Piraten-Nachwuchs gibt sein Bestes

Die U19 der Argovia Pirates kämpfte in Genf tapfer, blieb aber letztlich klar unterlegen. Die Argovia Pirates Junioren mussten am sechsten Spieltag die lange Reise nach Genf auf sich nehmen, um in der Stadt des Jet d’Eau gegen die Seahawks anzutreten. Bei schönstem Sommerwetter trafen die aufgrund der vielen Schul- und Lehrabschluss-Prüfungen sowie einiger Verletzungen arg dezimierten Piraten auf einen harten Gegner.

Die Offense hatte zu Beginn einige Mühe mit der Genfer Verteidigung, aber dafür war die Defense von Beginn weg auf der Höhe und somit blieb das Spiel lange punktelos. Als bei den Genfern am Ende des ersten Spiel-Viertels erneut ein Snap zu hoch war, kullerte der Ball in deren Endzone (Safety) und die Pirates gingen 2:0 in Führung. Genf schien etwas geschockt durch die harte und gut eingestellte Aargauer Verteidigung und benötigte einige Zeit, um ins Rollen zu kommen. Doch schliesslich bezwangen sie die Pirates mit einem langen Pass und stellten das Score auf 7:2. Doch auch die Pirates Offense war jetzt warm gespielt und trug den Ball fast über das gesamte Feld – nur um ihn kurz vor der Endzone durch einen Fumble zu verlieren. So brachten sie sich die Gäste selbst um die erneute Führung.

Im zweiten Viertel punkteten die Aargauer durch ein Field Goal von Manuel Gsell und kamen wieder auf 5:7 an die Genfer heran. Doch auch die Genfer hatten Blut geleckt und konnten gleich im Gegenzug ihren zweiten Touchdown heraus spielen. Und als sie danach sogar noch ihren dritten TD scorten, gingen sie mit 21:5 in Führung. Damit ging es in die Pause.

Trotz einiger Verletzungen, welche im Laufe des Spiels hinzu kamen, steckten die immer weniger werdenden Spieler der Piraten nicht auf. Aber als die Seahawks gleich den Kickoff nach der Pause mit einem sehenswerten Lauf über das ganze Feld zurück trugen, war der Sieger des Spiels klar. Auf beiden Seiten des Balles mussten die Pirates Coaches grössere Umstellungen vornehmen und es brauchte einige Zeit, bis sich das wieder einspielte. Doch bis dahin hatten die Seevögel aus Genf das Resultat schon auf 41:5 gestellt. Wobei die Piraten sich gleich mehrfach selber um den wohlverdienten Lohn brachten - zwei Field Goals gingen daneben und weitere gute Chancen zu Touchdowns wurden nicht verwertet.

Im 4. Viertel holte Argovia – trotz immer noch heftiger Gegenwehr der Genfer Verteidigung – durch einen sehenswerten Pass von QB Carlos Baumann auf Basil Good seinen ersten und einzigen Touchdown des Spiels. Die Genfer scorten nur Sekunden vor Ablauf der Zeit ebenfalls und so stand es zum Schluss des Spieles 47:11 für Genf.

Trotz dieser Niederlage sind die Playoffs für die U19 der Argovia Pirates noch nicht unerreichbar. Jedoch haben sie es nicht mehr in eigener Hand, sondern sind auf die Hilfe von Biel und Thun angewiesen, welche gegen die Genfer gewinnen müssten. Sollten die Piraten ihre beiden Spiele gegen Gruyere (zuerst auf der Suhrenmatte am Samstag um 15 Uhr, dann eine Woche später bei Phenix) ebenfalls gewinnen, wären sie als Gruppenvierter für die Playoffs qualifiziert.

Wittig - 01.06.2016

Die U19 der Argovia Pirates kämpfte in Genf tapfer, blieb aber letztlich klar unterlegen.

Die U19 der Argovia Pirates kämpfte in Genf tapfer, blieb aber letztlich klar unterlegen. (© AP/Daniel Good)

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