Passau startet mit Sieg

Am vergangenen Sonntag starteten die Eintracht Footballer bei eisigen Temperaturen auf Oberhaus in die Bayernligasaison. Als Auftaktgegner empfingen die Passau Pirates den Traditionsverein Erding Bulls. Nach monatelanger Vorbereitung war die Nervosität und Anspannung auf beiden Seiten spürbar, schließlich wollten beide Teams beweisen, wie hart sie im Winter gearbeitet haben. Pünktlich um 15 Uhr gab Hauptschiedsrichter Tom Plendl den Ball frei.

Erding versuchte gleich zu Beginn einen Onsidekick. Was in der Vorsaison bei den Passauern hervorragend funktioniert hatte, blieb den Gästen aber verwehrt. So startete die Offense um Quarterback Roman Schenk gleich den ersten Drive in der gegnerischen Hälfte. Die 48 Yards bis zur Endzone waren schnell und souverän überwunden. Mit einem 9-Yard Touchdownlauf von Darion Neal und dem Extrapunkt von Luca Barthmann gingen die Passauer schnell mit 7:0 in Führung. Doch die Bulls schlugen bereits im nächsten Drive zurück. Speziell die Läufe von US-Import Cornelius Sublett bereiteten der Piratesverteidigung anfangs Probleme. Die Folge war der 7:7 Ausgleich.

Da sich der Angriff der Eintrachtler auch in der nächsten Serie konsequent über das Feld bewegte, sah alles nach einem offenen Schlagabtausch aus. Doch kurz vor der Endzone war diesmal Schluss. Im vierten Versuch erzielte Kicker Luca Barthmann aber aus 24 Yard ein sicheres Field Goal und brachte die Hausherren wieder mit 10:7 in Front. Erding wurde in der nächsten Serie von der jetzt besser eingestellten Defense um Thomas Ochmann an der 40 Yardlinie gestoppt. Der ausgespielte vierte Versuch brachte damit die Pirates zu Beginn des zweiten Viertels wieder in Ballbesitz. Doch Punkte blieben den Freibeutern in diesem Abschnitt verwehrt. Zwar hatte man mehrfach den Ball in aussichtsreicher Position, doch zwei ausgespielte vierte Versuche in der Erdinger "Red Zone" brachten jeweils nicht den notwendigen Raumgewinn.

"Hier müssen wir uns noch verbessern. Diese Chancen auf Punkte hätten wir mitnehmen müssen. Mit einer klaren Halbzeitführung hätten wir die zweite Halbzeit anders angehen können.", zeigte sich Offensecoordinator Andreas Scholler selbstkritisch. So ging es dann mit der knappen 3-Punkte Führung in die Halbzeitpause. Die wurde von den tapfer der Kälte trotzenden Cheerleadern der Pirates Brides überbrückt, die ihr neues Programm dennoch in den neuen Uniformen präsentierten. Gleich mit dem Kickoff zu Hälfte Zwei kamen die Pirates überraschend wieder in Ballbesitz. Joseph Chatmann, der zweite Import bei den Bulls trug den Ball aus der eigenen Endzone, fumbelte dann aber an der 20 Yardlinie und Passaus Linebacker Andreas Mayer sicherte den Ball für die Gastgeber. Zusätzliche Strafen gegen Erding brachte die Piratesoffense dann letztlich an die 3 Yardlinie und Joseph Martin trug den Ball gleich im ersten Versuch über die Linie. Mit dem verwandelten Extrapunkt erhöhten die Eintrachtler auf 17:7. Den nächsten Kickoff ließen die Bulls dann auch zum Touchback in der Endzone aufkommen und übernahmen an der eigenen 25 das Angriffsrecht. Zu stark auf das bisher gezeigte Laufspiel konzentriert, ließ sich die Passauer Verteidigung überlaufen und kassierte einen 75-Yard Touchdown-Pass, der die Stimmung im Passauer Fanlager ersteinmal wieder dämpfte.

Ein sehenswerter Kickreturn von Julian Riedlinger brachte Passau aber gleich wieder in Schlagdistanz. Die letzten 2 Yards überbrückte Quarterback Roman Schenk diesmal mit einem gefühlvollen Pass in die Ecke der Endzone, wo sich Felix Hümmer durchsetzte und den Ball zum 23:14 herunterpflückte. Coach Scholler entschied sich aus taktischen Gründen nun für die 2-Punkte Variante des Extrapunktes. Darion Neal trug den Ball über die Goal Line und erhöhte auf 25:14. Erding benötigte damit schon 11 Punkte zum Ausgleich, was mindestens zwei Scores entspricht. Zu Beginn des letzten Viertels legten die Pirates nochmals nach. Getragen von einer starken Leistung der Offensive Line tankte sich nun Igor Milos in die Endzone durch und erhöhte mit dem nächsten Touchdown auf 32:14. Die knapp 400 Zuschauer, die leider immer noch auf den Komfort einer Tribüne verzichten müssen, sahen zwar noch wie die Bulls auf 32:21 verkürzen konnten, doch ohne Auszeiten konnten die Gäste nicht mehr verhindern, dass Passau die Uhr geschickt herunterlaufen lassen konnte.

Head Coach Andreas Walter war nach dem Spiel zufrieden, sah aber dennoch noch Verbesserungsbedarf: "Ein Sieg ist ein Sieg. Das ist erstmal das Wichtigste. Wir sind gut in die Saison gestartet und konnten unseren Gameplan gut umsetzen. Das Team war heute sehr diszipliniert und hat die Aufgaben im Wesentlichen erledigt. Trotzdem hätte das Ergebnis deutlicher ausfallen müssen. Daran müssen wir weiter arbeiten." Bereits kommenden Samstag reisen die Pirates nach Augsburg um sich mit den Raptors zu messen. Die überraschten kurz vor Saisonstart mit dem Rauswurf von Coach Johnson und unterlagen am letzten Wochenende mit 06:15 bei den Feldkirchen Lions. Bis zum kommenden Wochenende könnte sich die Unruhe beim Aufsteiger aber wieder gelegt haben. Wenn Augsburg an die Form der Vorsaison anknüpfen kann, dann wird es für die Passauer Freibeuter wieder einer konzentrierten Mannschaftsleistung bedürfen um siegreich aus Schwaben zurückzukehren. In jedem Fall ist den Pirates auch auswärts die Unterstützung der eigenen Fans sicher. Viele Anhänger haben sich schon um die begehrten Restplätze im Bus beworben und die Vorstandschaft bemüht sich noch einen größeren Bus zu bekommen.

Wittig - 25.04.2016

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