quarterback-Position vornehmen. Tom Savage, der 26-jährige Ersatzmann, könnte für frischen Schwung sorgen. Er hat angeblich beim Trainerstab in Houston und seinen Mitspielern einen guten Stand. Die Frage steht im Raum, ob O’Brien den Wechsel bereits vor den beiden enorm schwierigen Auswärtsspielen gegen die Packers und Colts vornehmen werde oder ob er Osweiler in diesen beiden Spielen noch einmal die Gelegenheit geben wolle, sich zu bewähren. Sehr viele Chancen wird Osweiler wohl nicht mehr erhalten.

Uwe Rudolph - 29.11.2016

Brock Osweiler

Brock Osweiler (© Getty Images)

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